Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Berichte zu kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Preisverleihungen und vieles mehr.
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Foto: Roland Gorecki Jugendliche haben gemeinsam mit dem Dortmunder Künstler Oliver Mark die Betonsockel und eine 600 Quadratmeter große Wand unter der Brücke „Haldensprung“ im Zukunftsgarten der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 gestaltet. Die floralen Graffiti-Motive greifen Pflanzen und das Umfeld der Kokerei Hansa auf. Die Jugendlichen entwickelten unter professioneller Anleitung eigene Gestaltungsideen und setzten diese mit Spraydosen und Hebebühnen um. Beteiligt waren auch das Jugendamt und das Tiefbauamt. Die Zusammenarbeit entstand auf Initiative des Tiefbauamts und wurde gemeinsam mit dem Jugendkulturcafé (JKC) organisiert. Das JKC erreicht junge Menschen mit unterschiedlichen Angeboten wie Breakdance, Rap, Yoga, DJ-Projekten und Graffiti. Das fertige Kunstwerk ist seit dem 12. Oktober abgeschlossen und soll ab dem 23. April 2027 besonders gut vom Deusenberg aus zu sehen sein. Der Haldensprung verbindet den Kokereipark mit dem Deusenberg.Foto: Yossi Zwecker Die Oper Dortmund eröffnet mit ihrer Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ die neue Saison der Israeli Opera in Tel Aviv. Die Produktion unter der Regie von Nikolaus Habjan feierte am 16. Oktober 2026 Premiere. Bis zum 29. Oktober sind insgesamt elf Vorstellungen geplant. Die Inszenierung war zwischen 2022 und 2023 in Dortmund zu sehen, darunter sieben Aufführungen in einer Kinderfassung. David Kim, Regieassistent und Regisseur an der Oper Dortmund, begleitete die szenische Einstudierung vor Ort. Opernintendant Heribert Germeshausen betonte die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und den besonderen historischen Bezug: Das Dortmunder Opernhaus steht auf dem Platz der Alten Synagoge, die 1938 während der NS-Herrschaft zwangsweise an die Stadt übergeben und abgerissen wurde.Foto: Etang Chen Die Parzelle im Depot lädt im Oktober zu zwei Veranstaltungen rund um experimentelle Musik und freie Improvisation ein. Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, tritt das Duo Jaap Blonk und Terrie Ex im Rahmen der Reihe „visual sound“ auf. Dabei treffen Stimme, Elektronik und E-Gitarre auf dadaistische Unberechenbarkeit und die Energie des Punkrocks. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Für Menschen unter 20 Jahren ist der Eintritt frei.
Vom 23. bis 25. Oktober findet erstmals „improwise – Raum für improvisierte Musik & Klangforschung“ statt. Unter der Leitung der Pianistin und Improvisatorin Marina Džukljev beschäftigen sich 15 Musiker aus Dortmund und der Region drei Tage lang mit freier Improvisation, experimentellen Spielweisen und kollektiver Echtzeit-Komposition. Zum Abschluss präsentieren die Teilnehmenden am Sonntag, 25. Oktober, um 16 Uhr bei einer öffentlichen Performance ausgewählte Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit. Zu hören sind Soli, Duos, Trios und Ensembles, bei denen unterschiedliche Instrumente und Stimmen aufeinandertreffen. Der Eintritt zur Abschlussperformance ist frei. Kaffee und Kuchen werden ebenfalls angeboten.
