2026 will die Partei sich neusortieren und nicht mehr „die netten Grünen“ aus Dortmund sein

Dortmunder Grüne wählen neuen Vorstand und geben sich kämpferisch

Vorstand Bündnis 90/ Die Grünen Dortmund
Der neugewählte Vorstand der Dortmunder Grünen. Auf dem Bild fehlt Schatzmeisterin Kathrin Im Winkel Foto: Grüne Dortmund

Die Dortmunder Grünen wollen sich in der Zeit zwischen den Wahlen stärker aufstellen und Konzepte erarbeiten, wie in Zukunft wieder mehr Wähler:innen von der eigenen Politik überzeugt werden können. Dazu wurde am vergangenen Samstag ein neuer Vorstand gewählt.

2026 soll zur Neusortierung genutzt werden

So wurden Hannah Rosenbaum, amtierende Bezirksbürgermeisterin der Nordstadt, und Marek Paul Kirschniok in ihrem Amt als Kreisvorsitzende bestätigt. Ferner bleibt Luis Hotten politischer Geschäftsführer, Kathrin Im Winkel als Schatzmeisterin neugewählt. Als Beisitzer:innen wurden Diana Jean-Pierre, Felix Berger, Patricia Reinsch sowie Laura-Sophie Frank, Anouar Boy und Dustin Siebert gewählt. ___STEADY_PAYWALL___

Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum (Grüne) Foto: Javad Mohammadpour für Nordstadtblogger.de

Rosenbaum versuchte in ihrer Rede Optimismus zu verbreiten, nachdem ihre Partei auf Bundesebene und bei den Kommunalwahlen letztes Jahr Stimmenverluste hinnehmen musste.

„2026 gibt uns die Möglichkeit, uns neu zu sortieren“, vor allem soll es in diesem Jahr darum gehen, die Partei noch sichtbarer und zur Anlaufstelle für alle Dortmunder:innen zu machen.

Nicht mehr „die netten Grünen“ sein

Kämpferisch gab sich der Kirschniok in seiner Rede. Er plädierte für eine Politik, die unter Sicherheit nicht nur immer mehr Polizeipräsenz versteht, sondern eine funktionierende Infrastruktur. „Kindergärten, Spielplätze, der ÖPNV – das alles gehört zu einem Sicherheitsgefühl dazu“, so Kirschniok.

Die Grünen sollen durch eine „unbestechliche Kraft des Hinschauens“ die Probleme der Stadt angehen und nicht mehr „die netten Grünen sein“.

Inwiefern der Partei das im kommenden Jahr und bis zur Landtagswahl gelingt, bleibt abzuwarten. In vielen Wortbeiträgen zeigte sich in jedem Fall der Wille ab, sich gegenüber der Politik des CDU-Oberbürgermeisters Alexander Kalouti kritisch zu verhalten und diesem möglichst viele eigene Vorschläge in den Weg zu legen.


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