Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
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Im Dortmunder Kino Schauburg zeigte die AWO den Film „Die zärtliche Revolution“ und initiierte damit eine Debatte über die Zukunft der Pflege. AWO-Geschäftsführer Tim Hammerbacher betonte die Vision der Arbeiterwohlfahrt, eine solidarische Gesellschaft mit Fürsorge und Unterstützung zu gestalten. Der Dokumentarfilm stellte innovative, beziehungsorientierte Pflegekonzepte vor, die den Alltag in Einrichtungen menschlicher, würdevoller und lebenswerter machen. Im Anschluss diskutierten Expert*innen auf dem Podium aktuelle Herausforderungen und notwendige Veränderungen in der Pflege: Anja Butschkau, MdL und Vorsitzende des AWO-Unterbezirks Dortmund, Elke Hammer-Kunze, stellvertretende Geschäftsführerin des AWO Bezirks Westliches Westfalen, Manfred Sträter vom Seniorenbeirat Dortmund sowie Johanna Kossmann von der Alzheimergesellschaft und selbst betroffene Angehörige. Moderiert wurde die Runde von Alex Völkel (Nordstadt-Blogger). Thematisiert wurden insbesondere bessere Arbeitsbedingungen, mehr gesellschaftliche Anerkennung und stärkere Unterstützung pflegender Angehöriger. Die Veranstaltung machte deutlich, dass eine umfassende Pflegereform dringend notwendig ist und innovative Ansätze, wie sie im Film gezeigt wurden, wichtige Impulse liefern können. Sie bot Raum für Austausch, Sensibilisierung und konkrete Ideen, wie Pflege menschlicher und zukunftsfähiger gestaltet werden kann.
Um Waffengewalt und die sich dabei ergebenden Herausforderungen bei Einsätzen der psychosozialen Notfallversorgung ging es bei einem Fortbildungstag, zu dem die Ökumenische Notfallseelsorge Dortmund eingeladen hatte. Gemeinsam mit Vertretern der Polizei, der Feuerwehr, der Rettungsdienste und Notärzte wurde die Thematik im katholischen Zentrum bei der Ganztagsveranstaltung ausführlich behandelt. Susan Conteddu von der Dortmunder Polizei präsentierte dabei die bei Gewalttaten vielfach benutzten Waffen und thematisierte die Konsequenzen bei Einsätzen der Notfallseelsorge. David Kaim von der Feuerwehr Dortmund widmete sich bei seinem Vortrag den besonderen Lagen im Rettungsdienst, die durch Amok und Terror verursacht werden, während der Notarzt Roshan Mamarvar (Kath. St. Paulus-Gesellschaft) die durch Waffen verursachten Verletzungen vor Augen führte.
An den Werkstätten der AWO Dortmund fand am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen eine Aktion statt, um auf das allgegenwärtige Problem aufmerksam zu machen. Die Frauenbeauftragte Helin Polat betonte, dass Gewalt gegen Frauen keine Ausnahme, sondern Teil des Alltags sei und Frauen in Partnerschaften, Familien, im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz und online betreffe. Maresa Feldmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund, unterstrich die gesellschaftliche Verantwortung und die strukturelle Dimension von Gewalt gegen Frauen, auch in Dortmund. Die Leitung der Werkstätten, Henrike Struck und Patric Schleifenbaum, wollte mit der Aktion ein sichtbares Zeichen für alle Beschäftigten und Mitarbeitenden setzen und ein oft verborgenes Thema ins Bewusstsein rücken. Mit einer eigens gestalteten Bank, Transparenten und kurzen Ansprachen machte die WAD auf die Rechte von Frauen und Mädchen aufmerksam. Statistiken verdeutlichen die Dringlichkeit: Jede dritte Frau weltweit erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt, und in Deutschland wird alle zwei Tage eine Frau durch ihren (Ex-)Partner getötet. Die Aktion sollte Sensibilisierung schaffen und auf die Bedeutung von Schutz und Gleichberechtigung hinweisen.
