Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
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Das Klinikum Dortmund hat im Eingangsbereich seines Standorts Mitte eine sogenannte Zonta-Bank aufgestellt und setzt damit ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die orangefarbene Bank ist ein Symbol des weltweiten Netzwerks Zonta, das sich für die Stärkung von Frauen und Mädchen engagiert. Das Klinikum unterstützt diese Botschaft ausdrücklich, da Mitarbeitende im Gesundheitswesen immer wieder mit den Folgen von Gewalt an Frauen konfrontiert sind, viele Fälle jedoch unentdeckt bleiben und von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Gemeinsam mit Zonta möchte das Klinikum Frauen und Mädchen, die Gewalt erleben, dazu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Unterstützung bietet unter anderem das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, das rund um die Uhr erreichbar ist, sowie die Frauenberatungsstelle Dortmund. Arbeitsdirektor Michael Kötzing betont die Bedeutung der sichtbaren Platzierung der Bank im Eingangsbereich, um Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen. Die Zonta-Bank wurde von einem Mediziner des Krankenhauses gespendet, eine weitere Bank ist für den Standort Nord geplant.
Kurz vor Jahresende fand die Mitgliederversammlung des Freundeskreises Westfalenpark e. V. mit Neuwahlen des Vorstandes statt. 85 Mitglieder:innen kamen im Café an den Wasserbecken zusammen. In den Berichten zum vergangenen Geschäftsjahr wurde eine sehr positive Entwicklung vorgestellt: eine stabile Finanzlage, steigende Mitgliederzahlen sowie ein großer Zuspruch zu den angebotenen Aktionen. Auf dieser Grundlage entlasteten die Mitglieder:innen den bisherigen Vorstand einstimmig. Alle amtierenden Vorstandsmitglieder kandidierten erneut und wurden ohne Gegenstimmen für weitere zwei Jahre gewählt. Vorsitzende bleibt Monika Greve, stellvertretende Vorsitzende ist Brigitte Pütter, Kassierer ist Wolfgang Lachermund, Schriftführer Werner Bedorf. Als Beisitzer:innen fungieren Bettina Brökelschen, Dr. Armin Hermann, Dr. Vera Nienkemper, Anja Sander, Carsten Wember und Bernd Wenske. Zu Revisor:innen wurden erneut Monika Wember und Dr. Klaus Maull gewählt. Neu im Gremium sind zudem die sachkundigen, beratenden Mitglieder Dr. Jürgen Czischke und Peter Schmidt. Monika Greve dankte den Anwesenden für das Vertrauen und den Zuspruch. Als künftige Herausforderungen nannte sie bauliche Veränderungen im Park und stellte unter anderem eine große Freiluftausstellung zu den Tieren im Park, die Erneuerung des geologischen Gartens sowie weitere publikumswirksame, informative und unterhaltsame Aktionen in Aussicht.
Mit einem Neujahrempfang in der Seniorenwohnstätte Eving startete der AWO Ortsverein Eving 2 ins neue Jahr. In gemütlicher Atmosphäre kamen die Gäste bei Schmalzstullen und Kaffee zusammen. Eröffnet wurde der Nachmittag durch den Vorsitzenden H.-J. Unterkötter und gab einen Überblick über das geplante Jahresprogramm des Ortsvereines. Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag von Mirko Pelzer, Bereichsleitung Pflege und Teilhabe der AWO-Dortmund, der über aktuelle Entwicklungen und Änderungen in der Pflegeversicherung informierte und damit auf großes Interesse bei den Anwesenden stieß. Schön war zudem zu sehen, dass zahlreiche Miglieder der Einladung folgten und der Neujahrsempfang so zu einem lebendigem Treffen des Ortsvereines wurde. Der Nachmittag bot damit nicht nur informative Einblicke, sondern auch einen gelungenen Auftakt in das neue Jahr für den AWO- Ortsverein Eving.
