
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem politischen Bereich.
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Dortmunder Oberbürgermeister Alexander Kalouti hat den Wilopark besucht und wurde von Oliver Hermes, President & Global CEO der Wilo Group, zu einer Besichtigung des Konzernhauptsitzes sowie zu einem intensiven Austausch empfangen. Themenschwerpunkte des Gesprächs waren die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Dortmund, die Sicherheit in öffentlichen Räumen und die Gesundheitsversorgung in der Stadt. Hermes betonte die Verantwortung von Wilo als einer der größten Arbeitgeber Dortmunds, den Dialog mit der Stadtspitze partnerschaftlich zu führen und Chancen sowie Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren. Kalouti hob die Rolle von Wilo als Impulsgeber für Dortmund hervor und lobte die Verbindung von industrieller Stärke, nachhaltiger Innovation und sozialer Verantwortung, insbesondere den Health Cube, der die Gesundheitsversorgung für Mitarbeitende und Stadtgesellschaft neu gestaltet. Bei der Begehung des Wiloparks führten Hermes und Kalouti vom Marktpartnerbegegnungszentrum Networking Cube über die Smart Factory und die Wasserstoffanlage H2POWERPLANT zum Health Cube, dessen Eröffnung am 1. April 2026 geplant ist und sowohl den rund 10.000 Wilo-Mitarbeitenden weltweit als auch den Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen wird.

Der SPD-Stadtbezirk Hombruch hat Anja Butschkau und Volkan Baran als Kandidat:in für die Landtagswahl 2027 nominiert. Butschkau tritt im Wahlkreis Dortmund IV an, Baran im Wahlkreis Dortmund II, und beide vertreten seit vielen Jahren den Dortmunder Süden und Südwesten im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Die erneute Nominierung soll Kontinuität, Erfahrung und starke sozialdemokratische Stimmen für die Region sichern. Die Vorsitzenden des Stadtbezirks betonen, dass Butschkau und Baran die Werte der SPD vertreten und sich für die Anliegen der Menschen vor Ort einsetzen. In den kommenden Monaten wird der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt stehen, um die Themen aufzugreifen, die für die Menschen im Stadtbezirk und darüber hinaus relevant sind. Das Foto zeigt v. l. n. r.: Sebastian Aust (Co-Vorsitzender des SPD-Stadtbezirks Hombruch, Anja Butschkau (MdL), Silvya Ixkes-Henkemeier (Co-Vorsitzende des SPD-Stadtbezirks Hombruch), Volkan Baran (MdL), Bezirksbürgermeister Volker Schultebraucks und Ratsfrau Marthe Pflüger.

Die Dortmunder SPD-Landtagsabgeordneten Volkan Baran, Anja Butschkau, Nadja Lüders und Ralf Stoltze begrüßten Erzieher:innen, Eltern, Vertreter:innen von Kita-Trägern und Gewerkschafter:innen zu einem Kita-Gipfel im Bürgerhaus Pulsschlag. Gemeinsam mit Dr. Dennis Maelzer (familienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion), Tim Hammerbacher (Geschäftsführer AWO Dortmund), Marthe Pflüger (SPD-Ratsfraktion Dortmund), Tobias Kumpholz (Elterninitiative Kleine Strolche e.V.) und Benjamin Gottstein (Jugendamtselternbeirat Dortmund) diskutierten sie über die geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Von allen Seiten wurde deutlich gemacht, dass die angekündigte Reform keine echte Verbesserung für die Kitas bringe. Befristete Mittel und eine fehlende regelmäßige Anpassung an Inflation und Tarifsteigerungen schafften keine Planungssicherheit. Randzeiten, in denen auch weniger qualifiziertes Personal die Betreuung übernehmen soll, drohten die Qualität auszuhöhlen. Größere Gruppen, weniger Unterstützung und fehlende Fachkräfte verschärften den Druck im System auf Kosten der Kinder und der Beschäftigten.