Die Emscherschule Aplerbeck aus Dortmund wurde beim Laufabzeichen-Wettbewerb „AOK-Laufwunder“ im SportCentrum Kaiserau in Kamen ausgezeichnet und erhielt Urkunden sowie 200 Euro für die Klassenkasse. Im Schuljahr 2024/2025 nahmen rund 75.000 Schülerinnen und Schüler aus 307 Schulen in Westfalen-Lippe teil. Frank Simolka, Unternehmensbereichsleiter Kunde & Markt der AOK NordWest, lobte die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler, die dabei ihre Fitness und Ausdauer stärken und den Spaß am gemeinsamen Laufen in den Vordergrund stellen. Beim Laufabzeichen steht nicht die Geschwindigkeit, sondern das kontinuierliche Laufen über 15, 30 oder 60 Minuten im Fokus, erläuterte Marc Roschanski vom Schulministerium NRW. Gewertet wird die Leistung der gesamten Schule, wobei das „Laufwunder“ Gelegenheit bietet, Laufen als Teil sportlicher Vielfalt kennenzulernen, erklärte Peter Westermann, FLVW-Vizepräsident Leichtathletik. Die neue Saison 2025/2026 läuft bereits, und Schulen können bis zu den Sommerferien erneut teilnehmen. Die Veranstaltung wurde zum neunten Mal vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen, der AOK NordWest und dem Ministerium für Schule und Bildung NRW organisiert.
Die BlutspendeDO des Klinikums Dortmund ruft in der Weihnachtszeit alle Blutspenderinnen und Blutspender dazu auf, doppelt Gutes zu tun: Wer Blut spendet, kann einen Teil der Aufwandsentschädigung für einen guten Zweck weitergeben. Für jede Vollblutspende erhalten die Spenderinnen und Spender 25 Euro, wovon bereits zehn Euro den Erwerb eines „orangen Herzens“ ermöglichen, das einem Kind einen ganzen Ferientag auf Gut Königsmühle bietet. Die Aktion unterstützt die Stiftung help and hope, deren Lern- und Erlebnishof in Dortmund-Mengede rund 800 Kinder jährlich mit kreativen Workshops, Naturabenteuern, sportlichen Angeboten und digitalen Themenwelten betreut. Das Angebot ist kostengünstig gestaltet, für Sozialleistungsempfänger sogar kostenlos, und auf Spenden angewiesen. Die erworbenen Herzen können symbolisch an den Weihnachtsbaum der BlutspendeDO gehängt oder mit nach Hause genommen werden. Seit 1951 versorgt die BlutspendeDO Patientinnen und Patienten in Dortmund mit Blut und Blutprodukten, sowohl im Klinikum als auch in anderen Dortmunder Krankenhäusern und hämatologischen Praxen. PD Dr. Uwe Cassens, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin, betont die hohe Bedeutung der Spenden, besonders in der Weihnachtszeit, und appelliert an alle gesunden Menschen, trotz Festvorbereitungen Zeit für eine Blutspende zu nehmen. Täglich werden 120 bis 130 Spenden benötigt, eine Terminvereinbarung ist möglich, aber nicht erforderlich.
Die Polizei Dortmund besuchte die Kinderklinik und verteilte Adventskalender an die kleinen Patient:innen. Die Idee stammt von Gamze Ciplak, die selbst mit 13 Jahren wegen einer Krebserkrankung in der Klinik war und seitdem ehrenamtlich Aktionen für die Kinder organisiert. Die Zusammenarbeit mit der Polizei entstand beim Sommerfest der Klinik. Für die Aktion spendete die Metro 150 Adventskalender, vermittelt durch „Catering by Selvi“. Bei den Besuchen klopften die Beamten an die Patientenzimmer, sprachen kurz mit den Kindern und überreichten die Kalender, oft begleitet von aufmunternden Worten. Torsten Sziesze, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Dortmund, betonte die besondere Bedeutung von Weihnachten für Familien und dass man Freude und Abwechslung in den Klinikalltag bringen wolle. Gamze Ciplak hob hervor, dass der Besuch in Uniform bei den Kindern großen Eindruck hinterlässt und sie sich selbst jedes Mal freut, wenn den Kindern eine Freude bereitet werden kann. Die Aktion soll künftig fortgesetzt werden.