Für Sandra Sternke-Menne ist die Reinoldikirche schon ihr Leben lang ein besonderer Ort. Sie ist im Dortmunder Osten groß geworden, und in ihrer Kindheit war es bei Ausflügen in die Stadt selbstverständlich, dort eine Kerze anzuzünden. Nach vielen Jahren als Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Brackel ist sie seit Anfang Oktober die geschäftsführende Pfarrerin der Stadtkirchenarbeit an St. Reinoldi – am vergangenen Sonntag wurde sie nun in der Kirche ihrer Kindheit auch offiziell in ihr Amt eingeführt. Unser Foto zeigt Sandra Sternke-Menne (2.v. li.) mit ihren Netzwerkkolleginnen Christel Schürmann, geschäftsführende Pfarrerin an der Stadtkirche St. Petri (li.), und Pfarrerin Susanne Karmeier von St. Reinoldi (Mitte) sowie Dortmunds Superintendentin Heike Proske (2. v. re.). Berti Hoer (rechts) gehört zum LektorInnen-Team in St. Reinoldi.
gambit ist eine Dortmunder Marketingberatung und Kommunikationsagentur mit Fokus auf den Bau- und Ausstattungssektor. Vom Erfolg geben Sie gerne etwas ab und unterstützen jetzt mit 1.000 Euro das Kindertrauerzentrum MÖWE. Seit über 50 Jahren fokussiert sich die Kommunikationsagentur an der B1 auf die Ansprache von Architekten, Verarbeitenden und Investoren. Ein Beispiel dafür ist der Architekturtreff zur Architektur-Biennale in Venedig, den gambit inzwischen zum fünften Mal für Gira, Keuco und Trilux realisierte. Heute zählt die Agentur 25 Mitarbeitende und betreut namhafte Hersteller wie Simonswerk, Schell und Allplan.
Beim mediTALK im Klinikum Dortmund wurde deutlich, dass plastische Chirurgie weit über Schönheitsoperationen hinausgeht und vor allem der Wiederherstellung von Funktion und Lebensqualität dient. Priv.-Doz. Dr. Farhad Farzaliyev und Prof. Dr. Tobias Hirsch stellten die Arbeit der Sektion für Plastische-, Rekonstruktive- und Handchirurgie vor, die seit dem vergangenen Sommer an der Unfallklinik am Klinikum Nord besteht. Sie erläuterten, dass neben ästhetischen Eingriffen insbesondere die rekonstruktive Chirurgie, die Handchirurgie und die Verbrennungschirurgie zentrale Bestandteile des Fachs sind. Moderne Verfahren ermöglichen heute unter anderem die Wiederherstellung von Gliedmaßen nach Unfällen oder die Verbesserung der Lebensqualität nach Tumorerkrankungen. Das Klinikum Dortmund ist eines von 19 spezialisierten Verbrennungszentren in Deutschland und behandelt Patient:innen mit schweren Verbrennungen mithilfe von Hauttransplantationen und Narbenkorrekturen. Anhand eines Praxisbeispiels wurde gezeigt, wie durch komplexe handchirurgische Eingriffe verloren gegangene Greiffunktionen teilweise wiederhergestellt werden können. Auch ästhetische Eingriffe können medizinisch notwendig sein, etwa bei der Brustrekonstruktion nach einer Krebserkrankung, die individuell mit Implantaten oder körpereigenem Gewebe erfolgt. Die Veranstaltung kann nachträglich auf Youtube oder Spotify angesehen werden.
In der Försterstraße (44339 Dortmund) wurde der 90. Geburtstag von Brigitte Schacknat gefeiert. Freundinnen und Freunde, Familie, Nachbarschaft sowie der Chor Cantastrophe um den Chorleiter Jürgen Kleinschmidt waren zu Gast. Gesang, Essen und Trinken sowie viele anregende Gespräche prägten die Feier. Die Gefeierte zeigte sich sichtlich gerührt, und es flossen zahlreiche Freudentränen.
