Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
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Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn Die europäische Jugendbewegung socioMovens mit Sitz am Sozialinstitut Kommende Dortmund ist am Donnerstag, 1. Oktober, in Münster mit dem Jugendpreis des Westfälischen Friedenspreises 2026 ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde ihr Engagement für Begegnung, soziale Verantwortung und europäischen Zusammenhalt. Zwanzig Jugendliche aus sechs europäischen Ländern nahmen an der Preisverleihung teil. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz gratulierte der Initiative und hob ihren Einsatz für Verständigung und einen gerechten Frieden hervor. In seiner Laudatio betonte Kardinal Michael Czerny, Europa brauche moralische Orientierung und eine junge Generation, die Verantwortung übernehme, Vorurteile überwinde und Brücken zwischen Gemeinschaften baue. Der Preis wird von der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe vergeben.Vor dem offiziellen Festakt zum Preis des Westfälischen Friedens trafen sich internationale Jugendliche von socioMovens im Foyer der Bezirksregierung Münster zu einem World-Café.Foto Marius Westhues Anlässlich des Weltseniorentages kamen in der SWS Eving Kinder des Familienzentrums Evinger Parkweg und ältere Menschen unter dem Motto „Jung und Alt – Hand in Hand“ zusammen. Gemeinsam gestalteten sie ein Generationenband aus bunten Papierhänden als Zeichen für Zusammenhalt. Auch das Seniorenbüro Eving sowie die AWO-Ortsvereine Eving 2 und Brücke der Kulturen beteiligten sich. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden in einem Workshop zum Thema „Gutes Altern in Eving“ mit den Seniorenvertretern Manfred Sträter und Peter Bark-Schäfer über Wünsche und Ideen für ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Stadtteil. Die Aktion bot Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis.Foto: Udo Angermann Rund 250 Gäste feierten am 3. Oktober im Max-Planck-Gymnasium das 60-jährige Bestehen der Anonymen Alkoholiker (AA) in Dortmund. Zum Herbsttreffen gehörten Vorträge, persönliche Erfahrungsberichte und gut besuchte Meetings. Dortmunds stellvertretender Bürgermeister Norbert Schilff würdigte das ehrenamtliche Engagement. Arne Lueg, Chefarzt der Suchtmedizin der LWL-Klinik Dortmund, beleuchtete die Bedeutung frühzeitiger Hilfe und Selbsthilfe. Ein bewegender Moment war die Übergabe des AA-Grundlagenbuchs „Blaues Buch“ durch einen seit mehr als 56 Jahren nüchtern lebenden Teilnehmer an einen Freund, der seit zwei Monaten ohne Alkohol lebt. Das Jubiläum stand unter dem Zeichen von Zusammenhalt und Hoffnung. Die AA bieten Menschen Unterstützung, die mit dem Trinken aufhören möchten. Auch Interessierte, die zunächst nur zuhören wollen, sind willkommen. v.l. Der stellvertretenden Bürgermeister Norbert Schilff, Arne Lueg, Chefarzt der Suchtmedizin der LWL-Klinik Dortmund, sowie Volker und die Moderatorin Casey.Foto: Olaf Fuhrmann Auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 an der Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde hat der Bau des inklusiven Bethel-Gartens begonnen. Mit dem ersten Spatenstich am 2. Oktober startete die Umsetzung des Projekts „Eine Hand voll Erde“. Auf rund 400 Quadratmetern sollen Hochbeete, Anzuchtflächen, Weidenkonstruktionen, ein Gartenhaus und Kunstwerke entstehen. Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen sowie in besonderen sozialen Schwierigkeiten gestalten den Garten gemeinsam mit Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Der von Aktion Mensch geförderte Zukunftsgarten soll Nachhaltigkeit, Natur, Klima und Inklusion erlebbar machen und während der IGA 2027 auch Raum für Begegnungen und Veranstaltungen bieten. Bildunterschrift: Von links: Thomas Bohne (Regionalleiter), Eckhard Gräßlin (Bereichsleiter), Stefan Helling-Voß (Geschäftsführung), Willi Reich (Mitarbeiter), Sandra Waters (Geschäftsführung), Tanja Lenz-Urbach (Referentin der Geschäftsführung), Sabrina Braucks (Begleitgremium), Caroline Heekenjann (Mitarbeiterin), Armin Nedden (Ehrenamtlicher und Architekt) und Karsten Zimmermann (Begleitgremium).Foto:Privat Sarah Delere übernimmt zum 1. Dezember 2026 die Leitung des Sozialinstituts Kommende Dortmund. Die 35-jährige Sozialethikerin folgt auf Detlef Herbers, der Ende November in den Ruhestand geht. Derzeit arbeitet Delere am Institut für Frieden und Militärethik in Hamburg und promoviert in Sozialethik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie studierte unter anderem an der Hertie School of Governance sowie in Cambridge und Kairo. Mit ihrer wissenschaftlichen Expertise und Erfahrung in Politik, Kirche und Gesellschaft soll sie die inhaltliche Ausrichtung des vom Erzbistum Paderborn getragenen Instituts prägen. Geplant ist zudem, die Bildungs- und Beratungsarbeit um sozialethische Forschung in Kooperation mit der Theologischen Fakultät Paderborn zu erweitern. Die Einführung Deleres ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.Foto: Jan Westbrock Beim bundesweiten