
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem politischen Bereich.
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Die Stadt Dortmund hat auf der Brücke der Flughafenstraße über die Gleise am Scharnhorster Bahnhof erstmals dauerhaft das Verkehrszeichen 277-1 eingeführt, das das Überholen von einspurigen Fahrzeugen durch mehrspurige Kraftfahrzeuge verbietet. Anlass waren wiederholte Hinweise von Bürger:innen auf gefährlich geringe Seitenabstände beim Überholen von Zweirädern auf der engen, U-förmigen Brücke. Das Schild wurde bereits installiert und soll die Verkehrssicherheit für alle erhöhen. Bisher kam das Zeichen in Dortmund nur temporär in Baustellenbereichen zum Einsatz. Die Lösung wurde gemeinsam mit der Polizei Dortmund vor Ort erarbeitet, da kurzfristig keine bauliche Veränderung möglich ist. Hintergrund ist, dass der gesetzlich vorgeschriebene Mindestüberholabstand von zwei Metern außerhalb geschlossener Ortschaften nur durch Überfahren der durchgezogenen Mittellinie eingehalten werden könnte, was an dieser Stelle nicht zulässig ist. Verstöße gegen das Überholverbot werden mit mindestens 70 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet, bei Gefährdung oder Unfall können höhere Strafen folgen. Stadt und Polizei nehmen die Maßnahme zum Anlass, für mehr Rücksichtnahme und die Einhaltung von Überholabständen zu sensibilisieren, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu verbessern.

Der SPD-Ortsverein Eving ehrte in einer feierlichen Veranstaltung in der AWO-Begegnungsstätte Eving zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Parteizugehörigkeit. Die Ehrungen nahm die Dortmunder Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann vor, die den Jubilar:innen für ihre jahrzehntelange Treue und ihr Engagement dankte. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Karin Macewicz und Gerhard Schulze ausgezeichnet, wobei Macewicz insbesondere für ihre Tätigkeit in der Bezirksvertretung Eving von 1979 bis 1994 gewürdigt wurde. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft blicken Arno Markhof, Peter Wieseler und Beate Wieseler zurück, wobei Wieseler für sein langjähriges Engagement in der Bezirksvertretung Eving von 2009 bis 2025 sowie im Ortsvereins- und Stadtbezirksvorstand hervorgehoben wurde. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Ali Inan eine Ehrung für seine Vorstandsarbeit und seine Rolle als Brückenbauer in die türkische Community. Posthum wurde Uli Buchholz für 40 Jahre Parteimitgliedschaft ausgezeichnet, dessen Ehrung sein Sohn entgegennahm; Buchholz prägte die SPD in Brechten und Holthausen über viele Jahre als Vorsitzender des Ortsvereins. Vor den Ehrungen würdigte der Vorsitzende Martin Schmitz zudem junge Neumitglieder im Juso-Alter, die sich aktiv im Kommunalwahlkampf engagierten und kürzlich eine eigene Juso-Arbeitsgemeinschaft auf Stadtbezirksebene gründeten. Als Zeichen der Anerkennung erhielten sie einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug.
Das Bild zeigt die Jubilare: hintere Reihe v.l.: Volkan Baran (Landtagsabgeordneter), Martin Schmitz (Vorsitzender), Arno Markhof, Gerhard Schulze. Vordere Reihe v.l.: Ali Inan, Peter Wieseler, Beate Wieseler, Karin Macewicz, Sabine Poschmann (Bundestagsabgeordnete).

