
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Berichte zu kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Preisverleihungen und vieles mehr.
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Das kostenlose Gemeinschaftsprojekt „KitaKlang Dortmund – Kita-Kinder entdecken das Singen“ des Vokalmusikzentrum NRW und der CHORAKADEMIE am Konzerthaus Dortmund e. V. richtet sich an alle FABIDO-Kitas sowie weitere interessierte Kita-Kinder aus Dortmund und Umgebung. Ziel ist es, das Singen als Ausdrucksform von Kindern im Kita-Alltag niedrigschwellig zu stärken und gemeinsame musikalische Erfahrungen zu fördern. Im Rahmen des Projekts lernen die Kinder drei Lieder kennen, die sie gemeinsam im Alltag singen. Höhepunkt ist ein Mitsingkonzert auf der Bühne am Friedensplatz beim Stadtfest DORTBUNT am Sonntag, den 10. Mai 2026. Den teilnehmenden Einrichtungen und Familien steht online ein Materialpaket mit kindgerechten Liedern, Mitmach-Videos, Audios sowie Notentexten mit Akkorden zur Verfügung, das flexibel eingesetzt werden kann und keine musikalischen Vorkenntnisse erfordert. Alle Kitas sind zur kostenfreien Teilnahme eingeladen; Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind online abrufbar.

Das TV-Format „Die besten Comedians Deutschlands“ wurde erstmals live in der Westfalenhalle Dortmund präsentiert und zog rund 9.000 Zuschauer:innen an, die für eine restlos ausverkaufte Premiere sorgten. Bekannte Comedians sowie aufstrebende Newcomer:innen standen gemeinsam auf der Bühne, darunter Markus Krebs, Cindy aus Marzahn, Osan Yaran, Michael Mittermeier, Maria Ziffy, Jan van Weyde und Tony Bauer. Die Show vereinte unterschiedliche Humor-Stile und bot dem Publikum einen abwechslungsreichen Abend mit mitreißender Atmosphäre. Das Format zählt zu den erfolgreichsten im deutschen Fernsehen und wurde nach erfolgreichen Live-Shows nun erstmals auch in Dortmund aufgeführt. Die große Nachfrage und der ausverkaufte Abend unterstreichen die anhaltende Popularität des Formats auf der Live-Bühne. Im Rahmen der Premiere überreichte Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe, stellvertretend für das Ensemble den SOLD OUT AWARD an Michael Mittermeier.

Das Schauspiel Dortmund bringt „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht am 4. Juni 2026 im Salzlager der Kokerei Hansa zur Premiere. Die Inszenierung von Intendantin Julia Wissert nutzt die industrielle Architektur als besonderen Spielort und verbindet Raum, Musik, Text und Bewegung zu einem ortsspezifischen Theatererlebnis. Die musikalische Leitung übernimmt Yotam Schlezinger, gespielt wird vom 4. bis 7. Juni 2026. Das Werk versteht sich als kritische Auseinandersetzung mit bürgerlicher Moral und vereint Texte von Brecht und Hauptmann mit der Musik von Kurt Weill, darunter bekannte Stücke wie „Moritat von Mackie Messer“ und „Seeräuber-Jenny“. Im Mittelpunkt steht die Figur Mackie Messer, dessen Beziehungen und Geschäfte Konflikte auslösen, insbesondere durch seine heimliche Hochzeit mit Polly Peachum und den daraus entstehenden Streit mit ihrem Vater. Dabei greifen Polizei, Unterwelt und wirtschaftliche Interessen ineinander. Das Salzlager wird aktiv in die Inszenierung eingebunden und tritt in Dialog mit den Themen des Stücks. Bühne und Kostüme verbinden Raum, Körper und Musik zu einem neu erfahrbaren Theatererlebnis. Tickets sind über das Kundencenter, telefonisch und online erhältlich.