Am Harkortbogen-Center in der Harkortstraße gab es in den letzten Wochen wiederholt Probleme, die Anwohnerinnen und Anwohner verunsichern. Berichtet wurden nächtliche Randale, darunter Böller im Treppenhaus der Seniorenanlage, herabgestoßene Einkaufswagen und übermäßiger Alkoholkonsum. Besonders ältere Bewohner:innen fühlen sich zunehmend bedroht. Die Hombrucher Landtagsabgeordnete Anja Butschkau (SPD) und Mitglieder der Bezirksvertretung informierten sich bei einem Infostand vor Ort und besichtigten gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Dortmund das Treppenhaus, das regelmäßig durch Vandalismus und Schmierereien beschädigt wird. Thorsten Schwabe vom Jugendamt erklärte, dass die Stadt die Lage kenne und kündigte verstärkte Kontrollen an. Bezirksbürgermeister Volker Schultebraucks betonte die Notwendigkeit erhöhter städtischer Präsenz und begrüßte das Engagement des Jugendamtes. Anja Butschkau hob hervor, dass der direkte Austausch mit Bürger:innen wichtig sei, um Probleme klar zu benennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Der SPD Ortsverein Dortmund Innenstadt hat seinen Vorsitzenden Ralf Stoltze einstimmig als Kandidat für die Landtagswahl 2027 nominiert. Stoltze, der seit 2022 direkt in den Landtag NRW gewählt ist, vertritt den Dortmunder Nordwesten mit den Stadtteilen Mengede, Huckarde, Innenstadt-West und Kaiserstraße. Bekannt ist er als ehemaliger Bezirksbürgermeister von Dortmund Innenstadt-West und Mitinitiator des Projektes PULSSCHLAG Bürgerhaus Dorstfeld. Besonders engagierte er sich als Leiter des Runden Tisches gegen Rechts für Vielfalt und Toleranz und unterstützte den Abzug führender Neonazi-Köpfe aus Dortmund. Zudem setzt er sich über den Verein Quindo für Modelle wie die Quartiersdemokraten ein. Im Landtag liegt sein Schwerpunkt als stellvertretender SPD-Sprecher im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Digitalisierung auf bezahlbarem Wohnraum, während er im Umweltausschuss den NRW-Expertenkreis Kreislaufwirtschaft leitet. Als langjähriger Leiter des SPD Ortsvereins Innenstadt fungiert er als Ansprechperson für die Probleme der Menschen im Kreuz- und Klinikviertel und trägt mit Anträgen an die Bezirksvertretung zur Verbesserung des Wohnumfeldes bei, etwa durch Sitzbänke, Fahrradwegmarkierungen und Tempo-30-Logos. Stoltze engagiert sich für soziale Gerechtigkeit, Vereinsförderung und Umweltprojekte und betont, dass tägliche Gespräche und Ortstermine entscheidend für ernsthafte Politik sind.

Es war das größte Treffen von Prinzenpaaren und Dreigestirnen in Nordrhein-Westfalen: Der Landtag hat am 3. Februar 2026, mehr als 1.555 jecke Gäste im Parlament empfangen, darunter mehr als 160 Prinzenpaare, Dreigestirne, Prinzessinnen und Prinzen. Aus Dortmund waren das Prinzenpaar Jens I. und Nadine I., die Paginnen Aylin Eren und Angelina Thormann, der Prinzenführer Uwe Wilschewski und der Standartenträger Ben Jeddou vertreten. Die Landtagsabgeordnete und ehemalige Dortmunder Karnevalsprinzessin Nadja Lüders begrüßte die Tollitäten aus der Heimatstadt und betonte, dass Karneval gelebtes Brauchtum sei, das durch ehrenamtliches Engagement Generationen verbinde und ein Miteinander schaffe, das über die Session hinauswirke. Die Delegation erhielt vom Vizepräsidenten des Landtags, Rainer Schmeltzer, den Sessionsorden 2026, entworfen von Jaques Tilly. Moderiert wurde der Empfang von René le Riche. Im Anschluss feierten die Tollitäten bei einer jecken Sitzung in der Bürgerhalle des Parlaments mit einem bunten Programm aus Musikgruppen, Fanfarenzügen und Tanzgruppen aus allen Landesteilen Nordrhein-Westfalens.