Beim Dreikönigsempfang der Katholischen Akademie Schwerte stand unter dem Leitwort „Demokratie unter Druck – Das Grundgesetz in Zeiten von Wandel und Krisen“ die aktuelle gesellschaftliche Lage im Mittelpunkt. Akademiedirektor Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer verwies auf internationale Konflikte, gesellschaftliche Polarisierung und einen zunehmend aggressiven öffentlichen Ton. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, der die Bedeutung der Präambel des Grundgesetzes und die Verantwortung „vor Gott und den Menschen“ als bewusste Selbstbegrenzung staatlicher Macht erläuterte und die Zentrierung auf den Menschen sowie die Anerkennung menschlicher Fehlbarkeit betonte. Er warnte davor, die freiheitlich-demokratische Grundordnung als selbstverständlich anzusehen, und hob hervor, dass sie auf Unterstützung aus der Mitte der Gesellschaft angewiesen sei. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz beschrieb in seiner Predigt Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt als stark unter Druck stehend und betonte, dass Demokratie von innerer Haltung, Verantwortung und Nähe lebe. In einem Podiumsgespräch vertieften Prof. Dr. Harbarth und Erzbischof Dr. Bentz unter der Leitung von Dr. Hans-Jürgen Schlinkert die Rolle der Kirchen im demokratischen Diskurs. Musikalisch wurde der Empfang von Pianist Joseph Chang begleitet, den Abschluss bildeten eine Eucharistiefeier sowie ein Festimbiss mit Gelegenheit zum Austausch.
Das Bild zeigt Dr. Hans-Jürgen Schlinkert den Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stephan Harbarth, und den Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (v.l.) bei einem Podiumsgespräch.

Klaus Wegener (Präsident) und Marc Frese (Geschäftsführer) der Auslandsgesellschaft heißen die neue Leiterin des Europe Direct (ED) Silvia Werner willkommen.Das ED informiert in der Steinstraße über alles, was mit dem Thema Europa zu tun hat. Seit 2013 ist die Auslandsgesellschaft Trägerin der Europe Direct-Geschäftsstelle. Anfang 2026 beginnt die neue fünfjährige Förderperiode. Silvia Werner füllt sie ab sofort mit Leben. Die Geschäftsstelle ist Anlaufpunkt für Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Europäische Union und deren Themen informieren wollen. Zudem bietet sie Schülerinnen und Schülern Workshops und Seminare zu aktuellen europäischen Themen.
Das Bild zeigt von links: Marc Frese, Silvia Werner und Klaus Wegener.

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) Dortmund besuchte Oberbürgermeister Alexander Kalouti zu Jahresbeginn die Zeche Germania, die seit drei Jahrzehnten als Ort der Bildung und Teilhabe gestaltet wird. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Angebote am Standort, darunter Maßnahmen der Arbeitsagentur und des Jobcenters sowie ein etablierter Inklusionsbetrieb. Während eines Rundgangs informierte sich der Oberbürgermeister über die Arbeit des Unternehmens, das Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen unterstützt, qualifiziert und beim (Wieder)Einstieg in Gesellschaft und Arbeitsmarkt begleitet. Ralf Schumacher, Fachbereichsleiter für die Angebote auf der Zeche Germania, hob den Wandel des Standorts hervor. Alexander Kalouti zeigte sich besonders beeindruckt von der Verbindung aus sozialem Engagement, beruflicher Förderung und inklusiven Beschäftigungsmöglichkeiten. In Gesprächen wurden zudem Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit zur Stärkung von Teilhabe und Integration in Dortmund erörtert. Der Oberbürgermeister betonte die Bedeutung der Arbeit des CJD für soziale Teilhabe und berufliche Perspektiven und bestätigte offiziell seine Schirmherrschaft für das 30-jährige Jubiläum des Unternehmens. Die Jubiläumsfeierlichkeiten sind für das laufende Jahr geplant und sollen mit verschiedenen Veranstaltungen die Geschichte, Erfolge und Zukunftsperspektiven des CJD in den Mittelpunkt stellen.