Der Feierabendmarkt ist in die neue Saison gestartet und verwandelt den Opernvorplatz an ausgewählten Donnerstagen von 16 bis 21 Uhr in einen lebendigen Treffpunkt. Besucher:innen können den Arbeitstag bei Musik, kurzen Performances sowie einem vielfältigen Angebot aus Streetfood, regionalen Spezialitäten und Getränken ausklingen lassen. Feste und wechselnde Anbieter sorgen dabei für abwechslungsreiche kulinarische Erlebnisse. Der Markt versteht sich als offener Raum für Begegnung, Austausch und Kultur im Alltag, in dem gemeinsames Erleben und spontane Begegnungen im Mittelpunkt stehen. Musik, Bühnenmomente und das Marktgeschehen verbinden sich zu einem Gesamterlebnis, das Gemeinschaft fördert und Inspiration bietet. Die Termine erstrecken sich über mehrere Donnerstage bis 15. Oktober 2026. Die nächsten Termine im April sind der 9.04. und der 23.04.2026. Zu den teilnehmenden Anbieter:innen zählen unter anderem die Bergmann Brauerei, Dieckmann’s / Schönes Leben, Weinhaus Hilgering, Der Thüringer Rümo, Die Sektbar Dortmund, Dorstfelder Markthalle Blumen, Edelfischräucherei Tönis, Feinkost Armaki, Pour coffee, Ringhotel Drees, Sami’s Theaterbar, Spanische Spezialitäten, Vorspeisen Armaki sowie die Weinbox.

Der Kabarettist und Reporter Alfons präsentiert auf Einladung des Salon Knallenfalls sein neues Bühnenprogramm „Klasse!“ am Donnerstag, 16.04.2026, um 20 Uhr im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund; Tickets sind bei Eventim erhältlich. In seinem Programm setzt sich Alfons mit dem Zustand der Demokratie auseinander und verbindet große gesellschaftliche Fragen mit persönlichen Geschichten, die er warmherzig, witzig und weitsichtig erzählt. Ausgangspunkt sind unter anderem Gespräche mit Jugendlichen, die Zweifel an der Demokratie äußern, aber auch deren Bedeutung erkennen. Daraus entwickelt Alfons einen Appell für mehr Dialog, Zuhören und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sein Programm versteht sich zugleich als Liebeserklärung an Deutschland und als Weckruf, sich aktiv für demokratische Werte einzusetzen. Alfons, mit bürgerlichem Namen Emmanuel Peterfalvi, ist ein vielfach ausgezeichneter deutsch-französischer Kabarettist, der durch verschiedene Fernseh- und Radiosendungen bekannt wurde und sich aktuell verstärkt auf seine Bühnenarbeit konzentriert. Seine Erfahrungen aus Schulbesuchen und Diskussionen bilden zudem die Grundlage für ein Demokratie-Projekt, das durch die von ihm gegründete „Grand-Mère Stiftung“ weitergeführt werden soll.

Im Rahmen des Beethoven-Jahres 2027, anlässlich des 200. Todestags von Ludwig van Beethoven am 26. März, präsentieren die Philharmonie Essen, die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Dortmund, das Klavier-Festival Ruhr und Heinersdorff Konzerte gemeinsam das Projekt „Alles Beethoven!“. Star-Pianist Igor Levit führt dabei in insgesamt acht Konzerten alle 32 Klaviersonaten auf. Die Aufführungen finden zwischen Oktober 2026 und Juli 2027 in Essen, Köln, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Wuppertal und Duisburg statt. Levit, der sich seit Jahren intensiv mit Beethovens Sonaten beschäftigt, beschreibt diese als Ausdruck menschlicher Emotionalität und empfindet die erneute Gesamtaufführung im Jubiläumsjahr als besonderes Geschenk. Seine Auseinandersetzung mit dem Werk umfasst unter anderem eine vielbeachtete Gesamteinspielung, einen Podcast sowie Konzertzyklen bei renommierten Festivals. Igor Levit gilt als einer der bedeutendsten Pianist:innen seiner Generation und wurde vielfach ausgezeichnet. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Eintrittskarten sind über die Vorverkaufsstellen der beteiligten Institutionen erhältlich.

