
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem politischen Bereich.
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In Dortmund sorgen rund 6.670 Reinigungskräfte in 145 Unternehmen für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und Krankenhäusern. Ab Januar erhalten sie mindestens 15 Euro pro Stunde. Für Fassaden- und Fensterreinigung gilt ein neuer Mindestlohn von 18,40 Euro pro Stunde. Die IG BAU Bochum-Dortmund betont, dass alle Gebäudereiniger-Unternehmen in Dortmund diese Mindestlöhne einhalten müssen. Gabriele Henter von der IG BAU würdigt die Arbeit der Reinigungskräfte als wichtigen und harten Job, der durch die neuen Branchen-Mindestlöhne fairer bezahlt wird. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk sei lohnenswert: Azubis starten mit 1.000 Euro im Monat, im zweiten Jahr erhalten sie 1.150 Euro und im dritten Jahr 1.300 Euro.

Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Frauenverbände und Mitglieder des Löschzugs 28 der Freiwilligen Feuerwehr Holzen besuchten den Landtag in Düsseldorf. Nach einem Einführungsvortrag durch den Besucherdienst besuchten sie die Zuschauertribüne, von der sie die Haushaltsberatungen des Plenums verfolgten. Im Anschluss trafen sie die Dortmunder Abgeordnete Anja Butschkau, mit der sie über Gleichstellungspolitik und den Rechtsruck in unserer Gesellschaft diskutierten.

Der AfD-Kreisverband Dortmund hat auf seinem turnusmäßigen Kreisparteitag Patricia Hillemann erneut das Vertrauen als Kreissprecherin ausgesprochen. Im Rahmen des Parteitags berichtete der Vorstand über ein arbeitsintensives und aus Sicht des Kreisverbandes erfolgreiches Jahr, das neben internen Aktivitäten auch mehrere Wahlversammlungen und zwei Wahlkämpfe umfasste. Besonders hervorgehoben wurde der Kommunalwahlkampf, nach dem die AfD-Dortmund ihr Wahlergebnis verdreifachte und mit 18 Ratsmitgliedern als drittstärkste Partei in den Stadtrat einzog. Dieses Ergebnis spiegelte sich auch in den Vorstandswahlen wider: Neben Patricia Hillemann wurden Bernd Hempfling und Mike Barthold als stellvertretende Sprecher, Walter Wagner als Schatzmeister sowie Barbara Palluch als Beisitzerin erneut gewählt. Neu in den Vorstand kam Thomas Seelbach als Beisitzer hinzu. Der neue Vorstand kündigte an, die interne und externe Kommunikation durch eine zusätzliche Plattform zu stärken, die Social-Media-Aktivitäten auszubauen und die Mitgliederaufnahme stärker zu fokussieren. Zudem soll der Aufbau einer neuen Jugendorganisation vorangetrieben und die Vernetzung mit benachbarten Kreisverbänden intensiviert werden. Der Vorstand sieht sich dabei durch den Rückhalt der Mitgliedschaft bestärkt. Das Bild zeigt von links: Mike Barthold, Walter Wagner, Patricia Hillemann, Bernd Hempfling, Barbara Palluch und Thomas Seelbach.

Werner Böttger ist im Dezember 2025 im Alter von 89 Jahren verstorben. Der frühere Bezirksvorsteher war über Jahrzehnte eine prägende Persönlichkeit im Stadtbezirk Eving. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Eving, Martin Schmitz, würdigt ihn als aufrichtigen Sozialdemokraten und leidenschaftlichen Gestalter. Werner Böttger engagierte sich unermüdlich für Eving und war von 1977 bis 1984 Fraktionssprecher der SPD in der Bezirksvertretung, von 1984 bis 1994 stellvertretender Bezirksvorsteher und von 1994 bis 2004 Bezirksvorsteher. Er genoss hohes Ansehen durch seine Geradlinigkeit, Klarheit und Durchsetzungsstärke. Aufgrund seiner Statur trug er den Spitznamen „Bär von Lindenhorst“ und stand für Stärke, Verlässlichkeit und Mut. Viele Jahre war er Betriebsleiter der Zeche Minister Stein, der letzten Zeche in Dortmund, was seine Arbeit in der Kommunalpolitik prägte. Seine Erfahrung, Führungsstärke und Vernetzung trugen wesentlich dazu bei, Eving in den Jahren des Strukturwandels voranzubringen. Unter seiner Mitwirkung wurden wichtige Entscheidungen zum Umgang mit der Zechenschließung, zur Folgenutzung des Geländes, zum Ausbau der Stadtbahn und zum Stadtumbau getroffen. Die SPD dankt ihm für seinen langjährigen Einsatz und spricht seiner Familie ihr Mitgefühl aus.