Vertreter:innen der SPD haben sich vor Ort ein Bild von der Verkehrssituation im Wohngebiet „Ewige Teufe“ in Hombruch gemacht, das trotz eines seit über einem Jahr bestehenden Neubaugebiets bislang keine sichere Verkehrs- und insbesondere fußläufige Anbindung aufweist. An dem Ortstermin nahmen die Landtagsabgeordnete Anja Butschkau, die Ratsvertreterin Marthe Pflüger, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Brünninghausen Horst Tieling sowie Bezirksbürgermeister Volker Schultebraucks teil, unterstützt von Anwohner Theo Wolter. Zentrale Problematik ist die fehlende fußläufige Anbindung, da Anwohner:innen derzeit gezwungen sind, den Radfahrstreifen der stark befahrenen Zillestraße, einer Landesstraße in Zuständigkeit von Straßen.NRW, zu nutzen. Ein sicherer Gehweg fehlt. Der Bebauungsplan sieht einen Fußweg über städtisches Gelände zur Zillestraße mit Anschluss an der Ampelkreuzung Gotthelfstraße sowie eine Anbindung an den Generationenweg vor, die bislang nicht umgesetzt wurden. Zudem wurden die Fahrbahnmarkierungen auf der Zillestraße nicht angepasst, sodass eine Ein- und Ausfahrt nur eingeschränkt möglich ist, obwohl laut Bebauungsplan eine Linksabbiegerspur vorgesehen ist. Die SPD kündigte an, die Umsetzung der Maßnahmen bei der Stadt Dortmund und bei Straßen.NRW einzufordern, um zeitnah sichere und praktikable Lösungen für alle Verkehrsteilnehmenden zu erreichen.
Auf dem Bild zu sehen v.l.: Horst Tieling (Vorsitzender SPD-Ortsverein Brünninghausen), Volker Schultebraucks (Bezirksbürgermeister Hombruch), Theo Wolter (Anwohner Ewige Teufe), Marthe Pflüger (Rat der Stadt Dortmund), Anja Butschkau (Mitglied des Landtags).

Der Dortmunder SPD- Landtagsabgeordnete Volkan Baran besuchte zur Eröffnung die neue Praxis von Dr. Arkin Kara, der nun in den alten Räumlichkeiten der Sparkasse am Borsigplatz zu finden ist. Baran freut sich: „Die Nordstadt hat viele Einwohnerinnen und Einwohner, die eine gute medizinische Versorgung brauchen und jetzt mit Dr. Arkin Kara eine weitere Praxis bekommen. Ich möchte den Jahresbeginn außerdem nutzen, um alle Menschen aufzufordern ihre Vorsorgeuntersuchungen, Screenings und Checkups in Anspruch zu nehmen. Die Früherkennung von Krankheiten rettet Leben und wir haben in Deutschland das Privileg der gesetzlichen Krankenversicherung. Nutzen Sie es.“

Der erste Neujahrsempfang des Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft BSW im Alevitischen Kulturzentrum ist vor zahlreichen interessierten Besucher:innen auf große Resonanz gestoßen. Hauptredner war der Generalsekretär des BSW, Oliver Ruhnert, der auch als ehemaliger Geschäftsführer, Profifußballer und Leiter der Lizenzspielerabteilung von Union Berlin bekannt ist. Eingeladen waren Mitglieder, Unterstützer:innen und Freund:innen des BSW. In seinem ausführlichen Vortrag analysierte Ruhnert die Situation des BSW auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene und betonte, dass das BSW die sogenannten Brot- und Butter-Themen wieder in den Mittelpunkt stellen werde. Mit Blick auf die deutsche Außenpolitik kritisierte er die Haltung von Kanzler Merz gegenüber Venezuela und äußerte sich grundsätzlich kritisch zur Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien und zu aus seiner Sicht einseitigen Beiträgen. Mit Blick auf die NRW-Landtagswahl rief Ruhnert dazu auf, offensichtliche Missstände mutig zu benennen und die Menschen mitzunehmen. Der Neujahrsempfang wurde als Signal der Handlungsfähigkeit und des Aufbruchs verstanden. Kreissprecher Lars Benedix zog das Fazit, dass das BSW Dortmund mit einem klaren inhaltlichen Kompass weiterhin wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Gerechtigkeit verbinden und den Interessen der Menschen in Dortmund eine starke Stimme geben wolle.