MdL Anja Butschkau wurde vom SPD-Stadtbezirk Lütgendortmund-Marten einstimmig als Kandidatin für die Landtagswahlen 2027 im Wahlkreis Dortmund IV nominiert. In der fast drei Stunden dauernden Sitzung wurden wesentliche inhaltliche Punkte für das nächste Jahr festgelegt, zudem wurden gemeinsame Strategien und Termine besprochen. Butschkau ist im Stadtbezirk Lütgendortmund regelmäßig präsent, sucht aktiv das Gespräch mit Bürger:innen, Vereinen und Initiativen und trägt deren Anliegen direkt in den Landtag. Der SPD-Stadtbezirk betont, dass Anja Butschkau eine starke Vertreterin für Lütgendortmund und für ganz Dortmund in Düsseldorf ist.

Nach der Auszeichnung als „Hauptstadt des Fairen Handels“ im Oktober 2025 und dem Gewinn eines Sonderpreises von 10.000 Euro plant das Dortmunder SDG-Netzwerk ein Nachhaltigkeitsfestival im Fredenbaumpark. Das Festival soll voraussichtlich im Spätsommer 2027 während der Internationalen Gartenausstellung 2027 stattfinden und ein breites Angebot aus Kultur, Information und nachhaltigem Handeln bieten. SDG steht für „Sustainable Development Goals“, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die Grundlage der Arbeit des Netzwerks sind. Das stadtweite Netzwerk trifft sich regelmäßig und organisiert gemeinsam Veranstaltungen mit rund hundert beteiligten Vereinen und Institutionen, darunter der ADFC, der NABU und das Welthaus Dortmund. Oberbürgermeister Alexander Kalouti gratulierte nachträglich zum Gewinn der Auszeichnung, die unter der Federführung des städtischen Nachhaltigkeitskoordinators Christoph Struß an das Netzwerk ging.

Auf Initiative der Dortmunder Landtagsabgeordneten Anja Butschkau fand gemeinsam mit der Betroffenen und Aktivistin Daniela Piur, Marcel Piur, Bezirksbürgermeister Andreas Lieven sowie dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Lütgendortmund, Marc Rostohar, eine Barrierefrei-Tour durch den Stadtbezirk Lütgendortmund statt.
Im Rahmen des Rundgangs wurden Gehwege, Bushaltestellen sowie Zugänge zum Einzelhandel in den Blick genommen. Dabei konnten konkrete Barrieren identifiziert und zugleich praxisnahe Verbesserungsvorschläge entwickelt werden, um die selbstverständliche Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben zu ermöglichen.
„Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern eine grundlegende Voraussetzung für gleichberechtigte Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe“, betonte Anja Butschkau. Die gewonnenen Eindrücke und Hinweise sollen nun in die weitere politische und verwaltungsseitige Arbeit einfließen, um die Situation vor Ort nachhaltig zu verbessern.

Im Dortmunder Quartier Clarenberg kamen die Landtagsabgeordnete Anja Butschkau, Vertreterinnen und Vertreter der LEG – darunter der operative Vorstand Dr. Volker Wiegel –, Mieterinnen, Mieter, Mietervertretungen sowie der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Dortmund zu einem offenen und lösungsorientierten Gespräch zusammen. Anlass waren zuvor öffentlich thematisierte Probleme wie Heizungs- und Warmwasserausfälle, Legionellenbefunde, Aufzugsstörungen sowie Müll- und Sauberkeitssituationen. Alle Beteiligten betonten die Bedeutung von Transparenz, kontinuierlichem Dialog und der Umsetzung vereinbarter Maßnahmen. Ein zentrales Ergebnis ist, dass die LEG die Heizkostenabrechnungen des Quartiers neu berechnen und den Mieterinnen und Mietern sowie ihren Vertretungen die Möglichkeit geben wird, die Abrechnungen mit den zugrunde liegenden Rechnungen und Energielieferverträgen zu prüfen. Probleme wie Legionellenbefall und Heizungsausfälle aufgrund von Rohrbrüchen wurden größtenteils bereits behoben; der verbleibende Heizungsdefekt in sechs Wohnungen soll noch am selben Tag behoben werden. Zudem verständigten sich alle Beteiligten darauf, Maßnahmen zur Verbesserung von Sauberkeit und Kommunikation konsequent weiterzuführen und den begonnenen Dialog fortzusetzen, um die Situation im Quartier zu verbessern und das Vertrauen zwischen Mieter:innen, Politik und LEG zu stärken.
Das Bild zeigt von links nach rechts: Dr. Volker Wiegel, Marc Bunse (beide LEG), Markus Roeser (Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.), Simone Peveling-Oberhag, Thomas Kohlhage (beide LEG), Larissa Kalinovskaia (Mieterin), Anja Butschkau (MdL), Leonid Chraga (Geschäftsführer Jüdische Gemeinde Dortmund).