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West hat beschlossen, gegenüber dem Gast-Haus an der Rheinischen Straße eine mobile Toilette aufzustellen. Hintergrund ist eine seit Monaten angespannte Situation, die auch in einem vom Gast-Haus initiierten Gespräch mit Anwohner:innen im August 2025 thematisiert wurde: Obdachlose Menschen erleichtern sich außerhalb der Öffnungszeiten des Gast-Hauses mangels Alternativen im öffentlichen und halböffentlichen Raum. Bezirksbürgermeisterin Astrid Cramer und die Geschäftsführerin des Gast-Hauses, Katrin Lauterborn, betonen, dass es sich um einen pragmatischen Versuch mit ungewissem Ausgang handelt, da unbewachte mobile Toiletten aus Erfahrung schnell unbenutzbar werden können. Dennoch wird der Versuch unterstützt, weil die Situation für Anwohner:innen nicht länger tragbar ist und eine dauerhafte Lösung noch Jahre dauern könnte. Die mobile Toilette wird als Interimslösung verstanden; die jährlichen Kosten von rund 6.800 Euro gelten im Vergleich zu Security-Personalkosten als überschaubar. Gleichzeitig fordern Gast-Haus und Bezirksvertretung ein stadtweites Konzept für öffentliche Toiletten, das sowohl die Bedürfnisse obdachloser Menschen als auch die Interessen der Anwohnerschaft berücksichtigt. Dazu sollen feste, vandalismussichere und idealerweise bewachte Anlagen gehören. Die Stadtverwaltung wird eine Ausschreibung für die mobile Toilette vorbereiten, während das Gast-Haus zusagt, den Zustand der Toilette werktags durch Ehrenamtliche zu kontrollieren und Rückmeldungen zur Evaluation zu geben.

Die SPD im Stadtbezirk Hombruch hat sich neu aufgestellt und startet mit frischem Elan ins politische Jahr 2026. Mit Silvya Ixkes-Henkemeier und Sebastian Aust wurde erstmals eine Doppelspitze an die Spitze des Stadtbezirksvorstands gewählt. Marthe Pflüger und Volker Schultebraucks wurden zu ihren Stellvertretern gewählt. Die neue Führung möchte das Profil der SPD im Stadtbezirk weiter schärfen und insbesondere als engagierte Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger präsent sein.

Viele Menschen im Kreuzviertel fahren Fahrrad – und benötigen einen guten Ort, um ihr Transportmittel sicher abzustellen. Die Stadt Dortmund installiert 44 neue Fahrradbügel mit Platz für 88 Räder. Die Bügel verteilen sich auf zwölf Standorte im Gebiet zwischen Arneckestraße, Wittekind- und Kreuzstraße, Hohe Straße sowie Sonnenstraße. Parkplätze für Autos fallen durch die neuen Fahrradbügel nicht weg. Sie werden ausschließlich an geeigneten Stellen im öffentlichen Raum platziert, auf denen auch zuvor nicht geparkt werden durfte. Die Arbeiten haben bereits begonnen und werden einige Wochen in Anspruch nehmen. Bei der Suche nach geeigneten Standorten sind die Wünsche und Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Bezirksvertretung eingeflossen. Anschließend hat die Stadt geprüft, welche dieser Orte sich am besten eignen – mit Blick zum Beispiel auf Rettungswege und die Verläufe unterirdischer Leitungen.