Der Minister für Umwelt und Tourismus der Republik Botswana, Wynter Boipuso Mmolotsi, hat sich im Beisein von Oberbürgermeister Alexander Kalouti in das Goldene Buch der Stadt Dortmund eingetragen. Anlass seines Besuchs ist die Messe „Jagd und Hund“, die noch bis zum 1. Februar in der Messe Dortmund stattfindet und an der Minister Mmolotsi mit einer Delegation aus Botswana teilnimmt. Oberbürgermeister Kalouti begrüßte den Minister im Rathaus und überreichte ihm als Zeichen der Verbundenheit ein Do-Rhino, das geflügelte Nashorn und inoffizielle Wappentier der Stadt. Minister Mmolotsi dankte für die Einladung ins Rathaus und sprach eine Gegeneinladung nach Botswana aus. In das Goldene Buch der Stadt Dortmund tragen sich herausragende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur oder Sport ein, die aus unterschiedlichen Anlässen zu Gast in Dortmund sind. Über den Eintrag entscheidet der Oberbürgermeister persönlich, die handschriftliche Vorbereitung erfolgt durch eine Kalligraphin, und während der Eintragung trägt der Oberbürgermeister seine Amtskette. Der erste Eintrag im Goldenen Buch stammt von Kaiser Wilhelm II aus dem Jahr 1899.

Der große Saal der Auslandsgesellschaft reichte nicht aus, um alle Interessierten aufzunehmen, die zum Vortrag von Andreas Zumach erschienen waren. Zumach, langjähriger UNO-Korrespondent und journalistisch an zahlreichen Ost-West-Verhandlungen im Vorfeld des Ukraine-Krieges beteiligt, sprach zum Thema „Russland: Neuer Erbfeind oder Partner für europäische Sicherheit?“. Er stellte dar, dass es historisch keine Erbfeindschaft gegeben habe und selbst in Zeiten des Kalten Krieges Kooperation, insbesondere aus der Zivilgesellschaft heraus, möglich gewesen sei. Diese habe den Boden für staatliche Zusammenarbeit, Entspannungspolitik und Abrüstungsverträge bereitet, wofür er auch auf entsprechende politische Aussagen verwies. Zumach kritisierte Politiker:innen in den USA und Europa, die diese Entwicklung behindert hätten, und verwies auf die NATO-Osterweiterung als Überschreitung einer roten Linie für Russland, deren Folge der völkerrechtswidrige Krieg in der Ukraine gewesen sei. Er erinnerte zudem an den Kosovo-Krieg 1999 ohne UN-Mandat. Aktuell sprach er sich gegen die geplante Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland aus, die er als grundgesetzwidrig und nicht notwendig bezeichnete. Er äußerte die Einschätzung, der Krieg werde mit faktischen Gebietsabtretungen enden, und plädierte für den schrittweisen Wiederaufbau zivilgesellschaftlicher Beziehungen zu Russland. Der Vortrag und die anschließende Diskussion ist auf der Webseite von Attac verlinkt.

Der SPD-Ortsverein Eving trauert um Juliane Köstler, die im Alter von 86 Jahren verstorben ist und die Menschen aus Eving fast drei Jahrzehnte lang in der Bezirksvertretung vertreten hat. Der Vorsitzende Martin Schmitz würdigte sie als prägende Persönlichkeit der Sozialdemokratie in Eving, die sich früh und mit großer Überzeugung für die Gleichstellung von Frauen und deren politische Teilhabe einsetzte. Als Bezirksvertreterin galt sie als verlässliche Ansprechpartnerin, Zuhörerin und streitbare Demokratin mit einem beständigen Blick auf die Entwicklung des Stadtbezirks. Juliane Köstler war seit 1958 Mitglied der SPD und gehörte der Bezirksvertretung Eving von 1979 bis 2004 sowie von 2016 bis 2020 an. Über mehr als 30 Jahre leitete sie als Vorsitzende die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Eving und war zeitweise im Dortmunder AsF-Vorstand aktiv. Für ihre Verdienste um die SPD, den Stadtbezirk Eving und die Gleichstellung von Frauen wurde sie vom SPD-Ortsverein Eving III mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet.

