Nach zwei Jahren Vorbereitung können die Arbeiten beginnen

Die Stadtkirche St. Petri bleibt wegen Innensanierung sieben Monate geschlossen

Mechthild Schwarzenberger, die Vorsitzende des Freundinnen- und Freundeskreises St. Petri e. V. und Pfarrer Matthias von Westerholt im Innenraum der Petrikirche, der nun renoviert werden soll. Während der Bauarbeiten bleibt die Kirche sieben Monate lang geschlossen. Archivfoto: Stephan Schuetze für den Evangelischen Kirchenkreis

55 Jahre alt ist die Beleuchtung und auch der letzte Innenanstrich der Petrikirche ist mittlerweile über 40 Jahre her. Es wird Zeit, zu renovieren, um den Freundinnen und Freunden von St. Petri, der Stadtgesellschaft und den Dortmunder Gästen ein ansprechendes „Willkommen in der Evangelischen Kirche in Dortmund“ zu bieten.

Programm der Stadtkirche soll in den Außenbereich verlegt werden

Der Evangelische Kirchenkreis Dortmund hat das Architekturbüro Spital-Frenking + Schwarz, Dortmund, und die Lichtdesign-Firma lightmosphere aus Soest beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, das der besonderen Nutzung der Kirche als spiritueller Raum, als Raum für Veranstaltungen und als einladende Offene Kirche gerecht wird.

Behutsamer Umgang mit dem aus dem Jahr 1521 stammenden Antwerpener Retabel. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Dieses Konzept entstand gemeinsam mit den Denkmalbehörden Münster und Dortmund, dem Baureferat der Evangelischen Kirche von Westfalen und in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen der Stadtkirchenarbeit.

Nach zweijähriger Planung kann die Innenrenovierung nun in Angriff genommen werden. Dazu wird Anfang März das Goldene Wunder verpackt und geschützt, im April folgt der Schutz der Orgel, der historischen Figuren, dann das Ausräumen der Kirche. Die Renovierungsarbeiten werden rund sieben Monate dauern. Die Stadtkirche St. Petri wird dazu ab Ostern komplett geschlossen.

Danach wird das Altarretabel eingeklappt. Während der Schließung soll das Programm der Stadtkirche in anderer Form, zum Beispiel außen an der Nordseite der Kirche, stattfinden.

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Reaktionen

  1. St. Petri erleben: Kirchenführung mit dem kirchenpädagogischen Team an St. Petri (PM)

    Thema: Anbetung der Eucharistie im Altarretabel
    Samstag | 5. März | 11 h
    Ort: St. Petri-Kirche, Westenhellweg (Nähe Hbf), Dortmund
    Jeden 1. Samstag im Monat bietet die Stadtkirche St. Petri eine Kirchenführung an.
    Im Mittelpunkt steht “Das Goldene Wunder” – der berühmte Antwerpener Schnitzaltar.
    Eintritt frei, Spende erwünscht

  2. Seminar "glauben&sinn" in der St. Petri-Kirche (PM)

    Dienstag, 15., 22. und 29. März, 18–19.30 h
    Ort: Ev. Stadtkirche St. Petri, Westenhellweg (Nähe Hbf). Dortmund
    mit Bettina Przytulla, Theologin und Mediatorin mit Erfahrungen im Bereich Kirche und Freie Wirtschaft

    Miteinander über Gott und das eigene Leben ins Gespräch kommen – dazu laden drei Seminarabende im März ein. Sie verbinden Aspekte der Beziehung zu Gott mit biblischen Gedanken und Impulsen aus christlicher Tradition. Ziel dabei ist, die eigene Bindung zu Gott zu überdenken, zu klären – vielleicht zu stärken. Die Abende sind methodisch vielfältig angelegt und können einzeln besucht werden.

    Ohne Gebühr, Anmeldung: buero@stpetrido.de

  3. St. Petri erleben: Kirchenführung mit dem kirchenpädagogischen Team an St. Petri (PM)

    Thema: Raumarchitektur der Petrikirche
    Samstag | 2. April | 11 h
    Ort: St. Petri-Kirche, Westenhellweg (Nähe Hbf), Dortmund

    Jeden 1. Samstag im Monat bietet die Stadtkirche St. Petri eine Kirchenführung an. Am 2. April ist das Thema die Raumarchitektur der St. Petri-Kirche. Das “Das Goldene Wunder”, der berühmte Antwerpener Schnitzaltar, ist wegen der beginnenden Innensanierung der Kirche schon eingehaust und bis Dezember nicht zu sehen.

    Eintritt frei, Spende erwünscht

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