Armin Laschet, ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und heutiger Bundestagsabgeordneter, ist mit dem Wilhelm-Weber-Preis 2025 ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand bei einem Festakt im Sozialinstitut Kommende Dortmund statt, die Laudatio hielt der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. Der Preis erinnert an den Theologen und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Weber und würdigt Persönlichkeiten, die sich um die Praxis der Christlichen Gesellschaftslehre verdient gemacht haben. Bentz hob hervor, dass Laschets politisches Handeln sichtbar in christlichen Grundüberzeugungen verwurzelt sei und auf Verständigung und Versöhnung abziele, insbesondere mit Blick auf dessen Engagement im Nahost-Konflikt. Auch Prälat Dr. Peter Klasvogt würdigte Laschets Haltung, „radikal für eine versöhnte Welt“ zu wirken. Das Preiskomitee ehrte Laschet für seinen langjährigen Einsatz für interreligiösen Dialog, Friedensförderung und eine Orientierung an christlichen Werten, unter anderem für seine Mitwirkung bei der Gründung des Abraham Accords Institute. Die Urkunde und eine Glasskulptur überreichte Prof. Dr. Markus Kiefer. In seiner Dankesrede betonte Laschet die Bedeutung christlicher Werte als politischen Kompass. Das Preisgeld von 3.000 Euro spendet er an den Verein zur Förderung des Abraham-Prozesses. Der Preis wird von Stefan Winners und Winners & Co. GmbH unterstützt und von der Kommende Dortmund getragen.

Die Landtagsabgeordnete Anja Butschkau und ihre Mitarbeiter haben die Stolpersteine in der Nachbarschaft des Dortmunder Wahlkreisbüros gereinigt. Mit der Aktion wollen die Abgeordnete und ihr Team auf das Schicksal von Fanny Nagel, Isidor und Charlotte Stern, Heinrich und Paula Orlean sowie ihre beiden Kinder Ludwig und Gerda. Alle wohnten bis zu ihrer Deportation durch die Nationalsozialisten in der Klosterstraße und in der Stiftstraße. Sie alle wurden zwischen 1941 und 1942 in verschiedenen Konzentrationslagern ermordet. Das Wahlkreisbüro der Landtagsabgeordneten hat die Patenschaft über die Stolpersteine übernommen und reinigt diese regelmäßig.

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, Heinz-Herbert Dustmann, und Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber haben den neu gewählten Oberbürgermeister Alexander Kalouti zu einem Antrittsbesuch im Rathaus getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Entwicklung von Wirtschafts- und Gewerbeflächen, die Zukunft der Innenstadt und der Stadtteilzentren sowie Ordnung, Sauberkeit und der stationäre Einzelhandel. Die IHK-Spitze gratulierte Kalouti zu seiner Wahl und betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wirtschaft. Ein zentrales Thema waren die knappen Wirtschaftsflächen in Dortmund, die aus Sicht der IHK ein entscheidender Standortfaktor sind. Dustmann und Schreiber forderten eine strategische Sicherung von Flächen, die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine frühzeitige Moderation von Nutzungskonflikten. Kritisiert wurde der vom Rat beschlossene Stopp des Prüfprozesses für neue Wirtschaftsflächen, der nach Ansicht der IHK zu erheblichen Zeitverlusten führt. Kalouti hob hervor, wie wichtig verlässliche Perspektiven für Unternehmen seien, und sagte zu, gemeinsam mit der Wirtschaft Lösungen zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt war die Innenstadtentwicklung, die alle Beteiligten als Gemeinschaftsaufgabe verstehen. Genannt wurden ein ausgewogener Nutzungsmix, mehr Aufenthaltsqualität sowie flexible Konzepte für leerstehende Immobilien. Auch Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit wurden als entscheidende Faktoren für die Attraktivität der City benannt. Abschließend vereinbarten Stadtspitze und IHK, den Dialog zu intensivieren und gemeinsam an einer klaren Agenda für Wirtschaftsflächen, Innenstadtentwicklung und Standortqualität zu arbeiten.

Die Dortmunder „ParkAkademie – Forum für Bildung und Begegnung“ hat den Landtag Nordrhein-Westfalen besucht und Einblicke in die parlamentarische Arbeit erhalten. Nach einem Besuch auf der Zuschauertribüne während der Landtagsdebatte zur Wohnungsmarktkrise in NRW fand eine Gesprächsrunde mit der Dortmunder Landtagsabgeordneten Anja Butschkau, SPD, statt, in der aktuelle landespolitische und gesellschaftliche Fragen diskutiert wurden. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung politischer Arbeit, parlamentarische Abläufe und die aktuellen politischen Herausforderungen.