Aktionstag „Schichtwechsel“ haben die Dortmunder Landtagsabgeordnete Anja Butschkau (SPD) und Thorsten Speckmann, Sprecher des Werkstattrats der Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund (WAD), ihre Arbeitswelten kennengelernt. Speckmann begleitete Butschkau im Landtag in Düsseldorf und erhielt Einblicke in politische Entscheidungsprozesse. Am Folgetag besuchte die Abgeordnete die WAD, nahm an einer Werkstattratssitzung teil und begleitete Speckmann an seinem Arbeitsplatz am Empfang. Im Mittelpunkt standen die Interessen von Menschen mit Behinderung und ihre Möglichkeiten, Entscheidungen mitzugestalten. Butschkau betonte, dass Inklusion bedeute, Betroffenen zuzuhören und ihre Perspektiven einzubeziehen. Ziel der Aktion ist es, Begegnungen auf Augenhöhe zu ermöglichen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.Foto: Gudula Stroetzel Wie lässt sich die Gesundheitsversorgung in der Region zukunftsfähig gestalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich der erste Jahresempfang der Katholischen St. Paulus Gesellschaft am 1. Oktober auf dem Canisius Campus in Dortmund. Mehr als 100 Gäste aus Gesundheitswesen, Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft kamen zum Austausch zusammen. CEO Henning Eichhorst sprach über die weitere Entwicklung der Gesellschaft mit rund 10.000 Mitarbeitenden. Im Mittelpunkt standen medizinische Qualität, wirtschaftliche Stabilität und verlässliche Versorgung. Prof. Dr. Aaron Langenfeld, Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn, beleuchtete in seinem Vortrag die Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz aus theologischer Sicht. Der Jahresempfang soll künftig den Dialog und die Vernetzung fördern. Bildunterschrift: Henning Eichhorst (links), Prof. Dr. Aaron Langenfeld und Prof. Dr. Martin Rehborn freuten sich über die zahlreichen Gäste und den Austausch.Fotos: Nicole Schneidmüller-Gaiser / Ev. Kirchenkreis Dortmund Rund 50 Menschen haben am Tag der offenen Moschee am 3. Oktober drei Dortmunder Moscheegemeinden besucht. Das Christlich-Islamische Dialogforum organisierte erstmals eine interreligiöse Stadtrundfahrt. Wegen des großen Interesses hätte sogar ein zweiter Bus gefüllt werden können. An der DITIB-Zentralmoschee an der Kielstraße erklärte Imam Rasül Karaeli die Bedeutung des Gebetsraums. In der Abu-Bakr-Moschee berichtete Ahmad Aweimer vom Wandel der Gemeinde und der Vielfalt muslimischen Lebens. Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Naciye Kamcili-Yildiz erläuterte die veränderte Zusammensetzung muslimischer Gemeinden. Zum Abschluss kamen Gäste in der Meryem-Moschee in Lindenhorst bei Tee und Lahmacun ins Gespräch. Die Tour zeigte, wie persönliche Begegnungen helfen können, Vorurteile abzubauen und das gegenseitige Verständnis zu stärken.Foto: Roland Gorecki Vyasa (10) hat den stadtweiten Wettbewerb „Meister auf dem Fahrrad 2026“ gewonnen. Bei der Preisverleihung im RWE-Tower erhielt er als Hauptgewinn ein neues Fahrrad. 19 weitere Kinder wurden mit Sachpreisen ausgezeichnet. Insgesamt hatten 222 Kinder ihre Geschicklichkeit beim Fahrradfahren unter Beweis gestellt. Organisiert wurde der Wettbewerb vom Tiefbauamt Dortmund, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Dortmund und der Polizei im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms NRW. Bürgermeisterin Britta Gövert würdigte den ehrenamtlichen Einsatz der Beteiligten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Neben der Preisverleihung gab es Tipps von Polizei und ADFC für die jungen Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Teilnehmenden kamen aus Dortmunder Grund- und Förderschulen sowie weiterführenden Schulen.Foto: Oliver Schaper/Deutsche Kinderhospiz Dienste 21 Kinder haben beim inklusiven „Zirkus der Vielfalt“ der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Dortmund eine Woche lang Zirkuskunst erprobt. Unter Anleitung der Zirkuspädagogin Tina Zaporowski übten sie unter anderem Jonglage, Akrobatik und Seiltanz. Bei der Abschlussaufführung in der Turnhalle der Schule am Marsbruch in Aplerbeck zeigten sie ihr Können vor knapp 70 Gästen. Teilgenommen haben Kinder mit schweren Erkrankungen, gesunde Kinder sowie Kinder mit kranken Geschwistern. Ehrenamtliche des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Dortmund begleiteten die Gruppe intensiv. Das Projekt ermöglicht Begegnungen, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und hilft den Kindern, eigene Fähigkeiten zu entdecken. Finanziell unterstützt wurde die Zirkuswoche unter anderem von DEW21 und dem Charity-Unleashed-Festival. Bildunterschrift: Manege frei für den „Zirkus der Vielfalt“: Die jungen Artistinnen und Artisten begeisterten das Publikum bei der Abschlussaufführung in der Turnhalle der Schule am Marsbruch.Foto: Anja du Maire Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und der Spar- und Bauverein e.G. haben eine Bildungspartnerschaft vereinbart. Schulleiterin Dr. Christina Neder und Rilana Liebau, Leiterin Human Resources beim Spar- und Bauverein, unterzeichneten den Vertrag am 8. Oktober.