Das SOS-Kinderdorf Dortmund veranstaltet am 8. Mai 2026 um 18 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) erstmals einen exklusiven Konzertabend mit Tirzah Haase, Chansoniere und Schauspielerin aus dem Kaiserstraßenviertel und Pianistin Armine Ghuloyan. Unter dem Titel „Das gab‘s nur einmal: Ein bunter Strauß an Evergreens“ präsentieren sie bekannte Lieder aus den 20er bis 70er Jahren. In der Pause können die Besucher:innen bei Getränken ins Gespräch kommen. Das Konzert findet in der Kronprinzenstraße 89, 44135 Dortmund, statt. Der Vorverkauf läuft bereits, die Ticketanzahl ist auf 60 limitiert. Karten sind zum Preis von 20 Euro ausschließlich vor Ort im SOS-Kinderdorf Dortmund erhältlich. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:30 bis 14:30 Uhr. Sowohl beim Kauf der Tickets als auch am Veranstaltungstag ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Im Rahmen eines Austauschs zwischen Sport und Kultur besuchten die Athlet:innen des Deutschland-Achters gemeinsam mit der Wilo-Foundation das Opernhaus Dortmund. Nach einer Führung hinter die Kulissen erlebte das Team die Premiere der szenischen deutschen Erstaufführung der Oper „Mazeppa“. Der Abend machte Parallelen zwischen Spitzensport und Oper deutlich, insbesondere in Bezug auf Höchstleistung, Präzision, Disziplin und Teamarbeit. Vertreter:innen der Wilo-Foundation und der Oper Dortmund betonten die verbindenden Elemente beider Bereiche sowie deren gesellschaftliche Bedeutung und die Rolle gemeinsamer Werte wie Leidenschaft und das Streben nach Exzellenz. Auch aus Sicht der Sportler:innen zeigte der Blick hinter die Kulissen, wie entscheidend Zusammenarbeit und intensive Vorbereitung für den Erfolg sind. Der Austausch verdeutlichte, dass sowohl Kunst als auch Sport Gemeinschaft fördern, Identifikation schaffen und Menschen inspirieren können. Die Oper „Mazeppa“ griff zudem Themen wie Macht, Leidenschaft und persönliches Schicksal auf, die auch im sportlichen Kontext eine Rolle spielen. Der Abend wurde so zu einem Beispiel für den gelungenen Dialog zwischen Kultur und Spitzensport und deren gegenseitige Bereicherung.

Das Ballett Dortmund feiert am 18. April 2026 um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund die Premiere von „Tribute to Mozart“, einem dreiteiligen Tanzabend zu Ehren von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Produktion vereint drei Choreografien: Jiří Kyliáns „Petite Mort“, Uwe Scholz’ „Jeunehomme“ sowie die Neukreation „get home safe“ der amerikanischen Choreografin Tess Voelker, die damit ihr Debüt in Dortmund gibt. Auch die Werke von Kylián und Scholz werden erstmals in Dortmund gezeigt. „Petite Mort“ verbindet Tanz und symbolische Bildsprache zur Musik aus Mozarts Klavierkonzerten und thematisiert Schönheit, Verletzlichkeit und Stärke. „Jeunehomme“ interpretiert Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 in Es-Dur als klare, elegante Bewegungsarchitektur. In „get home safe“ setzt sich Voelker mit inneren Seelenzuständen auseinander und entwickelt eine reduzierte, präzise Choreografie, die Raum für Improvisation lässt. Mozarts Musik fungiert dabei als verbindendes Element zwischen den Werken. Die Ausstattung von „Petite Mort“ wird aus einer Produktion der Semperoper Dresden übernommen. Weitere Vorstellungen finden am 26. April, 23. Mai und 28. Mai 2026 statt. Karten sind über Vorverkaufsstellen, die Theaterkasse, telefonisch und online erhältlich.

Der nördliche Abschnitt der Straße Rosental zwischen Kleppingstraße und Viktoriastraße wird ab dem 20. April zur Fußgängerzone und soll die Aufenthaltsqualität im Rosenviertel steigern. Durch den Wegfall des bisherigen Parksuchverkehrs entstehen neue Möglichkeiten für urbanes Leben, etwa für Außengastronomie. Zunächst gilt die neue Verkehrsregelung, während in der zweiten Jahreshälfte 2026 zusätzlich kreative Sitzmöbel sowie Pflanzkübel mit Bäumen und Stauden installiert werden, deren Gestaltung unter Beteiligung der Anlieger:innen entwickelt wurde. Künftig ist der Kfz-Verkehr nur noch eingeschränkt erlaubt, etwa für Zufahrten zu privaten Stellplätzen, Lieferverkehr in festgelegten Zeiten sowie Rettungsdienste; Parken im Straßenraum entfällt vollständig. Am 10. Mai präsentiert sich das Rosental im Rahmen des Stadtfests DORTBUNT mit einem Familienprogramm unter dem Motto „Rose“. Zwischen 13 und 17 Uhr werden verschiedene Aktionen angeboten, um die neuen Nutzungsmöglichkeiten des Straßenraums erlebbar zu machen. An diesem Tag ist die Zufahrt zu privaten Stellplätzen ausnahmsweise nicht möglich, was Anlieger:innen bei ihrer Planung berücksichtigen sollen.