Dortmund war Austragungsort der ANIM 2026, der 40. Arbeitstagung Neuro-Intensivmedizin und damit eines Jubiläumskongresses eines der wichtigsten europäischen Fachforen der Neuro-Intensiv- und Notfallmedizin. Unter der Tagungspräsidentschaft von Prof. Dr. Oliver Müller, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Dortmund, bot der Kongress gemeinsam mit der Jahrestagung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft ein breit gefächertes Programm für Ärzt:innen, Pflegefachkräfte sowie Therapeut:innen. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen in der Versorgung von Patient:innen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems, von der Akutbehandlung bis zur intensivmedizinischen Betreuung. Inhaltlich setzte die ANIM drei Schwerpunkte auf Künstliche Intelligenz, Gender Equality sowie Nachwuchs und Ausbildung. Thematisiert wurden unter anderem KI-gestützte Verfahren in der Schlaganfall-Diagnostik und Bildgebung. Das wissenschaftliche Programm umfasste zahlreiche Symposien, Diskussionsforen und Workshops zu neuen Leitlinien, neurovaskulären Krankheitsbildern und interdisziplinären Trainingsformaten. Ein Höhepunkt war das Präsidentensymposium mit einer Podiumsdiskussion zu gesundheitspolitischen Themen wie der Krankenhausreform und der Zukunft neurovaskulärer Netzwerke. Neben dem fachlichen Austausch stand auch die Vernetzung im Mittelpunkt, die mit einem Gesellschaftsabend in Dortmund ihren Abschluss fand.
Das Seniorenbüro Innenstadt-Nord, Begegnung VorOrt Innenstadt-Nord und GrünBau gGmbH bieten in diesem Jahr erstmals drei Sommer-Brunches für interessierte Bürger:Innen am Borsigplatz an. Die Veranstaltungen finden am Dienstag, 16. Juni, am Montag, 13. Juli und am Dienstag, 8. September jeweils von 10 bis 12 Uhr im VivaWest-Innenhof des Hauses Oesterholzstraße 48 statt. Es wird ein vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken geben, darunter Kaffee und Cay, Brot und Brötchen, Wurst (halal) und Käse sowie Obst und Gemüse, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Der Brunch ist kostenlos und eignet sich sowohl zum Knüpfen neuer Kontakte als auch zum Vertiefen bestehender Nachbarschaftsfreundschaften. Dank einer Überdachung kann die Veranstaltung auch bei Regen stattfinden. Um die Planungen zu erleichtern wird bis spätestens vier Tage vor dem Brunch um Voranmeldung erbeten: dwaesche@gruenbau-dortmund.de oder unter der Telefonnummer 0152 382 57 485.
Zum dritten Mal hatte das Kindertrauerzentrum MÖWE in Hörde Freund:innen und Unterstützer:innen zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Das Team um Beate Schwedler, Katrin Riebling und Patrick Schulz stellte die Entwicklungen des vergangenen Jahres vor und gab einen Ausblick auf geplante Schritte wie Konsolidierung, Verstetigung sowie Workshop-Angebote für Unternehmen und Menschen aus der Sozialen Arbeit. Luisa Wigand, Vorständin des Trägervereins Deutsche Kinderhospizdienste aus Dortmund, dankte dem Team für den Einsatz und die bisherigen Erfolge. Inzwischen bieten fünf Gruppen Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum, um sich über den Verlust einer Hauptbezugsperson auszutauschen. Das Angebot ist im Netzwerk der Sozialen Arbeit weitgehend bekannt; etwa die Hälfte der Anfragen kommt direkt von Familien, die andere Hälfte von Fachkräften aus Bereichen wie Schule, Kita oder Jugendzentrum. Bürgermeisterin Britta Gövert betonte in ihrem Grußwort ihre Freude darüber, dass Dortmund nun ein Kindertrauerzentrum hat, lobte die umfassende Arbeit und sprach sich dafür aus, das Angebot dauerhaft in der Sozialen Arbeit der Stadt zu verankern. Unter den Gästen waren Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Ehrenamt, dem Kreis der Spender:innen sowie Interessierte aus verschiedenen sozialen und beratenden Tätigkeitsfeldern.
Im Rahmen des Projekts „SeitenWechsel“ nahmen das Hospiz Am Ostpark und das Haus Oberfeld von Bethel.regional Young Talents der DEW21 und DONETZ als Hospitant:innen auf, um Einblicke in die inklusive Arbeitswelt zu erhalten. Nach einem vorbereitenden Markttag entschieden sich zwei Interessierte für Hospitationen: Vanessa Heise aus der Abteilung HR Abrechnung und Service hospitierte im Hospiz Am Ostpark, während Controllerin Elaine Kloos das Haus Oberfeld, ein sozialpsychiatrisches Angebot, begleitete. Beide lernten die Abläufe der Einrichtungen kennen, begleiteten den Arbeitsalltag und sammelten praktische Erfahrungen im diakonischen Arbeitsfeld. Die Beteiligten betonten die Bedeutung des Programms: Es schafft Transparenz, baut Vorurteile ab, fördert Begegnungen und sensibilisiert für die unterschiedlichen Lebenswelten der Klient:innen. Vanessa Heise beschrieb, wie sich ihr Blick auf das Hospiz und die Sozialbranche veränderte, während Elaine Kloos die Vielfalt der Lebenssituationen und die individuelle Förderung der Klient:innen hervorhob. Bethel.regional sieht im SeitenWechsel eine wertvolle Verbindung von Lernen, Führungskräfteentwicklung und sozialer Teilhabe, die Barrieren abbaut, Vorurteile überwindet und die Werte Teilhabe, Würde und Respekt praktisch erfahrbar macht.
