
Der Emscher-Weg in Huckarde soll umfassend erneuert werden. Stadt Dortmund und Emschergenossenschaft arbeiten dabei gemeinsam mit der Deutschen Bahn an einem Lückenschluss entlang der Emscher. Ziel ist es, den Radweg bis zur Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA) als wichtige Verbindung zwischen den Schauplätzen auszubauen. Voraussetzung ist noch ein Gestattungsvertrag, über den der Rat der Stadt entscheiden muss.
Ausbau des Emscher-Weges für die IGA 2027
Gemeinsam mit der Emschergenossenschaft verbessert die Stadt Dortmund den Emscher-Weg auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern zwischen den Stadtteilen Huckarde und Schönau. Der Emscher-Weg ist Teil eines etwa 120 Kilometer langen Radwanderweges, der meist parallel zur Emscher durch das Ruhrgebiet führt.
Bis zum Start der Internationalen Gartenausstellung im April 2027 soll der Weg zur zentralen Verbindungsachse für den Radverkehr zwischen den Dortmunder IGA-Schauplätzen werden. So lassen sich der Zukunftsgarten Dortmund im Nordwesten der Stadt und der Westfalenpark bequem per Rad erreichen.
Entlang des Weges liegen zudem zahlreiche weitere Orte für Freizeit und Erholung im Stadtgebiet. Der Emscher-Weg soll damit nicht nur für den Alltagsverkehr, sondern auch für Ausflüge und Naherholung eine wichtige Rolle spielen.
Neuer Lückenschluss in Huckarde geplant
In Huckarde ist vorgesehen, den bisherigen Trassenverlauf durch einen Lückenschluss entlang der Emscher zu optimieren und die Franziusstraße mit einem neuen Fuß- und Radweg unmittelbar am Wasserlauf mit der Franz-Schlüter-Straße zu verbinden.

Ein Teil des neuen Weges verläuft über ein Grundstück der Deutschen Bahn. Dafür ist ein Gestattungsvertrag zwischen der Stadt Dortmund und der Deutschen Bahn notwendig, der die öffentliche Nutzung des Weges regelt.
Der Verwaltungsvorstand hat das Thema bereits an die politischen Gremien weitergeleitet. Der Rat der Stadt Dortmund soll im Februar 2026 abschließend darüber entscheiden, ob der Gestattungsvertrag geschlossen werden kann.
Finanzierung und Zuständigkeiten geregelt
Die Emschergenossenschaft nutzt den betroffenen Wegeabschnitt auch für die Gewässerunterhaltung und übernimmt deshalb die Unterhaltung des gesamten Abschnitts des Emscher-Weges. Planung und Umsetzung der Bauarbeiten liegen ebenfalls bei der Emschergenossenschaft.
Die Stadt Dortmund hat für den Umbau Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Stadt & Land“ in Höhe von 2,64 Millionen Euro erhalten. Diese Mittel werden an die Emschergenossenschaft weitergeleitet.
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) unterstützt den Umbau aus dem Programm „Stadt & Land“ mit 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Die verbleibenden 20 Prozent Eigenanteil tragen die Stadt Dortmund und die Emschergenossenschaft gemeinsam.