Nach 16 Jahren schließt die Stadt Dortmund den Stadtumbau Hörde ab und will das städtebauliche Sanierungs- und Stadterneuerungsgebiet aufheben. Ein Bericht des Amts für Stadterneuerung zeigt, wie sich Hörde seit 2009 städtebaulich, sozial und im Freizeitwert entwickelt hat. Zahlreiche öffentliche Baumaßnahmen verbesserten das Ortsbild, darunter die Erneuerung wichtiger Straßen wie Faßstraße, Hörder Phoenixseeallee, Hörder Bahnhofstraße und Hochofenstraße sowie kleinere Maßnahmen zur besseren Vernetzung. Ziel war es, den Ortskern, den PHOENIX See und PHOENIX West als „Hörder Dreiklang“ zusammenzuführen, wofür Dortmund 2018 den Deutschen Städtebaupreis erhielt. Neben Straßen wurden Spiel- und Freiräume aufgewertet, etwa durch neue und verbesserte Spielplätze, umgestaltete Plätze sowie zusätzliche Spiel- und Sportangebote. 36 neue Straßenbäume, Urban-Gardening-Projekte und soziale Initiativen stärkten das Quartier, darunter Gemeinschaftsgärten und Projekte zur Integration arbeitsloser Frauen sowie zur Unterstützung Jugendlicher. Rund 160 private Eigentümer:innen beteiligten sich mit neu gestalteten Fassaden, begleitet von Citymanagement und Stadtmarketing. Eine zentrale Rolle spielte die Hörder Stadtteilagentur, die privates Engagement aktivierte und rund 150 Projekte unterstützte, darunter die Gründung des Vereins „Hörde International“. Mit dem Abschluss werden die Sanierungsvermerke gelöscht, betroffene Eigentümer:innen erhalten 2026 Informationen. Insgesamt wurden rund 19 Millionen Euro investiert, finanziert von Bund, Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund.

Bei der feierlichen Preisverleihung „Engagement anerkennen“ der FreiwilligenAgentur Dortmund standen im Rathaus Initiativen im Mittelpunkt, die mit kreativen und mutigen Ideen demokratische Bildung in der Stadt voranbringen. Unter anderen war auch das Projekt der AWO „Bank gegen Rassismus“ nominiert. Das ehrenamtliche Engagement wurde im Rathaus von vielen gewürdigt. Alle teilnehmenden Organisationen erhielten eine Urkunde sowie ein unterschriebenes Trikot der aktuellen BVB-Mannschaft – ein sichtbares Zeichen der Anerkennung.
Auf dem Foto sind zu sehen: OB Alexander Kalouti (Mitte), AWO Geschäftsführer Tim Hammerbacher (3. von re.), AWO Vorsitzende Anja Butschkau (2. von re.) und dobeq-Geschäftsführerin Heike Henze-Brockmann (2. Von links) mit Freiwilligen der AWO und der dobeq GmbH.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Hombruch-Barop standen Wertschätzung und Rückblick im Mittelpunkt. Vorsitzender Guido Preuss ehrte Mitglieder, die der Partei seit Jahrzehnten treu verbunden sind, und würdigte ihr Engagement für christdemokratische Werte. Zu jedem Jubiläum gab Preuss einen kurzen Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse des jeweiligen Eintrittsjahres und stellte so die Verdienste der Geehrten in einen größeren historischen Kontext. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Andreas Benning und Monika Nickel geehrt, für 40 Jahre Christiane Adomeit, für 50 Jahre Ludwig Erwig und für 60 Jahre Alt-Bezirksbürgermeister Hans Semmler. Preuss betonte, dass die Treue der Geehrten ein wertvolles Fundament der politischen Arbeit der CDU sei. Nach der feierlichen Übergabe der Urkunden und Ehrennadeln klang die Versammlung in geselliger Runde bei einem traditionellen Grünkohlessen aus, das den Mitgliedern Gelegenheit zum Austausch und zum Blick auf kommende Aufgaben bot.