Die 90s SUPER SHOW gastierte erstmals in Dortmund und sorgte als größtes 90er-Indoor-Festival Deutschlands für eine ausverkaufte Westfalenhalle mit etwa 12.000 Besucher:innen. Damit war es die bislang größte Veranstaltung der Reihe, wofür ein Sold-Out-Award verliehen wurde. Die rund sechsstündige Show bot eine musikalische Reise in die 1990er-Jahre mit typischen Elementen des Jahrzehnts und einem Fokus auf Musikstile wie Eurodance, Rave und Trance sowie Boy- und Girlgroups. Auf der Bühne standen unter anderem die Vengaboys, Lou Bega, Caught in the Act, Oli P, Culture Beat, Mr. President und DJ Quicksilver. Moderiert wurde die Veranstaltung von Mola Adebisi und Matze Knop. Für alle, die keine Tickets erhalten haben, ist bereits eine Rückkehr der Show angekündigt: Am 13. November 2027 kommt die Arena-Show erneut nach Dortmund.

Im Konzerthaus Dortmund wird am 3. Mai 2026 das selten aufgeführte Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“ von Franz Schmidt präsentiert. Unter der Leitung von Manfred Honeck musizieren rund 200 Beteiligte, darunter das NDR Elbphilharmonie Orchester, das NDR Vokalensemble und der MDR Rundfunkchor sowie hochkarätige Solist:innen. Es ist in dieser Saison die einzige Aufführung des Werks in Nordrhein-Westfalen. Das zwischen 1935 und 1937 entstandene Oratorium basiert auf der Offenbarung des Johannes und zählt zu den bedeutenden Chorwerken des 20. Jahrhunderts. Es verbindet anspruchsvolle Chorszenen mit ruhigeren, kammermusikalischen Passagen und weist der Orgel eine zentrale Rolle zu. Eine besondere Herausforderung stellt die umfangreiche Tenorpartie des Johannes dar, die in Dortmund von Maximilian Schmitt übernommen wird. Die Uraufführung 1938 fiel in eine politisch angespannte Zeit rund um den „Anschluss“ Österreichs. Dirigent Manfred Honeck beschreibt das Werk als tiefgründig, ernsthaft und zugleich hoffnungsvoll, da es trotz apokalyptischer Visionen mit einem hoffnungsvollen Ausblick endet. Konzertbeginn ist um 19 Uhr, die Eintrittspreise liegen zwischen 16 und 79 Euro.

Am 14. April 2026 präsentieren die Dortmunder Philharmoniker im Konzerthaus Dortmund Charlie Chaplins Filmklassiker „The Kid“ als Stummfilmkonzert mit Live-Orchester unter der Leitung von Carlos Vázquez. Der Film aus dem Jahr 1921 gilt als eines der persönlichsten Werke Chaplins und erzählt eine tragikomische Geschichte zwischen Armut, Humor und Hoffnung. Im Mittelpunkt steht der Tramp, der ein ausgesetztes Kind aufnimmt; fünf Jahre später sind beide eng verbunden, bis die leibliche Mutter das Kind zurückfordert und es zur Trennung kommt, die schließlich in einer Versöhnung endet. Bekannte Szenen wie humorvolle Alltagsmomente und poetische Traumsequenzen prägen den Film, in dem Charlie Chaplin und Jackie Coogan zentrale Rollen spielen. Die Musik, die Chaplin erst 1971 komponierte, orientiert sich stilistisch an der englischen Music Hall und setzt auf atmosphärische Klangbögen statt punktgenauer Untermalung. In der Live-Interpretation entfaltet sie besondere emotionale Wirkung. Das Konzert verbindet Film- und Musikgeschichte zu einem gemeinsamen Erlebnis. Restkarten sind zum Einheitspreis von 27 Euro im Vorverkauf erhältlich.

Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund ist mit der Inszenierung „Das Gewicht der Ameisen“ in der Regie von Annette Müller zum Westwind-Festival 2026 eingeladen. Das Stück thematisiert Mitbestimmung, gesellschaftliche Verantwortung und Klimafragen aus der Perspektive junger Menschen und wird am 1. Juni 2026 um 19:30 Uhr im Kleinen Haus des Theater Münster aufgeführt. Bereits am 22. Mai ist die Produktion im Kinder- und Jugendtheater Dortmund zu sehen. Im Mittelpunkt stehen die Figuren Jeanne und Olivier, die unterschiedliche Haltungen zur Klimakrise und politischer Beteiligung verkörpern. Während Jeanne radikal für mehr Mitbestimmung kämpft, setzt Olivier auf Einfühlungsvermögen. Im Kontext einer Wahl zur Schülerschaftsvertretung prallen ihre Ansätze aufeinander und verdeutlichen die Dringlichkeit von Veränderungen. DasWestwind-Festival findet vom 30. Mai bis 5. Juni 2026 in Münster statt und gilt als eines der wichtigsten Festivals für Darstellende Künste für junges Publikum in Deutschland. Als 42. Theatertreffen NRW zeigt es zehn von einer Fachjury ausgewählte Inszenierungen sowie ein internationales Rahmenprogramm. Die Einladung der Dortmunder Produktion stellt eine besondere Anerkennung für das Ensemble dar.

Beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ Nordrhein-Westfalen, der erstmals in Dortmund stattfand, erzielten 91 Schüler:innen von DORTMUND MUSIK.education große Erfolge. Rund 1200 junge Musiker:innen nahmen teil und präsentierten ihr Können in über 700 Wertungen, die von 72 Juror:innen bewertet wurden. Mehrere Teilnehmende erhielten einen 1. Preis und qualifizierten sich in den Solokategorien für den Bundeswettbewerb, darunter Yelysaveta Volkova, Stansilava Ovdiichuk (Klavier), Piet Bracklow (Drumset Pop), Victoria Volkmer (Harfe) und Philipp Chernomor (Gitarre Pop). Auch fünf Ensembles dürfen beim Bundeswettbewerb antreten, darunter Gruppen aus den Bereichen Neue Musik und Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen. In der Altersgruppe 2 wurden aufgrund des jungen Alters keine Weiterleitungen zum Bundeswettbewerb vorgenommen, dennoch erhielten auch hier mehrere Ensembles einen 1. Preis. Weitere Auszeichnungen gingen an Teilnehmende in den Solokategorien, darunter mehrere 1., 2. und 3. Preise im Bereich Klavier sowie im Gesang.

Ab sofort können sich Dortmunder Autor:innen für das Literaturförderprogramm „Stift & Stimme“ bewerben, das vom Kulturbüro der Stadt Dortmund in Kooperation mit dem Literaturhaus Dortmund durchgeführt wird. Das Programm richtet sich an literarisch tätige Autor:innen mit Wohnsitz in Dortmund, die ihre Texte direkt an Dortmunder Schulen vermitteln möchten. „Stift & Stimme“ fördert Lesungen und Schreibworkshops, um literarische Kreativität, Schreibfreude und Leseerfahrung bei jungen Menschen zu stärken und lokalen Autor:innen eine Plattform für die Vorstellung ihrer Werke sowie den direkten Austausch mit Schüler:innen zu bieten. Gefördert werden Lesungen mit Gespräch an Schulen für 500 Euro (ca. zwei Unterrichtsstunden) oder literarische Workshops für 1.000 Euro (ca. acht Unterrichtsstunden, individuell gestaltbar). Die Bewerbungsphase läuft bis zum 15. Mai 2026. Autor:innen reichen ihre Unterlagen, bestehend aus einem Profil und Kurzkonzept, formlos über das Literaturhaus Dortmund ein: schulen@literaturhaus-dortmund.de. Das Literaturhaus unterstützt zudem bei der Vermittlung von Kontakten zu Schulen, falls keine Kooperationen bestehen. Das Programm wird bereits zum zweiten Mal organisiert; im vergangenen Jahr profitierten zwölf Autor:innen aller Schulformen von der Förderung. „Stift & Stimme“ setzt damit einen wichtigen Impuls für literarische Bildung, kulturelle Teilhabe junger Menschen und die Stärkung der lokalen Literaturszene durch direkte Begegnungen zwischen Autor:innen und Schüler:innen.