Das MigraDo feiert seinen vierten Jahrestag und zieht eine positive Bilanz: Seit seiner Eröffnung am 25. Februar 2022 wurden knapp 30.000 Beratungen durchgeführt, hinzu kommen täglich 50 bis 150 Kontakte am Infopoint. Ursprünglich unmittelbar nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine eröffnet, richtet sich das Zentrum heute nicht mehr ausschließlich an neu zugewanderte Menschen, sondern wird auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt. An den Standorten am Friedensplatz 7 und in der Berswordt-Halle erhalten Bürger:innen eine individuelle Beratung in verschiedenen Sprachen durch fachübergreifende Teams der Stadtverwaltung, des Jobcenters und der freien Wohlfahrtspflege, unterstützt bei Bedarf durch einen Videodolmetscherdienst. Das One-Stop-Shop-Konzept bündelt Prozesse, verkürzt Wege und vermeidet Reibungsverluste für Bürger:innen, ehrenamtliche Begleiter:innen und beteiligte Ämter. Das Leistungsspektrum wurde kontinuierlich erweitert, unter anderem um Schulanmeldungen, Arbeitsvermittlung, Wohnen und Leistungsbezug, sowie durch den Aufbau eines Self-Service-Centers. Ein Großteil des MigraDo wird durch EU-Mittel kofinanziert, die den Ausbau des innovativen Servicekonzepts unterstützen. Sozialdezernentin Frauke Füsers und Leiterin Silke Straubel betonen, dass das MigraDo eine zentrale, serviceorientierte und zukunftsweisende Anlaufstelle für alle Bürger:innen in Dortmund darstellt.

Die AWO Dortmund kritisiert scharf die Entscheidung des BAMF, im laufenden Haushaltsjahr keine Zulassungen für Integrationskurse zu erteilen. Betroffen sind insbesondere Asylbewerber:innen, Geduldete, Menschen aus der Ukraine und Unionsbürger:innen, die nun nur noch auf eigene Kosten an Kursen teilnehmen können. Anja Butschkau, Vorsitzende der AWO Dortmund, bezeichnet dies als „Sparen auf dem Rücken der Ärmsten“ und als eine völlig verfehlte Integrationspolitik. Die AWO verweist auf ihre langjährige Erfahrung: Spracherwerb ist der erste und wichtigste Schritt zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Entscheidung des BAMF entzieht Menschen die Chance auf ein selbstbestimmtes, unabhängiges und chancengleiches Leben, widerspricht dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und gefährdet die Gerechtigkeit, einen der Grundwerte der AWO. Fehlender Zugang zu Sprache und Bildung könne zu sozialer Spaltung, erschwertem Arbeitsmarktzugang, steigenden Sozialausgaben, höheren Belastungen für Kommunen und wachsenden sozialen Spannungen führen. Butschkau warnt, dass Sparmaßnahmen heute langfristig erhebliche finanzielle und gesellschaftliche Folgekosten verursachen. Integration sei keine freiwillige Leistung, sondern eine Investition in den sozialen Zusammenhalt und die Zukunft des Landes, politisch und menschlich sei die Entscheidung nicht nachvollziehbar.