Die Max-Wittmann-Schule in Eving erzielte beim landesweiten Wettbewerb Schulradeln NRW einen Spitzenplatz und ist damit erstmals eine Dortmunder Schule unter den Top 3. Bereits im Juni war sie als stadtweit beste Förderschule beim Stadtradeln 2025 ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung in den Abenteuerhallen Köln-Kalk überreichte Staatssekretär Viktor Haase vor rund 100 Gästen die Urkunden und Preise; für die Schule nahmen die Schülerinnen und Schüler Kian, Renas und Esin stellvertretend entgegen. Lehrerin Maren Becker betont die hohe Motivation im Kollegium und bei den Schulbegleiterinnen, die gemeinsam viele Kilometer gesammelt haben. Schulleiter Torsten Sundermann erklärt, dass Alltagsmobilität ohne Auto für die Förderschule mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung ein wichtiges Thema sei. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier den Umgang mit Bus und Bahn und trainierten während des Wettbewerbs regelmäßig auf dem Rad um den Teich hinter der Schule, um Kilometer für das Schulradeln zu sammeln. Das Schulradeln NRW, angelehnt an das jährliche Stadtradeln des Netzwerks Klima-Bündnis Services, fördert klimafreundliche Mobilität und ermöglicht Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und Familien, möglichst viele umweltfreundliche Kilometer zu sammeln. STADTRADELN-Koordinator Hendrik Konietzny begleitete die Max-Wittmann-Schule zur Preisverleihung und gratulierte zur Platzierung.
Eine Delegation der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit besuchte die Infektionsstation des Klinikums Dortmund, um Erkenntnisse für Krankenhausprojekte in Partnerländern zu gewinnen. Projektleiterin und Gesundheitsökonomin Nina Siegert sowie der leitende Architekt Ulrich Jedelhauser ließen sich die baulichen Besonderheiten und medizinischen Abläufe erläutern, um diese als Grundlage für die Planung von Einrichtungen etwa in afrikanischen Staaten zu nutzen. Laut Siegert sei das Verständnis der Funktionsweise einer Infektionsstation entscheidend, um die medizinische Versorgung vor Ort zu verbessern. Jedelhauser betonte, dass der „Goldstandard“ des Klinikums dabei helfe, Konzepte an die jeweiligen Rahmenbedingungen anzupassen. Begleitet wurde die Delegation von Michael Weinharrer und Berthold Böttcher. Seitens des Klinikums standen Prof. Dr. Georg Nilius, Dieter Effey sowie Stefan Schumacher und Nils Brenner für medizinische, pflegerische und technische Fragen zur Verfügung. Prof. Dr. Nilius erklärte, dass das Klinikum gern mit seiner Expertise zur Weiterentwicklung internationaler Gesundheitsversorgung beitrage.
Auf Gut Königsmühle erlebten rund 250 Kinder und ihre Familien einen besonderen Nikolausnachmittag der help and hope Stiftung. Die Remise verwandelte sich am 6. Dezember in eine festlich geschmückte Weihnachtsscheune mit Lichterketten, Kinderpunsch und frischen Waffeln, während die Kinder Geschichten hörten, Wunschzettel schrieben und gespannt auf den Nikolaus warteten. Dieser zog traditionell mit rotem Mantel, Bischofsstab und weißem Bart ein, beantwortete geduldig Fragen wie „Wo wohnst du?“ oder „Bringst du uns die Geschenke?“ und verteilte liebevoll gepackte Überraschungsbeutel. Die Veranstaltung stellte jedoch nicht nur Geschenke in den Mittelpunkt, sondern auch Werte wie Nächstenliebe, Teilen und Zusammenhalt, die eng mit der Botschaft des heiligen Nikolaus und der Arbeit der Stiftung verbunden sind. Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende, betonte, dass es darum gehe, den Kindern Freude zu bereiten und ihnen zugleich die Bedeutung von Mitgefühl und gegenseitiger Unterstützung näherzubringen.
Unter dem Motto „Gemeinsam durch die Adventszeit“ lädt die Stadtteil-Schule Dortmund e.V. herzlich zum Jahresausklang ein. Am Donnerstag, den 18.12.2025, sind Nachbarinnen, Nachbarn und alle Interessierten von 16:00 bis 19:00 Uhr zum Austausch bei Kaffee und Plätzchen im Mittendrin (Stoppelheck 7, 44339 Dortmund) willkommen.