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund lädt am Mittwoch, 22. April, um 17:30 Uhr zu einer Lesung mit dem Journalist und Buchautor Tim Pröse in den Saal Westfalia im Rathaus ein. Unter dem Titel „Sophie Scholl – Die letzten Stunden“ zeichnet Pröse eindringlich die letzten Stunden der bekannten Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime nach und rückt ihre Überzeugungen, ihren Mut und ihre unerschütterliche Haltung in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung thematisiert Zivilcourage und persönliche Verantwortung und soll verdeutlichen, wie inspirierend Sophie Scholls Handeln bis heute ist. Im Anschluss an die Lesung sind die Besucher:innen eingeladen, ins Gespräch zu kommen und sich über historisches Erinnern sowie aktuelle Fragen zu Demokratie, Gleichstellung und Diversität auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung im Saal Westfalia im Rathaus (Friedensplatz 1, 44135 Dortmund) ist kostenfrei. Die Lesung beginnt um 17:30 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich unter beteiligung.nrw.de

Im Rahmen seiner Abschiedstournee trat Howard Carpendale in der Westfalenhalle Dortmund auf und begeisterte rund 7.500 Zuschauer:innen mit einem emotionalen Konzert. Der Sänger präsentierte seine größten Hits und persönliche Highlights aus über fünf Jahrzehnten Karriere. Für seine zahlreichen Gastspiele in Dortmund, bei denen er mehr als ein Dutzend Mal auftrat, erhielt Carpendale vom Team der Westfalenhalle einen eigens für ihn gestalteten Special Award. Die moderne Bühnenshow und die energiegeladene Performance sorgten dafür, dass das Publikum jeden Song lautstark mitsang und gemeinsam mit dem Künstler eine musikalische Zeitreise durch sein Lebenswerk erlebte.

Das Klezmer-Ensemble Dobranotch aus St. Petersburg, 1998 in Frankreich gegründet und seit 2023 in Deutschland beheimatet, feiert 25 Jahre musikalische Arbeit. In dieser Zeit tourte die Gruppe durch mehr als zwanzig Länder und veröffentlichte zehn Alben. Dobranotch hat jüdische Musik und Kultur populär gemacht und spielt ein Repertoire aus jüdischen Liedern auf Russisch, Jiddisch und Hebräisch, aschkenasischen Freylakhs und chassidischen Nigunim. Am Sonntag, den 19. April 2026, treten sie um 18:00 Uhr in der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund auf. Tickets kosten 10 € für Mitglieder der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, 15 € für Gäste. Karten sind unter www.jg-dortmund.de/dobranotch erhältlich, weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0231 / 55 74 72 14 oder per E-Mail an konzert@jgkd.de. Besucher:innen werden gebeten, einen Personalausweis mitzubringen. Die Veranstaltung findet in der Jüdischen Gemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, 44135 Dortmund, statt.

Jörg Widmann gehört zu den Musikern, die mehrere Rollen miteinander verbinden. Er ist Klarinettist, Komponist und Dirigent. Im Konzerthaus Dortmund greift Jörg Widmann am Donnerstag, 16. April 2026 um 19.30 Uhr, zum Taktstock und dirigiert Beethovens Sinfonie Nr. 7 sowie seine eigene Komposition, die Konzertouvertüre „Con Brio“. Das Werk gilt als eine Hommage an Beethoven. „Ich habe mich bei „Con Brio“ lustvoll auf die Rhythmik und die ungewöhnliche Dynamik von Beethoven gestürzt und ihn weitergedacht“, so Jörg Widmann. In Dortmund bringt er „Con Brio“ gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France zum Klingen. Solistin des Abends ist die Violinistin Carolin Widmann, Jörg Widmanns Schwester. Die Karten kosten zwischen 19 bis 89 Euro.

