Neues Lastenrad unterstützt foodsharing Dortmund bei der Lebensmittelrettung

Elektrisches Lastenrad ersetzt Auto im Einsatz für mehr Klimaschutz

Eine Frau steht mit einer Lebensmittel-Kiste vor dem Rad
Mit einem besonderen Lastenrad sind die Ehrenamtlichen von foodsharing Dortmund künftig unterwegs. Foto: foodsharing Dortmund e.V

Der Verein foodsharing Dortmund e.V. hat seit April einen neuen Lebensmittelretter auf drei Rädern. Die Ehrenamtlichen sind künftig mit einem elektrischen Lastenrad im Einsatz. Das Fahrzeug soll eine Alternative zum Auto bieten und so die Lebensmittelrettung klimafreundlicher und inklusiver gestalten.

Neues Fahrzeug für mehr Teilhabe und nachhaltige Einsätze

Die Lebensmittelretter des Vereins foodsharing Dortmund e.V. bauen ihr ökologisches und soziales Handeln aus. Seit April verfügt die Organisation über ein Lastenrad des Unternehmens „Radkutsche“.

Das mit drei Rädern und einem besonders tiefen Durchstieg ausgestattete Fahrrad soll so auch beeinträchtigten oder unsicheren Menschen die Nutzung und somit aktive Teilhabe ohne Auto ermöglichen – mithilfe einer großen Transportkiste, die mehr Laderaum bietet als ein Kleinwagen.

An einem zentralen Standort kann das Rad mittels digitalem Ausleihsystem kostenfrei von Mitgliedern für die Lebensmittelrettung bei Kooperationsbetrieben des Vereins, unter anderem Wochenmärkte, Bäckereien, Supermärkte und Großhändler, geliehen werden.

Spende der GLS-Bank ermöglicht Anschaffung des Lastenrads

Lastenrad mit drei Rädern und Transportkiste
Mit dem Lastenrad steht den Ehrenamtlichen nun eine Alternative zum Auto zur Verfügung. Foto: foodsharing Dortmund e.V

Möglich machte die Anschaffung des Lastenrads eine Spende der GLS-Bank in Höhe von 11.700 Euro. Gerade vor dem Hintergrund gestiegener Spritpreise steht allen Engagierten mit dem Lastenrad nun eine Alternative zum Auto zur Verfügung.

„Die Spende der GLS bedeutet für uns die Möglichkeit, ökologisches Handeln und soziale Teilhabe konkret zu verbinden. Sie unterstützt uns dabei, Lebensmittelrettung klimafreundlich, barrierearm und gemeinschaftlich zu gestalten – und gibt unserem Engagement für eine nachhaltige, inklusive Stadtgesellschaft spürbaren Rückenwind“, freut sich Dennis Görlich, Vorsitzender des Vereins foodsharing Dortmund e.V., der selbst ein Handicap hat.

Neben der täglichen Lebensmittelrettung soll das Rad künftig auch bei Veranstaltungen im Dortmunder Stadtgebiet eingesetzt werden. Dort soll es zeigen, wie ökologisch nachhaltiger Warentransport funktionieren kann.

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