Die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Aktionsplan Soziale Stadt stattfindet, bietet eine gute Gelegenheit, neue Ideen, Wünsche und Anregungen zur Stärkung der Nachbarschaft einzubringen.
Die Städtischen Seniorenheime Dortmund (SHDO) wurden in Berlin mit dem HR Excellence Award in der Kategorie „Ausbildung“ ausgezeichnet und setzten sich gegen namhafte Mitbewerber wie die Hamburger Sparkasse und GLS Germany durch. Das preisgekrönte Ausbildungskonzept begann mit der „Azubi-Station“ und umfasst heute eine komplette Altenheim-Einrichtung, die von Altenpflege-Auszubildenden eigenverantwortlich gemanagt wird. Praxisanleiter stehen rund um die Uhr zur Verfügung, zudem wurde ein Sozialarbeiter speziell für Auszubildende eingestellt. Das Konzept sorgt für hohe Zufriedenheit bei Azubis, Mitarbeitenden und Bewohnern, mehr Zeit für Ausbildung und steigende Bewerberzahlen. Geschäftsführerin Elisabeth Disteldorf betont, dass die Bewerbung in Berlin dazu diene, das Thema Pflege stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, da Altenpflege für viele wenig attraktiv sei und Fachkräfte verloren gingen. Das Projekt hatte bereits 2024 den Deutschen Personalwirtschaftspreis gewonnen, 2025 folgten der zweite Platz beim Innovation Award und der erste Preis beim Altenheim Zukunftspreis. Die HR Excellence Awards gelten als wichtigste Auszeichnung im deutschsprachigen Personalmanagement und werden von der Hochschule Quadriga und dem Fachmagazin Human Resources Manager verliehen.
Der Weihnachtsbaum der Bezirksverwaltungsstelle Eving erstrahlt erneut hell und festlich geschmückt. Die OGS-Kinder der Herder-Grundschule, Elisabeth-Grundschule, Brechtener Grundschule, Graf-Konrad-Grundschule und Mosaik-Grundschule haben dafür liebevoll Baumschmuck gefertigt. Beim Schmücken des Baumes wurden zahlreiche Gespräche mit Besuchenden geführt, die zudem eine süße Aufmerksamkeit erhielten. Begleitend wurde eine neue Idee umgesetzt: Aus Weihnachtsbaumkugeln des Stadtbezirksmarketings Eving gestaltete Frau Giebisch, Mitglied der Lenkungsrunde, einen Adventskranz für den Sitzungssaal der Bezirksverwaltungsstelle. Außerdem steht in der Eingangshalle wieder die Weihnachtskiste mit dem Schmuck vom Vorjahr, der von Besuchenden mit nach Hause genommen werden darf und Freude bereiten soll. Der festlich geschmückte Baum wird die vorweihnachtliche Zeit im Stadtbezirk nun begleiten.
Der SV Westfalen Dortmund belegte beim landesweiten Wettbewerb „WestDerby Zukunft 2025“ den zweiten Platz in der Kategorie „Kleine Vereine“. Der von der LAG 21 NRW mit Förderung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit dem Landessportbund NRW durchgeführte Wettbewerb verzeichnete rund 80 Bewerbungen aus ganz NRW. Der Verein überzeugte die Jury mit einem breiten Spektrum an Nachhaltigkeitsaktivitäten. Besonders hervorgehoben wurden der Sozialtopf zur Unterstützung einkommensschwächerer Mitglieder:innen, Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung bei Veranstaltungen, das Engagement für Wasserschutz und Integrationsarbeit sowie die Swim Race Days als Beispiel für nachhaltige Veranstaltungsorganisation. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen der NRW-Nachhaltigkeitstagung in der Stadthalle Mülheim durch Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer. Der zweite Platz ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert. Zudem war der Verein gemeinsam mit dem Partner CUNA Products mit einem Stand vertreten und präsentierte dort unter anderem Taschen aus wiederverwerteten Bannern der Swim Race Days sowie Mehrwegbecher, die die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Vereinsalltag verdeutlichen.