Ein besonderer Geburtstag, mit besonderen Gästen: Zum ihrem 100. Geburtstag gratulierten der Dortmunderin Marianne Haak (2. Februar) Oberbürgermeister Alexander Kalouti und Dr. Christian Jaaeger, Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein eG. Die Feier fand in „Sami’s Theaterbar“ statt, dem Theater, dem die Jubilarin seit ihrer Kindheit verbunden ist. Rund 40 Gäste kamen aus Städten von Mailand bis München, der prominenteste Gast war OB Kalouti, der im Namen der Stadt Glückwünsche überbrachte und Marianne Haak eine Urkunde sowie eine Stadtsilhouette schenkte. Marianne Haak wurde am 2. Februar 1926 in der Dortmunder Saarlandstraße geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog sie zur Familie ihres Vaters nach Schwerte, lernte dort ihren Mann kennen und kehrte 1951 mit ihm nach Dortmund zurück. Die Wohnung der Spar- und Bauverein eG in Körne, die sie seit 66 Jahren bewohnt, ist noch immer ihr Zuhause, wodurch sie zu den ältesten und langjährigsten Mitgliedern der Genossenschaft zählt. Dr. Jaaeger betonte, dass Marianne Haak sinnbildlich für viele Mitglieder der Genossenschaft stehe, die über Jahrzehnte in ihren Wohngebieten leben. Marianne Haak hat mit ihrem 2007 verstorbenen Mann drei Söhne und drei Enkelkinder.
Die Diakonie Dortmund und Lünen ehrte 25 Mitarbeitende mit Dienstjubiläum in einer Feierstunde. Besonders langjährige Kolleg:innen mit über 25-jähriger Anstellung wurden mit dem Goldenen Kronenkreuz ausgezeichnet. Zwölf Mitarbeitende mit 25-, 30- und 35-jähriger Berufserfahrung erhielten im Rahmen eines Gottesdienstes in der Stadtkirche St. Marien von der Geschäftsführung die Ehrennadel. Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back betonte, dass das Kronenkreuz das zentrale Symbol der Diakonie sei und die Arbeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen sowie die Menschen dahinter, die oft leise agieren, würdige. Das Kronenkreuz wird seit 1972 als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für langjährige haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeit verliehen. Jedes Goldene Kronenkreuz wurde beim Landesverband beantragt und mit einer von Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, persönlich unterzeichneten Urkunde übergeben. Das Kronenkreuz gilt seit 1925 als Symbol der Diakonie in Deutschland und gehört heute zu ihrem Markenzeichen.