Die 19. Juristentagung in der Katholischen Akademie Schwerte im Erzbistum Paderborn brachte rund 130 Teilnehmer:innen aus Justiz, Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen für den demokratischen Rechtsstaat zu diskutieren. Unter dem Titel „Verfassungsstaat in der Krise? Demokratische Institutionen im Fadenkreuz extremistischer Kräfte“ standen verfassungsrechtliche, mediale und wirtschaftsethische Perspektiven sowie die Frage im Mittelpunkt, wie Demokratie heute widerstandsfähig bleiben kann. Eröffnet wurde die Tagung von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, der die wachsende Sorge um gesellschaftlichen Zusammenhalt, politische Auseinandersetzungen und die Stabilität des Gemeinwesens betonte und die Verantwortung aller gesellschaftlichen Akteur:innen hervorhob. Präsidentin des Oberlandesgerichts Hamm Gudrun Schäpers erinnerte an den Frieden und das Grundgesetz, das seit mehr als 75 Jahren Rechte schützt. Professor Dr. jur. Christian Waldhoff ordnete die Krise des demokratischen Verfassungsstaats historisch ein und warnte vor vereinfachten Analogien zur Weimarer Republik, während er aktuelle Krisenphänomene wie Rechtsextremismus, sinkendes Vertrauen in Institutionen und Funktionsschwächen des Staates benannte. Dr. jur. Helene Bubrowski sprach über zunehmende Aggressivität gegenüber Journalist:innen und ökonomischen Druck auf Medien, insbesondere bei der Berichterstattung über rechtspopulistische Strömungen. Professor Dr. rer. pol. Nils Goldschmidt erläuterte den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und gesellschaftlichem Zusammenhalt und betonte, dass Demokratie und Marktwirtschaft aufeinander angewiesen seien. In der Aussprache unterstrich Erzbischof Bentz, dass Demokratie mehr als ein Verfahren sei und auf Verantwortung der Bürger:innen angewiesen bleibe. Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer schloss die Tagung mit der Erkenntnis, dass Demokratie bewährt, aber gefährdet ist und auf Balance, Kommunikation, Kritik und Verantwortung angewiesen bleibt.

In Nordrhein-Westfalen wurden fünf Kommunen und acht zivilgesellschaftliche Initiativen für ihr vorbildliches Europa-Engagement ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand feierlich in der Düsseldorfer Staatskanzlei durch Europaminister Nathanael Liminski und Kommunalministerin Ina Scharrenbach statt. Als „Europaaktive Kommune“ wurden der Kreis Borken, die Städte Bedburg, Espelkamp und Siegburg sowie die Gemeinde Wadersloh geehrt. Die Auszeichnung „Europaaktive Zivilgesellschaft“ erhielten Auslandsgesellschaft.de e. V. in Dortmund, das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen e. V., Europa-Union Bocholt e. V., die Islamische Gemeinde Herne-Röhlinghausen e. V., Pulse of Europe Köln, Serge&Nina Interkulturelle Musikprojekte gUG in Düsseldorf, Wir in Europa e. V. in Brühl sowie Junge Europäische Föderalist:innen NRW in Dortmund, die die Auszeichnung nach 2020 bereits zum zweiten Mal erhalten. Europaminister Liminski betonte, dass diese Akteur:innen Demokratie und friedliches Zusammenleben in Europa fördern, Städtepartnerschaften, grenzüberschreitende Projekte, Aktionstage, Musikfestivals, Sprachprojekte und Jugendaustausche organisieren und als Vorbilder für andere dienen. Kommunalministerin Scharrenbach hob hervor, dass Europa in den Kommunen gelebt wird und die Ausgezeichneten den europäischen Gedanken für Bürger:innen erfahrbar machen. Seit 2013 tragen insgesamt 73 Kommunen die Auszeichnung „Europaaktive Kommune“ und seit 2018 26 zivilgesellschaftliche Akteur:innen die Auszeichnung „Europaaktive Zivilgesellschaft“. Die Auswahljury bestand aus Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände, der EU-Kommission, Wissenschaft und Landesverwaltung, die nächste Bewerbungsrunde ist für 2027 geplant.

Stellvertretend für die CDU Nordstadt besuchte Kerem Kapanci kürzlich KLC Plapagei und erhielt Einblicke in die Arbeit vor Ort. Der Austausch mit den Verantwortlichen war sehr konstruktiv und hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Engagement für Kinder und Familien im Stadtteil ist. Besonders beeindruckend waren das vielfältige Angebot sowie die persönliche und herzliche Atmosphäre, die dort geschaffen wird.