In der Dortmunder Kinderklinik und Kinderchirurgie besuchte der Nikolaus die Kinder auf den Stationen und verbreitete Weihnachtsfreude. Begleitet von Mitarbeiterinnen, sang er weihnachtliche Lieder und spielte Gitarre. Für die kleinen Patient:innen brachte er Stutenkerle mit, die von der Bäckerei Grobe gespendet wurden. Prof. Dr. Dominik Schneider, Klinikdirektor für Kinder- und Jugendmedizin, bedankte sich bei allen Helfenden, die den Kindern mit dieser Aktion leuchtende Augen bescherten.
Im Stadtbezirk Hombruch fanden in den AWO-Begegnungsstätten mehrere vorweihnachtliche Aktionen statt, organisiert von der AWO, der Initiative „Begegnung VorOrt“ und Vonovia. In Menglinghausen konnten Erwachsene beim Bastelnachmittag die Wachsmal-Technik „Encaustic“ kennenlernen und ohne Anmeldung individuelle Weihnachtskarten gestalten. Barbara Bergob vom AWO Ortsverein Menglinghausen betonte, wie schön es sei, Generationen zusammenzubringen und neue Fähigkeiten zu vermitteln. In der AWO-Begegnungsstätte Hombruch wurde beim „Ohrwurmsingen“ ein lebendiger Konzertsaal geschaffen: Senior:innen sangen bei Kaffee und Kuchen vertraute Melodien und Weihnachtsklassiker, begleitet von Musiker Hermann Suttorp am Klavier, der mit Keyboard und Beamer Mitsing-Veranstaltungen in ganz Deutschland gestaltet und bereits mehrfach zu Gast war. Nora Woker, Quartiersentwicklerin bei Vonovia, hob hervor, dass diese Aktionen wertvolle Begegnungen ermöglichen, das Miteinander stärken und neue Kontakte sowie schöne Erinnerungen schaffen – sei es beim Basteln oder beim gemeinsamen Singen.
Im weihnachtlich dekorierten Garten des DOGEWO21-ExtraPlatzes in Wambel traf sich die Nachbarschaft zu einem adventlichen Nachmittag. Der Besuch des Dogibären sorgte für fröhliche Gesichter, während das Quartett Patchwork trotz Kälte mit weihnachtlichen Liedern für eine warme Stimmung sorgte. Mit Waffeln, gebrannten Mandeln und alkoholfreiem Bratapfelpunsch waren winterliche Leckereien geboten. Kinder bastelten kleine Engel oder ließen sich glitzernde Weihnachtstattoos aufmalen. Rund 75 Besucher:innen genossen einen entspannten und gelungenen Start in die Vorweihnachtszeit. Das Programm des ExtraPlatz Wambel und weiterer Standorte steht auf der DOGEWO21-Website zur Verfügung.
Das Klinikum Dortmund übernimmt die Gesellschaftsanteile des Hüttenhospitals und hebt die langjährige Zusammenarbeit damit auf eine neue Ebene. Mit dem Wechsel der Gesellschafterstruktur, der offiziell abgeschlossen ist und ab dem 1.1.2026 gilt, wird die altersmedizinische Versorgung in Dortmund langfristig gesichert und weiterentwickelt. Das Hüttenhospital ist ein etablierter Spezialist für Alters- und Innere Medizin und ergänzt seine stationären Leistungen durch eine Tagesklinik. Aufgrund regulatorischer Einschränkungen für Krankenkassen konnte die VIACTIV als bisherige Gesellschafterin das Haus nicht mehr zukunftsgerichtet weiterentwickeln und suchte daher einen Partner, der Stabilität und medizinische Ausrichtung stärkt. Das Klinikum Dortmund bringt als kommunaler Maximalversorger regionale Verantwortung und verlässliche Strukturen ein. Beide Häuser wollen ihre Rolle in der Geriatrie gemeinsam ausbauen und Versorgungssicherheit, Qualität und regionale Verwurzelung stärken. Vertreter:innen von Stadt, VIACTIV, Klinikum Dortmund und Hüttenhospital betonen die Bedeutung des Zusammenschlusses für eine gute medizinische Versorgung, die Entwicklung eines leistungsfähigen Zentrums für Altersmedizin und die Sicherung von Perspektiven für Mitarbeitende sowie Sicherheit und Qualität für Patient:innen. Zudem sollen künftig Kompetenzen gebündelt und innovative Versorgungsmodelle entwickelt werden, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.