Beim kommenden mediTALK des Klinikums Dortmund geht es um das Thema „Diabetes mellitus im Alter“. Diabetes Typ 2 ist in Deutschland weit verbreitet, besonders bei älteren Menschen: Über 30 Prozent der 75- bis 90-Jährigen erhalten die Diagnose. Die Erkrankung kann zahlreiche Folgeprobleme verursachen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Polyneuropathie, das diabetische Fußsyndrom sowie ein erhöhtes Risiko für Stürze, Demenz, Mangelernährung oder chronische Schmerzen. Prof. Dr. Thomas Reinbold, Klinikdirektor der Geriatrie, und Dr. Kirstin Kimm, leitende Oberärztin und Diabetologin, erklären, wie Diabetes im Alter entsteht, welche Risiken bestehen und welche modernen Behandlungsoptionen verfügbar sind. Dr. Kimm geht auf neue Medikamente, nicht-medikamentöse Therapien, Insulinbehandlung sowie technische Hilfsmittel wie kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und digitale Therapiesysteme (DiGas) ein. Zudem wird die Unterzuckerung als gefürchtete Komplikation thematisiert. Nach dem Vortrag haben die Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich mit den Expertinnen und Experten auszutauschen. Vor Ort sind auch ein Ernährungsteam und eine Diabetesberaterin, und es besteht die Möglichkeit, kostenlos den eigenen Blutzucker messen zu lassen. Die Veranstaltung findet am 11. Februar 2026, um 18 Uhr in der Magistrale des Klinikums Dortmund, Beurhausstraße 40, statt; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Juli 2025 stiegen die Renten um 3,74 Prozent, was bei einer monatlichen Bruttorente von 1.000 Euro 37,40 Euro mehr bedeutet. Laut Schätzungen des Bundesfinanzministeriums führt dies dazu, dass rund 115.000 Rentner:Innen erstmals steuerpflichtig werden. Die Verbraucherzentrale hat dafür den Ratgeber „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2025/2026“ veröffentlicht, der Schritt für Schritt durch die aktuellen Steuergesetze führt. Das Buch erklärt verständlich, dass eine Pflicht zur Steuererklärung nicht automatisch Steuernachzahlungen bedeutet, und zeigt, wie Freibeträge und absetzbare Kosten die Steuerlast mindern können. Zunächst werden Einkunftsarten und die Berechnung des zu versteuernden Einkommens erläutert, danach geben viele Beispiele praktische Tipps, wie Grundfreibetrag, Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen und Sonderausgaben geltend gemacht werden können. Es wird erklärt, wo Einnahmen aus Nebenjobs einzutragen sind und welche Belege das Finanzamt verlangt, sodass Rentner:Innen die Steuererklärung korrekt und einfach erledigen können. Der Ratgeber umfasst 208 Seiten, kostet 16 Euro, das E-Book 12,99 Euro, ist über den Shop der Verbraucherzentrale, telefonisch unter T 0211 91380-1555, in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.
Im ExtraPlatz Löttringhausen wird ein wöchentlicher Entspannungskurs für Kinder angeboten, der ihnen helfen soll, mit Stress im (Schul-)Alltag besser umzugehen. Mit Entspannungstechniken und kreativen Übungen lernen die Kinder gemeinsam mit anderen Kindern und einer zertifizierten Kursleiterin zur Ruhe zu kommen, ihre Kreativität zu entfalten und in eine kindgerechte, phantasievolle Bilderwelt einzutauchen. Eltern sind eingeladen, sich den Kurs anzuschauen. Der Kurs findet samstags von 11:00 bis 12:30 Uhr statt, der nächste Termin ist am 14. Februar 2026. Veranstaltungsort ist der ExtraPlatz Löttringhausen, Langeloh 18, 44229 Dortmund. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 0231.1083-321 oder per E-Mail an k.sievert@dogewo21.de erforderlich. Für Kinder von DOGEWO21-Mieter:innen ist die Teilnahme kostenfrei, für alle anderen beträgt der Kostenbeitrag 2,50 Euro pro Kind und Termin.