Der President & Global CEO der Wilo Group, Oliver Hermes, ist per Dekret von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit dem Ordre national du Mérite ausgezeichnet worden. Die Insignien des französischen Nationalverdienstordens verlieh der französische Botschafter in Deutschland, François Delattre, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Berlin. Gewürdigt wurde Hermes’ Einsatz für die deutsch-französische Freundschaft und die europäische Idee. Der Ordre national du Mérite zählt zu den höchsten Verdienstorden Frankreichs und wird nur selten an Ausländer:innen vergeben. Hermes erklärte, er sei berührt und stolz über die Auszeichnung und verstehe sie zugleich als Verpflichtung, sich weiterhin für starke politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland einzusetzen. Delattre betonte die zentrale Bedeutung der deutsch-französischen Beziehung für ein freies und solidarisches Europa und würdigte Hermes’ Engagement als Unternehmer, Essayist und Privatperson. Oliver Hermes ist seit 2006 Mitglied des Vorstands und führt den 153 Jahre alten Wassertechnologiekonzern Wilo in fünfter Generation. Zwei der 16 Green Fabs des Konzerns befinden sich in Frankreich, in Laval und Aubigny, und wurden unter seiner Führung weiterentwickelt, ebenso wie die Integration der französischen Marke Salmson in die Wilo Group. Hermes verbrachte längere Aufenthalte in Frankreich, unter anderem für ein Studium in Angers, spricht mehrere Sprachen und äußert sich als Essayist regelmäßig zu aktuellen politischen Themen. Er wird mit der Ritterwürde des Ordens ausgezeichnet, der 1963 von Charles de Gaulle gestiftet wurde.

Der Aufsichtsrat der Dortmunder Stadtwerke AG hat in seiner Sitzung Alexander Kalouti zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der Dortmunder Oberbürgermeister folgt damit auf seinen Vorgänger Thomas Westphal. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Sven Hartleif, der als Betriebsratsvorsitzender die Arbeitnehmer:innenseite vertritt. Der Vorstandsvorsitzende der DSW21, Jörg Jacoby, dankte Thomas Westphal für die Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren und betonte die anstehenden Herausforderungen bei der Mobilitäts-, Energie- und Wärmewende, die gemeinsam mit dem neu konstituierten Aufsichtsrat angegangen werden sollen. Alexander Kalouti dankte für das Vertrauen und erklärte, er wolle die Transformationsprozesse bei DSW21 verlässlich begleiten und dabei mutig, innovativ und sozial ausgewogen handeln. Nach der Kommunalwahl im September gab es weitere personelle Veränderungen im Aufsichtsrat. Auf der Arbeitgeber:innenseite gehören dem Gremium nun neben dem Oberbürgermeister Carla Neumann-Lieven und Jens Peick (SPD), Dr. Jendrik Suck und Sascha Mader (CDU), Katrin Lögering und Thomas Eltner (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Kauch (FDP), Utz Kowalewski (Die Linke) sowie Heinrich Theodor Garbe (AfD) an. In der Stadtwerke Holding vertritt SPD-Ratsfrau Christina Alexandrowiz nun anstelle von Thomas Eltner die Interessen der Stadt.

Die Bönninger Gerüstbau GmbH & Co. KG hat nach dem Anti-Rassismus-Banner an der Südseite des Hauptbahnhofs nun auch ein Gerüst an der Nordseite mit einer Botschaft gegen Rassismus gestaltet. Das 80 Quadratmeter große Banner in typischem Bönninger-Blau mit Schwarz-Weiß-Elementen zeigt den Satz „Rassismus ist, wenn weiße Zebras mit schwarzen Streifen schwarze Zebras mit weißen Streifen hassen“ und steht für Vielfalt, Miteinander sowie gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. „Mit bildlichen Umschreibungen wie dieser regt man den einen oder anderen vielleicht dazu an, einmal über den Vergleich nachzudenken“, erklärte Christian Bönninger. „Damit schmücken wir unsere Gerüste dann auch gerne.“ Errichtet ist es an der Steinwache auf der Seite zum Vorplatz vor dem Kino. Die Mahn- und Gedenkstätte soll umfangreich saniert werden und umfasst zwei zentrale Teilbereiche: eine neue Dauerausstellung und den Bau eines modernen Empfangsgebäudes.