Ziel ist es, Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 bis 12 auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Geplant sind Entdeckertage, Praktikumsplätze und Workshops. Für die Jahrgangsstufen 9 und 11 stellt das Unternehmen Praktikumsstellen bereit, auf die sich die Jugendlichen bewerben müssen.
Zudem berichten Auszubildende des Spar- und Bauvereins als Ausbildungsbotschafter der IHK zu Dortmund im Unterricht von ihren Erfahrungen. Workshops beim Assessment Center der Jahrgangsstufe 12 und während der Projektwoche der Jahrgangsstufe 9 sollen die Jugendlichen zusätzlich bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützen. Gleichzeitig kann das Unternehmen frühzeitig potenzielle Auszubildende kennenlernen.Foto: Clemens Scheumann/Bezirksregierung Arnsberg. Die Berswordt-Europa-Grundschule und die Gesamtschule Gartenstadt sind als „Schulen für internationale Schulentwicklung“ ausgezeichnet worden. Regierungspräsident Heinrich Böckelühr überreichte die Zertifikate am Donnerstag, 8. Oktober, in Arnsberg. Insgesamt erhielten 15 Schulen aus dem Regierungsbezirk die Auszeichnung für ihr Engagement im Projekt „EFFORT-A“ – Erasmus+ für die Lehrkräftefortbildung in Arnsberg.
Das Projekt fördert den internationalen Austausch und die Weiterbildung von Lehrkräften. Durch Fortbildungskurse, Hospitationen und Expertenbesuche sollen Schulen voneinander lernen und sich international weiterentwickeln. Die Ergebnisse zeigen sich auch im Unterricht: So entstanden neue Unterrichtsformate und Fächer wie Projektmanagement, Umwelt und Wirtschaft. Zudem organisieren Schulen Europa-Tage und Kinderparlamente, um europäisches Denken zu stärken.Regierungspräsident Heinrich Böckelühr (rechts) mit den Vertreterinnen und Vertretern der ausgezeichneten Schulen aus Dortmund.Foto: Thomas Bielicki/AWO Dortmund Seit zehn Jahren unterstützt das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) der AWO Dortmund Menschen mit Fluchterfahrung psychologisch und sozial. Aus anfänglich 2,5 Stellen ist ein multiprofessionelles Team mit rund 15 Mitarbeitenden geworden. Seit der Eröffnung 2016 haben etwa 1.600 Menschen mehr als einen Termin im Zentrum wahrgenommen. Zudem berät das PSZ Fachkräfte und Ehrenamtliche.
Bei einer Jubiläumsfeier würdigten AWO-Vorsitzende Anja Butschkau und Geschäftsführer Tim Hammerbacher die Arbeit des Teams unter der Leitung von Rodica Anuti-Risse. Viele Klient*innen hätten schwere Traumata durch Krieg, Flucht oder Folter erlebt. Der Bedarf an psychologischer und psychotherapeutischer Unterstützung sei weiterhin hoch. An der Feier nahm auch Bürgermeisterin Britta Gövert teil. Besonders in Erinnerung blieb den Gästen die Aufführung der „Mittelmeer Monologe“, die auf realen Fluchterlebnissen und Interviews beruhen.Das Team des Psychosozialen Zentrums der AWO Dortmund mit Geschäftsführer Tim Hammerbacher und AWO-Vorsitzender Anja Butschkau.Foto: AOK/Colourbox/hfr. Der bundesweite Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ geht in die 30. Runde. Schulklassen aus Dortmund können sich noch bis zum 15. November online anmelden, um ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben. Der Wettbewerb läuft vom 16. November 2026 bis zum 30. April 2027. Besonders angesprochen sind die Jahrgangsstufen sechs bis acht, teilnehmen können aber auch andere Klassen.