Die Klinik für Pneumologie des Klinikums Dortmund ist für ihre wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet worden. Maik Schröder erhielt stellvertretend für die pneumologische Arbeitsgruppe den 1. Platz beim Wissenschaftspreis der Westdeutschen Pneumologischen Gesellschaft für einen Beitrag zur nasalen High-Flow-Therapie (NHF). Diese Form der Atemunterstützung erfolgt über eine weiche Nasenbrille und versorgt Patient:innen mit warmem, angefeuchtetem Sauerstoff in hoher Menge, wodurch unter anderem die Sauerstoffaufnahme im Blut verbessert wird. Die ausgezeichnete Arbeit untersucht den Nutzen der NHF bei hyperkapnischer COPD, bei der zu viel Kohlendioxid im Körper verbleibt und sich im Blut ansammelt. Wesentliche Erkenntnisse zu dieser Therapieform stammen aus der Dortmunder pneumologischen Arbeitsgruppe. Für Maik Schröder ist der Preis ein deutliches Zeichen dafür, dass „die wissenschaftliche Arbeit in der Pneumologie in Dortmund unter Prof. Dr. Nilius wächst und Früchte trägt“ und unter Fachkolleg:innen Anerkennung findet. Prof. Dr. Georg Nilius, der die Klinik gemeinsam mit PD Dr. Bernhard Schaaf leitet, betont: „Wissenschaftliches Arbeiten in der Medizin ist nie Selbstzweck, sondern hat immer konkrete Verbesserung für die Patientinnen und Patienten zum Ziel. Wir freuen uns, dass wir dazu unseren Beitrag leisten können – und selbstverständlich auch über die Auszeichnung.“
Die AWO-Tagespflege und das Seniorenbüro Innenstadt-West bieten mit der „Pflegepause“ ein Frühstücks- und Gesprächsangebot für pflegende Angehörige an. Ziel ist es, Zeit zum Durchatmen, für Austausch und zur Besinnung auf die eigenen Bedürfnisse zu schaffen, während die zu Pflegenden in der Tagespflege professionell und kostenlos betreut werden. Der Gesprächskreis findet jeden ersten Freitag im Monat von 9 bis 11 Uhr im Eugen-Krautscheid-Haus (Lange Str. 42, 44137 Dortmund) statt und ist jederzeit offen für neue Gäste. Teilnehmende haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Tipps und Erfahrungen auszutauschen. Das Angebot wird stets von einer Fachkraft begleitet, der Unkostenbeitrag für das Frühstück beträgt 5 Euro. Anmeldung und weitere Information: Fr. Cailean, AWO-Tagespflege, Tel. 0231-3957218 oder Frau Jung, Seniorenbüro Innenstadt West, Tel. 0231- 50-11340.
Die Karate-Abteilung des 1. JJJC Dortmund e. V. erzielte bei der Karate-Landesmeisterschaft einen erfolgreichen Auftritt und gewann insgesamt drei Gold-, eine Silber- sowie zwei Bronzemedaillen. Für den Verein gingen Sandro Barbato, Michael Barbato, Michael Reker, Tung Nguyen, Irfan Balic und Andreas Wegner an den Start. In der Leistungsklasse Kata Team männlich belegten Sandro Barbato, Michael Barbato, Tung Nguyen und Andreas Wegner den ersten Platz. Auch in den Masterclass-Wettbewerben waren die Dortmunder erfolgreich: Michael Reker gewann im Kumite Ü65 die Goldmedaille und sicherte sich in der Kata Ü65 den dritten Platz. Im Masterclass Kumite Ü30 +80 kg männlich erreichte Irfan Balic den zweiten Rang, Tung Nguyen belegte Platz drei. Einen weiteren Titel errang das Team Sandro Barbato, Michael Barbato, Tung Nguyen und Andreas Wegner in der Masterclass Mixed Kata Team. Mit diesen Ergebnissen gehörte der 1. JJJC Dortmund zu den erfolgreichsten Vereinen der Landesmeisterschaft.
Beim traditionellen Lichtmesstreffen der Katholischen Stadtkirche Dortmund kamen rund 200 Engagierte aus pastoralen Gremien, Kirchenvorständen, Verbänden und Einrichtungen zusammen, um Begegnung, Austausch und inhaltliche Diskussion zu erleben. Den Auftakt bildete eine Eucharistiefeier in der Propsteikirche, in der Prof. Dr. Wilhelm Tolksdorf, Dozent für Glaubenskommunikation und kirchlichen Strukturwandel an der Theologischen Fakultät Paderborn, predigte. Musikalisch wurde die Feier vom Regenbogenchor Brechten und Dekanatskirchenmusiker Simon Daubhäußer an der Orgel gestaltet. In seiner Predigt und beim anschließenden Impulsvortrag im Katholischen Centrum betonte Tolksdorf, dass „Transformationsprozesse Unsicherheitsprozesse“ seien, die aber Hoffnung auf mehr Nähe, Glauben und missionarische Dynamik böten. Unter dem Titel „Netzwerke im Glauben? Kirche in Zeiten der Transformation“ hob er hervor, dass die Kirche vor tiefgreifenden Herausforderungen stehe und ein pastoraler Wandel nötig sei, bei dem Kontinuität und Veränderung zusammenspielen und alle Getauften einbezogen werden. Ergänzend diskutierten Vertreter:innen aus Jugendpastoral, Caritas und Ehrenamt konkrete Perspektiven für Dortmund. Susanne Skaliks-Weitner betonte, dass „die Caritasverbände zentrale Akteure des Transformationsprozesses“ seien. Paul Kaupenjohann wies auf die Bedeutung von Räumen und Ressourcen für die kirchliche Jugendarbeit hin, während Annette Weber die vielfältigen Aufgaben der Ehrenamtlichen und die Notwendigkeit praktischer Unterstützung, etwa durch Pauschalen und Aufwandsentschädigungen, hervorhob. Beim anschließenden Imbiss wurden diese Themen in Tischgesprächen vertieft.
