
Dortmund beteiligt sich am 14. Februar 2026 an der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“. Mit Tanz und Musik machen die Teilnehmenden auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam. Der Flashmob findet in der Dortmunder Innenstadt statt. Organisiert wird die Aktion vom Verein Frauen helfen Frauen e. V., der seit Jahrzehnten Frauen in Not unterstützt.
Tanzaktion macht Solidarität und Widerstand sichtbar
Der weltweite Aktionstag soll ein kraftvolles Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen. In über 200 Ländern erheben sich jedes Jahr Menschen am 14. Februar, um gemeinsam Widerstand zu leisten und und Hoffnung sichtbar zu machen.
„One Billion Rising“ (deutsch: Eine Milliarde erhebt sich) ist eine globale Bewegung, die von der Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler initiiert wurde. Der Titel geht auf eine Statistik der UN zurück. Demnach erlebt weltweit jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt – insgesamt rund eine Milliarde Frauen.
In Dortmund findet der Flashmob um 11.00 Uhr an der Ecke Kampstraße/Katharinenstraße neben der Petrikirche statt. Die Tanzaktion wird begleitet von der Samba-Gruppe Até Logo, die für eine mitreißende Atmosphäre sorgen soll. Der Verein Frauen helfen Frauen e. V. lädt alle Menschen dazu ein, mitzutanzen, zuzuhören und Solidarität zu zeigen.
Engagement für Frauen in Not seit 37 Jahren
„Frauen helfen Frauen e. V.“ engagiert sich seit 1989 für Frauen in Not und ist somit seit 37 Jahren in der Unterstützung von Betroffenen aktiv. Der Verein organisiert seit 2013 einen Flashmob am 14. Februar. Für die Beteiligten ist der Tag nicht nur als Valentinstag bekannt, sondern auch als Tag der Frauenrechte.

Der Verein bietet Beratungsangebote und unterstützt hilfsbedürftige Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Außerdem ist er für das Frauenhaus in Dortmund verantwortlich. Dort erhalten betroffene Frauen und ihre Kinder eine geschützte und anonyme Wohnmöglichkeit sowie Beratung und Hilfestellung.
Eine Sozialarbeiterin des Vereins erläutert die Wirkung dieser Arbeit: „Mit dieser Unterstützung konnten viele Frauen und Kinder auf ihrem Weg in eine gewaltfreie Zukunft begleitet werden“.