Unter dem Leitgedanken „In Frieden zusammen leben“ fand im Panoramacafé das erste „Multireligiöse Gespräch“ mit anschließendem Fastenbrechen statt. Anlass war die seltene zeitliche Überschneidung der christlichen Fastenzeit und des Ramadan. Im Rahmen des Jubiläumsjahres wurde das multireligiöse Gebet, das erstmals 2008 im JoHo stattfand, wieder aufgenommen. Nach der Begrüßung und dem ersten Gebet durch Pfarrer Thomas Müller folgten der islamische Seelsorger Furkan Demir und Rabbiner Avigdor Moshe Nosikov. Viele Mitarbeitende unterschiedlicher Religionen nahmen am gemeinsamen Gebet teil und schlossen sich anschließend dem Fastenbrechen an. Das Küchenteam hatte die Speisen nach den jeweiligen religiösen Vorgaben organisiert, sodass das gemeinsame Essen einen köstlichen Abschluss bildete und zum geselligen Austausch und Verweilen einlud.
Das Foto zeigt hinten (v. li.): Ljubica Flasche, Rabbiner Avigdor Moshe Nosikov; vorne: Beate Winterberg, Pfarrer Thomas Müller, Furkan Demir und Franziska Padberg.

Der SPD Stadtbezirk Hörde ist das Bindeglied für die Arbeit der 4 SPD Ortsvereine Hörde-Goymark, Hörde-Nord, Ardey und Wellinghofen-Wichlinghofen. Zum diesjährigen Stadtbezirksparteitag der SPD Hörde begrüßte MdB und Staatssekretärin Sabine Poschmann die Deleigierten mit einem Überblick über die aktuellen bundespolitischen Entwicklungen im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Sie erläuterte die Herausforderungen durch eine veränderte weltpolitische Lage und die Unwägbarkeiten, die sich daraus für den Handel und die Unternehmen ergeben. Umso mehr seien jetzt klare und verlässliche Aussagen für die heimische Wirtschaft und ihre Beschäftigten erforderlich. Diese liefere die Bundesregierung. daneben erläuterte sie Maßnahmen des Bauturbos und Anpassungen im Bereich der Energiewende. Nach ihrem Grußwort und den Berichten des Vorstands wie des SPD Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung Rolf Gemmecke wurden der gesamte Vorstand aus Leif Schmidt (Vorsitzender), Edeltraud Kleinhans und Sebstian Kopietz (stellvertr. Vorsitzende), Ute Seibt (Schriftführerin) und Henrik Kahrmann (Kassierer) durch die Delegierten entlastet und erneut gewählt. Als Beisitzer werden künftig Werner Sauerländer, Conny Döring, Silvan Theiss und Heidemarie Lyding-Lichterfeld das Team ergänzen.
Das Bild zeigt von links: Rolf Gemmecke, Silvan Theiss, Edeltraud Kleinhans, Werner Sauerländer, Henrik Kahrmann, Monika Driesner-Görke, Reinhard Driesner, Lydia Schmidt, Karlheinz Kleinhans, Conny Döring, Leif Schmidt, Sebastian Kopietz, Ute Seibt.

Die Stadt Dortmund plant den Neubau der Kreuz-Grundschule, um dringend benötigten Schulraum im Kreuzviertel zu schaffen. Erste vorbereitende Arbeiten haben bereits begonnen, wozu auch die Fällung mehrerer Bäume auf dem Schulhof gehört. Diese Maßnahme ermöglicht den Bau des modernen Gebäudes im nördlichen Teil des Schulhofs, während das Bestandsgebäude an der Kreuzstraße erhalten bleibt. Die Baumfällarbeiten finden außerhalb der Brut- und Setzzeit statt und werden ökologisch begleitet; als Ausgleich werden neue Bäume gepflanzt. Während der Arbeiten wird ein Teil des Schulhofs gesperrt, der Schulbetrieb soll möglichst wenig beeinträchtigt werden. Der Neubau ist auf drei Geschosse ausgelegt, um Fläche zu sparen, und wurde als Holzmodul- und Systembau mit ressourcenschonender Bauweise geplant. Holz-Alufenster, Holzoberflächen im Innenraum, nachwachsende Dämmstoffe sowie Dach- und Fassadenbegrünung tragen zu einem klimafreundlichen Gebäude bei. Baumrigolen verbessern die Wasserversorgung bestehender Bäume, und eine Versickerungsrigole sorgt dafür, dass Regenwasser in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt wird. Die Planer legten Wert auf eine harmonische Einfügung in das historische Umfeld und ein inklusives, ganztägiges Lern- und Lebensumfeld. Der Baubeginn ist für August 2026 vorgesehen.