Im Langen August am Dortmunder Nordmarkt findet am Samstag, 11. April 2026, die Nordstadt Session als Special Edition statt. Die Türen öffnen um 16:30 Uhr, Beginn ist um 17 Uhr mit einer Lesung der Autorin Lilly Bogenberger aus ihrem Roman „Narbenmädchen“, in der sie von Vanlife, psychischer Gesundheit, Familie und Alternativen zum Mainstream-Leben berichtet. Um 18 Uhr folgen eine Cacao-Zeremonie und ein Singkreis mit Plumitaa, die das Herz öffnen, Gefühle lösen und Klarheit fördern sollen. Kulinarisch begleitet wird der Abend durch einen Soulfood-Workshop von Omar Dahaba. Die Dortmunder Sängerin, Musikerin und DJ Plumitaa eröffnet um 19 Uhr das Konzert, das im Livestream auf youtube.com/machbarschaftborsig11 übertragen wird. Anschließend können Teilnehmende bei einer offenen Jamsession mitwirken, bevor die Session um 21 Uhr mit einer Super-Session und Ecstatic Dance zu elektronischen Klängen von DJ Downtown Habiba Brown ihren Abschluss findet. Die Veranstaltung ist kostenlos und lädt alle Besucher:innen ein, anzukommen, zuzuhören, mitzuwirken und Musik gemeinsam zu erleben.

Bernd Moenikes präsentiert in seinen Werkstatträumen und dem umliegenden Skulpturenwald eine große Einzelausstellung, die mit rund 2.000 qm und etwa 800 Besucher:innen an zwei Wochenenden als die wohl größte ihrer Art im Ruhrgebiet gilt. Die Ausstellung findet im Kulturhaus Neuasseln Dortmund (Buddenacker 9) statt: am Samstag, 2. Mai, von 15 bis 19 Uhr, Sonntag, 3. Mai, von 11 bis 18 Uhr, Samstag, 9. Mai, von 15 bis 19 Uhr, und Sonntag, 10. Mai, von 11 bis 18 Uhr. Gezeigt werden rund 50 Skulpturen auf dem 400 m langen Skulpturenweg sowie etwa 100 weitere Arbeiten aus Holz, Bronze, Stahl und Stein, ergänzt durch Grafiken in fünf Ausstellungsräumen. Besucherinnen kommen aus dem gesamten Ruhrgebiet sowie aus Städten wie Düsseldorf, Münster, Wuppertal und Soest. Bernd Moenikes wurde in Gelsenkirchen geboren, absolvierte Zivildienst in Essen, studierte in Dortmund, wo er heute lebt und als Bildhauer in zwei Werkstätten arbeitet. In Dortmund stehen über 20 seiner Arbeiten im öffentlichen Raum, zudem in weiteren Städten. Seine Kunst setzt er regelmäßig in gesellschaftlichen Spannungsfeldern ein, unterstützt Umweltgruppen wie BUND und Greenpeace und engagiert sich sozial, beispielsweise mit dem Verkauf von 350 „Himmelsguckern“ für Flutopfer, Obdachlose und Ukraine-Flüchtlinge, woraus 35.000 Euro gespendet wurden.

Die Spielclubs des Kinder- und Jugendtheaters Dortmund präsentieren am 10. April ihre aktuellen Produktionen in der Sckellstraße und laden das Publikum zu zwei besonderen Theaterabenden ein. Der Spielclub Sckellynauten, geleitet von Theatervermittlerin Martha Kleinhempel, richtet sich an Kinder von 8 bis 10 Jahren. Nach einem Jahr voller Proben und kreativer Experimente sowie einer intensiven Probenwoche in den Osterferien zeigen die Kinder ihr Stück „Die große Talentshow“. Dabei entscheidet das Publikum live, welches Talent am Ende überzeugt, wodurch jede Aufführung zu einem einzigartigen Erlebnis wird. Der Spielclub Theaterstilisten, geleitet von Barbara Feldbrugge, richtet sich an Jugendliche von 11 bis 14 Jahren. In ihrem Projekt „The Game“ setzen sie sich mit unterschiedlichen Biografien, Lebenswegen und sozialen Ungleichheiten auseinander und entwickeln daraus ein eigenes Theaterstück, das persönliche Perspektiven mit gesellschaftlichen Themen verbindet. Die Sckellynauten treten um 16 Uhr auf, die Theaterstilisten folgen um 18 Uhr. Der Eintritt zu beiden Aufführungen ist frei.