Mindestens 90 Prozent der Schüler*innen einer Klasse müssen sich verpflichten, auf Zigaretten, Vapes, Shishas und andere Tabak- und Nikotinprodukte zu verzichten. Wird diese Quote unterschritten, scheidet die Klasse aus. Erfolgreiche Klassen können Preise gewinnen, darunter 5.000 Euro für die Klassenkasse. Der Wettbewerb soll Jugendliche für die gesundheitlichen und ökologischen Folgen von Nikotinprodukten sensibilisieren und sie darin bestärken, nicht mit dem Konsum anzufangen.Noch bis zum 15. November können sich Dortmunder Schulklassen für den Nichtraucher-Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ anmelden.Die Anmeldung ist unter www.besmart.info möglich.Foto: Vonovia/Bierwald Vonovia macht in Dortmund-Huckarde auf die ökologische Bedeutung alter Bäume aufmerksam. Neue Informationsschilder sollen zeigen, warum auch Bäume mit abgestorbenen Ästen, morscher Rinde oder Baumhöhlen wertvolle Lebensräume sind. Sie bieten spezialisierten Arten wie Spechten, Käuzen, Kleibern, Fledermäusen und Insekten Rückzugs- und Nistmöglichkeiten.
Ergänzend hat das Wohnungsunternehmen in Huckarde acht Holzkästen angebracht: vier Nistkästen für Stare und vier Fledermauskästen. Sie schaffen zusätzliche Brut- und Rückzugsorte. Auch Wildblumenwiesen in Stadtteilen wie Westerfilde, Kirchlinde und Eving tragen zur Artenvielfalt bei, indem sie Insekten anlocken.
Mit den Schildern möchte Vonovia das Bewusstsein für Natur- und Artenschutz im direkten Wohnumfeld stärken. Denn wertvolle Lebensräume finden sich nicht nur in Wäldern und Schutzgebieten, sondern auch mitten im städtischen Quartier.Vonovia bringt an einem Habitatbaum in Dortmund ein Informationsschild an. Es soll Mieter*innen auf die ökologische Bedeutung des Baumes aufmerksam machenFoto: Olaf Fuhrmann Seit 20 Jahren bietet das Haus Winterkampweg von Bethel.regional Menschen mit besonders intensivem Unterstützungsbedarf ein Zuhause. Das Jubiläum wurde gemeinsam mit Bewohnerinnen, Angehörigen, Mitarbeitenden, Nachbarinnen und Gästen aus Politik und Kirche gefeiert. Unter den Gästen waren Bezirksbürgermeister Oliver Stens und Pfarrer Rüdiger Holthoff.
In der Einrichtung leben derzeit 24 Menschen mit einer Intelligenzminderung und zusätzlichem Unterstützungsbedarf. Für 13 von ihnen besteht eine richterlich angeordnete Unterbringung im fakultativ geschlossenen Wohnsetting. Ziel ist es, Sicherheit und individuelle Förderung zu verbinden und ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Das Team um Dennis Koesters und Ellen Trostmann bietet dafür strukturierte Tagesgestaltung, kreative Projekte und gemeinsame Aktivitäten. Einige Bewohner*innen entwickeln sich so weit, dass sie später in weniger betreute Wohnformen wechseln können. Sicherheit, Würde und gesellschaftliche Teilhabe stehen im Mittelpunkt der Arbeit.(Von links) Sandra Waters, Pfarrer Rüdiger Holthoff, Dennis Koesters, Stefan Helling-Voß, Katharina Bartzsch, Ellen Trostmann, Carola Bleckmann und Bezirksbürgermeister Oliver Stens.Foto: Privat Ehrenamt mit Wirkung: Beim Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Dortmund engagieren sich aktuell rund 100 Freiwillige für Kinder und Familien in der Stadt. Sie arbeiten unter anderem im Team der „Nummer gegen Kummer“, als „Zeitschenker:innen“ oder als Patinnen und Paten für Familien mit Babys und Kleinkindern. Wer mitmachen möchte, braucht keine fachliche Vorbildung. Alle Freiwilligen werden in einer mehrwöchigen Schulung am Donnerstagabend vorbereitet und danach regelmäßig in der Praxis begleitet. Interessierte erreichen den DKSB per E-Mail an verwaltung@dksb-do.de oder telefonisch unter 0231/ 8479780.