Die Auszubildenden des kommunalen Wohnungsunternehmens DOGEWO21 verteilten auch in diesem Jahr fast 1.500 Stutenkerle als Nikolausgruß an 20 Kindertagesstätten im gesamten Dortmunder Stadtgebiet. Unterstützt vom Dogibären sorgten sie von Eving bis Löttringhausen für strahlende Kinderaugen. Die Aktion ist fest im Ausbildungskonzept verankert: Die Azubis übernehmen Bestellung, Routenplanung und Übergabe selbst und stärken damit fachliche, organisatorische und soziale Kompetenzen. Besonders die Freude der Kinder beeindruckte die Auszubildenden. Für Hannah Ziegert war es schön zu sehen, wie begeistert die Kinder reagierten, während Nevio Schweizer die Organisation und die positiven Rückmeldungen hervorhob. Die jährliche Tradition bereitet den DOGEWO21-Kitas große Freude und ist zugleich ein besonderes Erlebnis für die Auszubildenden.
Am Nikolaustag besuchte der Club der Köche Dortmund e.V. mit zwölf Berufskollegen aus der Dortmunder Gastronomie die Kana-Suppenküche und bereitete dort ein festliches Essen für bedürftige Dortmunder Bürger:innen zu. Die Köche kochten, richteten an und servierten 300 Portionen Putengulasch mit Apfelrotkohl und Knöpfle sowie Bratapfel-Mousse mit Dessertkirschen und Waffelherzen als Dessert. Ihr Anliegen war es, den Gästen ein schönes Menü und einen entspannten Aufenthalt zu schenken.
Dr. Barbara Kipp ist zur neuen Direktorin der Frauenklinik des Klinikums Dortmund berufen worden. Sie hatte die Fachklinik seit Oktober 2023 kommissarisch geleitet und wurde aufgrund ihrer fachlichen Expertise, ihres klaren Führungsstils und der hohen Wertschätzung im Haus einstimmig bestätigt. Dr. Kipp ist seit 2004 mit dem Klinikum verbunden, zunächst als Oberärztin und später als geschäftsführende Oberärztin. Nach mehreren Jahren in der Schweiz, wo sie die Frauenklinik des Luzerner Kantonsspitals zwei Jahre lang als Co-Leitung führte, kehrte sie 2022 als Leitende Oberärztin und Leiterin des gynäkologischen Tumorzentrums zurück. Unter ihrer Führung wurden Prozesse modernisiert, die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt und qualitätsorientierte Strukturen weiterentwickelt. Die Klinikleitung bezeichnet sie als ausgewiesene Expertin der gynäkologischen Onkologie und als Führungspersönlichkeit mit Empathie und Teamorientierung. Dr. Kipp ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Schwerpunkten in onkologischer und operativer Gynäkologie, verfügt über umfangreiche Zusatzqualifikationen und engagiert sich in Fachgesellschaften. Neben der Onkologie gilt ihr besonderes Augenmerk der Geburtshilfe und der Begleitung von Risikoschwangerschaften. Sie betont, gemeinsam mit ihrem Team die Frauenklinik weiterhin leistungsstark, patientenorientiert und innovativ gestalten zu wollen.
Mehrere hundert Anwohner:innen des Dortmunder Althoffblocks feierten gemeinsam das Weihnachtsfest in der Kuithanstraße. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Spar- und Bauverein eG in Kooperation mit dem Service-Wohnen der Diakonie Dortmund und der angrenzenden Fabido-Kindertagesstätte. Die Bewohner:innen des Service-Wohnens beteiligten sich aktiv an der Vorbereitung, schmückten festlich, unterstützten beim Grillen und Waffelbacken und lasen den Kindern Weihnachtsgeschichten vor. Gemeinsames Singen und der Besuch des Nikolaus sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Im Mittelpunkt stand das generationenübergreifende Miteinander von älteren Menschen und Kindern. Die Spar- und Bauverein eG betreibt in der Kuithanstraße 125 barrierefreie Wohnungen mit integrierter Kindertagesstätte, Seniorentreff, Gemeinschaftsräumen und einem Servicebüro, das gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Unterstützungsangebote für ältere Bewohner:innen bereitstellt.