Umsichtiges Verhalten der Bewohner:innen verhindert weiteren Schaden

Bei einem Zimmerbrand in einem Wohnhaus in Dortmund-Dorstfeld wurde niemand verletzt

Am Sonntagabend wurde die Dortmunder Feuerwehr in die Wittener Straße gerufen. Bei dem Brand sind keine Personen zu Schaden gekommen. Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte verschiedener Wachen im Einsatz. Foto: Feuerwehr Dortmund

Laut der Dortmunder Feuerwehr hat umsichtiges Verhalten der Bewohner:innen eines Hauses in der Wittener Straße in Dortmund-Dorstfeld weiteren Schaden verhindert. Um kurz nach 20 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund am Sonntag (16. Januar 2022) zu einem Einsatz in der Wittener Straße gerufen. Bewohner:innen des Hauses hatten einen Rauchmelder gehört und konnten eine Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss wahrnehmen.

Bewohner:innen durch Rauchmelder alarmiert – es kamen keine Personen zu Schaden

Es sind turbulente Zeiten für Feuerwehr und Rettungsdienste. Foto: Feuerwehr Dortmund
Archivfoto: Feuerwehr Dortmund

Zunächst habe einer der Bewohner noch einen Löschversuch mittels Pulverlöscher in der zurzeit im Renovierungszustand befindlichen Wohnung unternommen. Als dieser erfolglos geblieben sei, hätten sich alle Bewohner:innen unverzüglich aus dem Gebäude begeben, das Eintreffen der Feuerwehr abgewartet und die Einsatzkräfte kurz eingewiesen.

Sofort sei die Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr durch einen Trupp unter Atemschutz eingeleitet worden. Zudem seien die Nachbarwohnungen sowie der Treppenraum durch einen weiteren Trupp kontrolliert und mittels Hochleistungslüfter entraucht worden.

Das Feuer habe schnell abgelöscht werden können, jedoch hätten sich mehrere Glutnester in der Deckenkonstruktion gebildet, die längere Nachlöscharbeiten erforderlich gemacht hätten. Die Bewohner:innen des Hauses, die sich kurzzeitig im verrauchten Bereich aufhielten, wurden durch den Rettungsdienst untersucht, mussten aber nicht in ein Krankenhaus transportiert werden.

Im Einsatz waren insgesamt 47 Einsatzkräfte der Feuerwachen 5 (Marten), 8 (Eichlinghofen) und 1 (Mitte) sowie des Löschzuges 18 (Ospel-Kley) der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

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