Kinder im Grundschulalter aus Mengede und Umgebung sind eingeladen, am 11. Februar 2026, von 15 bis 16.30 Uhr am Workshop „Mülltrennung kinderleicht“ teilzunehmen. Die Veranstaltung findet am ExtraPlatz Mengede, Strünkedestr. 33, 44359 Dortmund, statt und ist kostenlos. Gemeinsam mit EDG und DOGEWO21 gehen die Teilnehmer:innen spielerisch Fragen rund um Abfall, Mülltrennung und die verschiedenen Tonnen auf den Grund. Am Ende erhalten alle Kinder eine Urkunde und coole Preise für ihre neuen Fähigkeiten als Müllprofis im Quartier. Anmeldungen und Fragen können per E-Mail an greenstyle@dogewo21.de oder telefonisch unter 0231 1083-421 bei DOGEWO21 erfolgen. Die ExtraPlatz-Standorte von DOGEWO21 befinden sich in Mengede sowie in Benninghofen, Löttringhausen, Wambel und Wickede innerhalb der jeweiligen Quartiere.
Trotz leichtem Regen kamen die Besuchenden des diesjährigen Winterleuchtens in Scharen zum Bunker in der Blücherstraße. Generationsübergreifend wurde ein transkulturelles leuchtendes Festgefeiert, das die Menschen der Nordstadt auf Einladung der Dortmunder AWO-Migrationsabteilung zum wiederholten Mal zusammenbrachte. Von kreativer Schwarzlichtkunst, Lebkuchen verzieren und Lichter basteln, über Kräutersalz selbermischen und das eigene Wissen bei einem Quiz testen, bis hin zur spektakulären Feuershow und toller Live-Musik war für alle etwas dabei. Die Planungen für das nächste Jahr laufen bereits, aber bis dahin wird es einige Veranstaltungen im sogenannten BunkerPlus-Garten geben – zum Beispiel das sommerliche Pendant, dessen Datum noch bekannt gegeben wird.
Die Jugendfreizeitstätte KESS in Westerfilde hat ihr Außengelände nach den Wünschen der Kinder und Jugendlichen neugestaltet. Das 1.250 Quadratmeter große Areal bietet Sitzgelegenheiten, Hochbeete, einen Arbeitstisch, Freiflächen, Liegestühle, mobile Möbel, eine Hollywoodschaukel, eine Outdoor-Hängematte sowie Beleuchtung. Die Ideen der jungen Nutzer:innen waren im Frühjahr 2025 über zwei Wochen durch das Quartiersmanagement Westerfilde & Bodelschwingh gesammelt worden. Das Amt für Stadterneuerung und das Quartiersmanagement entwickelten daraus ein umsetzbares Gartenkonzept in enger Abstimmung mit dem Team des KESS. Bei der Eröffnung im Rahmen der Mengeder „Nacht der Lichter“ konnten die Kinder und Jugendlichen die neugestalteten Bereiche erstmals nutzen, begleitet von Lagerfeuer, Stockbrot, Kinderpunsch und DJ-Musik. Zusätzlich entwickelten sie Namen für die einzelnen Gartenbereiche und gestalteten bunte Holzschilder. Das neue Außengelände soll ein Ort für Begegnung, Kreativität und gemeinsames Draußensein sein und den KinderCampus stärken, der Angebote der Westhausen-Grundschule, der Jugendfreizeitstätte KESS und der angrenzenden Kitas vernetzt. Parallel gestaltet die Stadt unter Federführung der Stadterneuerung das benachbarte Schulgelände um, das mit Sport- und Bewegungsmöglichkeiten sowie einem neuen Fußweg zum Treff- und Spielort für das Quartier werden soll. Die Neugestaltung des KESS-Außengeländes kostete rund 42.000 Euro und wurde zu 100 Prozent aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen bezuschusst.