Im Zuge der Kommunalwahl im vergangenen Jahr haben sich die Aufsichtsräte der EDG Entsorgung Dortmund GmbH und der EDG Holding GmbH neu zusammengesetzt. Arnulf Rybicki übernimmt die Funktion des städtischen Gesellschaftsvertreters von Jörg Stüdemann. Zudem wurde der Vorsitz im Aufsichtsrat neu gewählt: Olaf Schlienkamp löst nach zwölf Jahren Norbert Schilff als Aufsichtsratsvorsitzenden ab. Schlienkamp kündigte an, die EDG nachhaltig, wirtschaftlich und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und verwies dabei insbesondere auf die Herausforderungen des demographischen Wandels. Um die hohe Dienstleistungsqualität für die Dortmunder Bürger:innen langfristig zu sichern, sollen frühzeitig Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte sowie Investitionen in altersgerechte Strukturen ergriffen werden. Als kommunales Unternehmen sieht der neue Aufsichtsrat zudem eine besondere Verantwortung in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz und betont die Zusammenarbeit von Aufsichtsrat, Gesellschafter:innen, Geschäftsführung und Beschäftigten auf Augenhöhe. Darüber hinaus soll die strategische Weiterentwicklung der EDG vorangetrieben werden, unter anderem durch die Prüfung neuer Geschäftsfelder auch über die klassische Abfallentsorgung hinaus sowie durch den Ausbau bestehender Beteiligungen, um zusätzliche Wertschöpfung zu erzielen und den städtischen Haushalt zu entlasten. Mit der neuen Zusammensetzung der Aufsichtsräte stellt die EDG die Weichen für eine stabile, nachhaltige und leistungsfähige Zukunft im Sinne der Stadt Dortmund und ihrer Bürger:innen.

Nach einer kurzfristig anberaumten Bürgersprechstunde in der LEG-Großwohnsiedlung Clarenberg in Dortmund-Hörde berichtet die SPD-Landtagsabgeordnete Anja Butschkau von gravierenden Missständen in Wohnungen und im Quartier. Innerhalb kurzer Zeit suchten 35 Bewohnerinnen und Bewohner das Gespräch, viele schilderten langanhaltende Heizungsausfälle seit November, für die lediglich unzureichende Heizlüfter als Notlösung bereitgestellt wurden, sowie Duschverbote aufgrund eines Legionellenbefalls, was besonders für ältere oder chronisch kranke Menschen ein erhebliches Gesundheits- und Hygieneproblem darstellt. Außerdem kritisieren die Mieterinnen und Mieter massiven Defizite im Kundenservice der LEG sowie extrem hohe Heizkostennachzahlungen, teilweise bis zu 10.000 Euro, die seit der zentralen Abrechnung durch die LEG auftraten. Weitere Probleme sind Rattenbefall, überfüllte Mülltonnen, regelmäßig ausfallende Aufzüge und menschliche Hinterlassenschaften in Treppenhäusern und Aufzügen. Butschkau fordert in einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der LEG Lars von Lackum eine umgehende Beseitigung der Missstände, eine transparente Kommunikation und konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Wohnqualität. Sie betont, dass die LEG als Eigentümerin Verantwortung für Ordnung, Sicherheit und Wohnqualität trage und dass Wohnen ein Grundbedürfnis sei, das nicht unter solchen Zuständen leiden dürfe.

