Mehr Service für den Klimaschutz in Dortmund: Aus dem „dlze“ wird jetzt die Klimaagentur

Antworten auf alle Fragen rund um den lokalen Klimaschutz

Neuer Name und neuer Sitz für die Energieberatung der Stadt: Als „Klimaagentur“ will sie am Freistuhl noch mehr Service bieten. Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Die städtische Anlaufstelle für Energieberatung in Dortmund trägt ab sofort einen neuen Namen: Aus dem „Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz“ (dlze) wird die Klimaagentur. Mit dem neuen Namen geht auch ein neuer Standort einher – die Beratungsstelle ist jetzt am Freistuhl 7, mitten in der City, zu finden. Der Name Klimaagentur steht für ein erweitertes Angebot, mehr Verständlichkeit und eine stärkere Positionierung in Sachen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Klimafolgenanpassung.

Zentrale Informationsstelle für alle Fragen rund um den lokalen Klimaschutz

Seit 2013 bietet die Stadt Dortmund mit dem dlze umfassende Beratung für Bürger*innen an, vor allem in Fragen rund um energetische Sanierung, Neubau, Fördermittel und gesetzliche Vorgaben. Mit der Umbenennung und dem neuen Standort will die Stadt ein noch breiteres Publikum erreichen – und dabei auf ein Modell setzen, das auch in anderen Städten bereits gut funktioniert.

Die neue Klimaagentur versteht sich als zentrale Informationsstelle für alle Fragen rund um den lokalen Klimaschutz. Neben individueller Energieberatung arbeitet sie mit Partnern wie der Verbraucherzentrale zusammen, organisiert VHS-Vorträge, initiiert Malwettbewerbe für Kinder und entwickelt digitale Tools wie das Solarkataster oder die interaktive Karte zur kommunalen Wärmeplanung auf dortmund.de/waerme.

Letztere informiert darüber, welche Gebiete künftig mit Fernwärme versorgt werden könnten und wo individuelle Lösungen gefragt sind.

Kostenlose und unabhängige Energieberatung

Ein zentraler Bestandteil des Angebots ist die kostenlose und unabhängige Energieberatung für Gebäudeeigentümer*innen. Auch die Förderprogramme wurden weiterentwickelt: Photovoltaikanlagen, Dachbegrünungen, Geothermie oder ehrenamtliches Engagement – die Klimaagentur informiert zu Förderbedingungen und unterstützt bei der Antragstellung.

In Zusammenarbeit mit der VHS Dortmund bietet die Klimaagentur zudem eine Reihe hybrider Informationsveranstaltungen an – etwa zu Photovoltaik, Dämmstoffen, Smart Home, Wärmepumpen oder Biodiversität bei der Sanierung.

Weitere Informationen und Terminbuchung: dortmund.de/klimaagentur oder direkt unter dortmund.termine-reservieren.de.

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Reaktionen

  1. Erfolgreiches Förderprogramm der Stadt für private Photovoltaikanlagen läuft wieder an (PM)

    Das Förderprogramm für Photovoltaikanlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern war nach dem Start sehr gefragt: Innerhalb kurzer Zeit gingen über 200 Anträge ein. Um sie zügig bearbeiten zu können, wurde die Annahme neuer Anträge Ende des vergangenen Jahres vorübergehend pausiert. Diese Pause ist nun beendet.

    Ab sofort können wieder neue Anträge gestellt werden. Allerdings: Aufgrund der aktuell geltenden Haushaltssperre kann die Stadt Dortmund noch keine Bewilligungen erteilen. Die Haushaltssperre gilt voraussichtlich bis zum 31. März. Doch die Antragsunterlagen kann das Umweltamt in dieser Zeit bereits entgegennehmen, prüfen und auf Vollständigkeit sichten. Die Bewilligung erfolgt, sobald dies wieder möglich ist.

    Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) leisten einen wichtigen Beitrag zur klimaneutralen, sicheren und bezahlbaren Energieversorgung für alle in Dortmund. Die Stadt fördert daher Dortmunder Privatpersonen, die mit einer Photovoltaikanlage auf einem selbst genutzten Ein- oder Zweifamilienhaus einen entsprechenden Beitrag leisten.

    Wer kann sich bewerben?

    Die reguläre Förderung beträgt pauschal 1.000 Euro. Förderfähig ist die Errichtung von neuen Photovoltaikanlagen ab einer Bruttoleistung von 5 Kilowatt-Peak (Spitzenleistung). Antragsberechtigt sind Privatpersonen, die Eigentümer*innen, Mieter*innen, Erbbauberechtigte (oder Personen mit anderen dinglichen Rechten) von Ein- oder Zweifamilienhäusern innerhalb des Stadtgebietes von Dortmund sind und deren zu versteuerndes Haushaltseinkommen pro Jahr maximal 75.000 Euro für Ledige und maximal 150.000 Euro für gemeinsam Veranlagte beträgt.

    Wie funktioniert die Antragstellung?

    Bürger*innen können die Förderantrage inklusive aller vollständigen Unterlagen direkt online einreichen. Benötigt werden folgende Dokumente:

    – Angebot eines Fachunternehmens über die auszuführenden Arbeiten mit Ausweisung der geplanten Bruttoleistung der Photovoltaikanlage

    – Neuster Einkommenssteuerbescheid aller relevanten, volljährigen Haushaltsmitglieder, nicht jedoch älter als drei Jahre

    – Einwilligung der Miteigentümer*innen des Gebäudes zur PV-Anlage und zur Förderungsauszahlung an die angegebene Bankverbindung

    – Eigentumsnachweis (z.B. Grundbuchauszug) oder Nachweis des sogenannten „dinglichen Rechts“ (z.B. bei Erbbauberechtigung)

    – Mietvertrag/Pachtvertrag und schriftliche Genehmigung der vermietenden/verpachtenden Person zur Anschaffung und Installation einer Photovoltaikanlage, sofern die antragstellende Person Mieter*in/Pächter*in des Gebäudes ist

    -denkmalschutzrechtliche Genehmigung

    Vorzeitiger Bau der PV-Anlage ist möglich

    Die Förderrichtlinie erlaubt einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn auf eigenes Risiko. Das bedeutet, dass Antragstellende direkt nach der Antragstellung die Installation beauftragen können. So werden unnötige Wartezeiten auf einen positiven Bescheid vermieden. Dies bedeutet aber auch, dass im Falle eines negativen Bescheids die Förderung ausbleibt.

    Das Umweltamt erinnert daran, ausschließlich vollständige Unterlagen hochzuladen und sich die Hinweise sorgfältig durchzulesen. Dies verhindert unnötige Nachforderungen von Unterlagen. Jede Nachforderung verlängert die Wartezeit für alle Antragstellenden.

    Pausentaste bei der Antragsannahme auch künftig möglich

    Sollten erneut zu viele Anträge in kurzer Zeit eingehen, behält sich die Stadt vor, die Annahme von Anträgen erneut zu pausieren, damit sie geordnet bearbeitet werden können. In diesem Fall informiert das Umweltamt umgehend auf der Förderprogramm-Webseite der Stadt: dortmund.de/foerderprogramme. Weitere Infos gibt es auf dortmund.de/klimaagentur.

    Kontakt für Fragen rund ums Förderprogramm bei der Klimaagentur:
    Telefon: 0231 50-26580
    E-Mail: klimaagentur@stadtdo.de

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