Anlässlich des „Tags für alle im Krankenhaus“ besuchte die nordrhein-westfälische Patientenbeauftragte Claudia Middendorf das Klinikum Dortmund, um sich über die aktuelle Situation und zentrale Herausforderungen zu informieren. Im Gespräch mit der Geschäftsführung, den Patientenfürsprecherinnen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kinderklinik betonte Middendorf, dass Patientenrechte keine Zusatzleistung, sondern Grundlage guter Versorgung seien. Schwerpunkt ihres Besuchs war die Kinder- und Jugendmedizin: Dr. Andreas Leutner, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie und -urologie, und Oberärztin Ulrike Mause, Leiterin des Sozialpädagogischen Zentrums, führten Middendorf durch die Klinik. Diskutiert wurde unter anderem die Bedeutung des SPZ und der Kinderschutzambulanzen, die derzeit um eine stabile Finanzierung kämpfen, da nicht alle Krankenkassen die Kosten ausreichend übernehmen. Middendorf hob hervor, dass diese Einrichtungen unverzichtbar für die ambulante Versorgung von Kindern bei Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch sind. Positiv bewertete sie zudem die gesicherte Finanzierung für den Bau der neuen Kinderklinik und betonte ihre persönliche Freude darüber als Dortmunderin. Sie unterstrich, dass ein patientenorientiertes Gesundheitswesen nicht nur durch medizinische Qualität, sondern auch durch Kommunikation, Respekt und Beteiligung der Patientinnen und Patienten geprägt ist. Der jährliche Tag des Patienten soll den Dialog zwischen Patient:innen, Beschäftigten und Verantwortlichen weiter stärken.
Das Foto zeigt Claudia Middendorf (4.v.l.) mit den Patientenfürsprecherinnen Ulrike Thiel (r.) und Monika Spineux (3.v.l.) sowie Vertretern der Geschäftsführung (hinten v.l. Michael Kötzing, Peter Hutmacher, Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld), Dr. Andreas Leutner (l.) und Ulrike Mause (3.v.r.).

Die Situation im Iran bleibt angespannt. Trotz Informationssperre dringen Information über den Massenmord des Regimes an die Weltöffentlichkeit. Um der eigenen Sprach- und Hilflosigkeit etwas entgegenzusetzen, trafen sich Mitarbeiterinnen und Sprachkursteilnehmer der Auslandsgesellschaft, um ein kleines Zeichen der Solidarität zu setzen.

Der SPD-Ortsverein Eving hat Volkan Baran einstimmig als Kandidat für die Landtagswahl 2027 nominiert. Baran, amtierender Landtagsabgeordneter, berichtete den Mitgliedern über die aktuelle landespolitische Lage und seine Ziele für die nächste Legislaturperiode. Er betonte, dass ihm wichtig sei, insbesondere Menschen Gehör zu verschaffen, die weniger gehört werden, wie Familien, die Beruf, Schule und Kinderbetreuung vereinbaren müssen. Zentrale Themen seiner Arbeit sind außerdem Wohnungsnot, Mieterschutz und der Kampf gegen organisierte Kriminalität, um die Lebensqualität und Sicherheit in Dortmund und Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Martin Schmitz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, lobte Baran als „Politiker auf Augenhöhe“, der den Menschen zuhört und ihre Anliegen ernst nimmt. Seit neun Jahren im Landtag und zuvor im Dortmunder Stadtrat setzt sich Baran engagiert für die Interessen des Dortmunder Nordens ein und stehe für Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und den Willen, für die Menschen zu kämpfen. Der Ortsverein freut sich auf den Wahlkampf an seiner Seite.

Die ver.di-Mitglieder der Stadtverwaltung Dortmund haben Dimitrios Koulouris vom Kommunalen Ordnungsdienst einstimmig zum Sprecher der Vertrauensleute gewählt. Koulouris tritt die Nachfolge von Christian Nähle vom Vergabe- und Beschaffungszentrum an, der diese Rolle vier Jahre lang innehatte und in dieser Zeit wichtige politische und menschliche Akzente in der gewerkschaftlichen Arbeit gesetzt habe. Vertrauensleute übernehmen eine Schlüsselrolle in der betrieblichen Mitbestimmung, indem sie die Verbindung zwischen ver.di-Mitgliedern, Gewerkschaft und Personalrat herstellen. Koulouris habe sich in den letzten Jahren gemeinsam mit ver.di für bessere Arbeitsbedingungen im Kommunalen Ordnungsdienst eingesetzt, und es wird erwartet, dass er die Arbeit seines Vorgängers fortführt. Neben Koulouris wurden Beate Bredensteffen vom Gesundheitsamt und Tim Fischer vom Dortmunder Zoo als Vertreter:innen in den Sprecher:innen-Kreis der Vertrauensleute gewählt. Die Wahl der Vertrauensleute markiert den Beginn der Organisationswahlen bei ver.di, bei denen die Gremien und Vorstände alle vier Jahre demokratisch von den Mitgliedern neu gewählt werden.
Das Bild zeigt den neuen Sprecher:innen-Kreis der ver.di Vertrauensleute bei der Stadtverwaltung Dortmund: Domitrios Koulouris (v.l.), Beate Bredensteffen und Tim Fischer.

Die achte Jahrgangsstufe des Dortmunder Bert-Brecht-Gymnasiums hat einen informativen Besuch im Landtag unternommen und dabei einen anschaulichen Einblick in parlamentarische Abläufe erhalten.
Zu Beginn stand eine Einführung in die Arbeitsweisen des Landtags auf dem Programm. Anschließend nahmen die Schüler*innen auf der Tribüne Platz und verfolgten eine Plenardebatte zum Thema Recht auf Vergessenwerden für Krebsüberlebende im jungen Alter.
Ein besonderer Schwerpunkt des Besuchs war die Diskussion mit Anja Butschkau und Ralf Stoltze. Die Schüler*innen zeigten sich dabei sehr interessiert und brachten Fragen zu ganz unterschiedlichen Themen ein.
Der Besuch bot den Jugendlichen die Möglichkeit, Politik aus erster Hand zu erleben und ihr Verständnis für demokratische Prozesse zu vertiefen.

Die Stadt Dortmund hat auf dem Hundeweg, einem beliebten Fuß- und Radweg entlang einer alten Bahntrasse auf der Veloroute 5, ein Pilotprojekt mit neuen Solar-Leuchten gestartet. Auf dem südlichen Abschnitt zwischen Märkischer Straße und Deggingstraße wurden auf 300 Metern zehn Leuchten installiert, die per Funk gesteuert werden und auf Bewegungen reagieren, sodass sie nur bei tatsächlicher Nutzung ihre volle Leuchtkraft entfalten. Dies soll sowohl der Umwelt als auch dem Naturschutz zugutekommen. Das Projekt wird von der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) umgesetzt, die für den Betrieb der Straßenbeleuchtung zuständig ist. Die Testphase dauert ein Jahr, in dem überprüft werden soll, ob die Technik zuverlässig funktioniert und alltagstauglich ist, bevor über einen Einsatz an anderen Standorten entschieden wird. Der Abschnitt wurde wegen wechselnder Lichtverhältnisse und schattiger Bereiche durch Bäume ausgewählt, um die Solar-Leuchten unter realistischen Bedingungen zu prüfen. Zur Information der Nutzer:innen hat die Stadt entlang der Teststrecke Hinweisschilder aufgestellt.

Am internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, putzten Mitglieder des AWO-Ortsvereins Mitte erneut Stolpersteine in der Nähe des Eugen-Krautscheid-Hauses am Westpark. Eine Geste, die nicht nur symbolisch gemeint ist – die frisch geputzten Steine setzen sich dadurch erneut deutlich vom Bürgersteig ab und werden so wieder für viele Wochen bewusst wahrgenommen. Der Glanz der Steine zeigt vielen Passanten: Hier wurde nicht vergessen. Auch AWO-Vorsitzende Anja Butschkau (MdL) machte bei der diesjährigen Reinigungsaktion mit. Aus Überzeugung: „Es ist wichtig, gerade in dieser Zeit, dass Menschen sich die Gräueltaten aus der Nazi-Zeit vor Augen führen – dass sie verstehen, wohin Hass gegen Minderheiten führen kann. Stolpersteine helfen dabei, die Erinnerung daran aufrechtzuerhalten. Wenn nur ein Bruchteil der vorbeilaufenden Menschen tatsächlich inhaltlich über sie stolpert, ist das jeden Aufwand wert. Vielen Dank an den Ortsverein Mitte für das heutige Reinigen der Stolpersteine – es war mir eine Ehre.“