Beide Veranstaltungen finden in der Parzelle im Depot, Immermannstraße 29 in Dortmund, statt. Karten für das Konzert können unter 0231 8822001 oder per E-Mail an info@parzelledortmund.de vorbestellt werden.Foto: THEATER DORTMUND Das Seniorentanztheater des Theater Dortmund sucht für die kommende Bühnenproduktion Männer ab 58 Jahren, die im Ruhestand sind und Freude an Bewegung haben. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Unter der künstlerischen Leitung von Mark Hoskins entwickeln die Mitglieder gemeinsam ein Tanzstück, das zum Ende der Spielzeit auf die Bühne kommt. Dabei können die Teilnehmenden eigene Ideen einbringen und neue Bewegungsformen kennenlernen. Das Ensemble besteht seit 16 Spielzeiten und umfasst mehr als 20 Mitglieder. Die Proben finden montags von 10 bis 14.30 Uhr statt und werden durch drei Wochenendworkshops ergänzt. Voraussetzung sind eine gute Grundfitness, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme. Interessierte können sich per E-Mail an info@sentando.de wenden. Susanne Zimmermann ist für die Organisation zuständig und beantwortet Fragen zur Teilnahme.Foto: THEATER DORTMUND Das Schauspiel Dortmund veranstaltet am 21. und 22. Oktober 2026 das Herbstlabor zum Thema „People Pleasing“. Im Haus der Vielfalt können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren in den Bereichen Schauspiel, Tanz, Performance und Musik kreativ werden und sich unter Anleitung von Profis ausprobieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wo Menschen sich anpassen, um nicht anzuecken, und wo sie sich trauen können, mehr aus sich herauszukommen. Ziel des Workshopprogramms ist es, das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden zu stärken und ihnen durch künstlerische Arbeit mehr Mut zum eigenen Ausdruck zu geben. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Am 22. Oktober werden die erarbeiteten Workshopergebnisse ab 15 Uhr präsentiert.Foto: Theater Dortmund Mit der deutschen Erstaufführung von Krzysztof Pastors „Dracula“ eröffnet das Ballett Dortmund am Samstag, 17. Oktober, um 19.30 Uhr im Opernhaus die neue Spielzeit. Die Choreografie nach Bram Stokers Roman erzählt den Vampirmythos als romantisches Bühnenepos über Liebe, Verlust und Erlösung. Die Musik stammt von Wojciech Kilar. Das Ballett Dortmund und das NRW Juniorballett bringen die Produktion auf die Bühne. Weitere Vorstellungen gibt es bis Freitag, 19. März 2027.Foto: Stephan Schuetze Laternenlicht, Musik und die Martinslegende: Am Samstag, 7. November, lädt der Westfalenpark Dortmund zum traditionellen St. Martinszug für die ganze Familie ein. Angeführt von St. Martin hoch zu Ross, zieht der Zug mit Laternen und Fackeln zur Seebühne, wo die Legende aufgeführt wird. Einlass ist ab 16 Uhr, der Eintritt kostet 3,50 Euro pro Person ab zwei Jahren. Tickets gibt es nur online unter dortmund.de/westfalenpark, die Zahl ist begrenzt.Foto: Stephan Schuetze In den Herbstferien vom 17. Oktober bis 1. November ist das Deutsche Fußballmuseum täglich geöffnet. Familien erwarten ein Kinderprogramm mit Foto-Point, Mal- und Bastelstation, Retro-Gaming und Museumsrallye sowie die Sonderschau SUPERHEROES über Jamal Musiala und Florian Wirtz. Das Kulturprogramm ANSTOSS bietet bis Jahresende Legenden-Abende, etwa mit dem 1990er-Weltmeister Stefan Reuter am 17. Dezember, und Buchvorstellungen mit Sergej Barbarez, Ulli Klose und Christoph Kramer.Foto: Theater Dortmund Bei der ersten Verleihung von „Tänzerin / Tänzer des Jahres“ im Rahmen der 43. Internationalen Ballettgala wurde eine Skulptur des Dortmunder Künstlers Vasilije „Vasa“ Stojanović enthüllt. Er schuf das Unikat im Auftrag der Ballettfreunde Dortmund e. V. exklusiv für den mit 5.000 Euro dotierten Preis, den das Ballett Dortmund 2026 geschaffen hat, und stiftete es. Erste Preisträgerin ist Sae Tamura, die seit 2012 zum Ensemble gehört. Initiiert wurde der Preis von Ballettintendant Jaš Otrin, das Preisgeld stiftet die Sparkasse Dortmund.Foto: Theater Dortmund Mit dem inklusiven Workshopprogramm „Studio Hurra!“ setzt das Schauspiel Dortmund seine Arbeit an einer vielfältigen und offenen Theaterpraxis fort. Das kostenlose Angebot richtet sich an kunstinteressierte Menschen mit anderen Lernmöglichkeiten ab 18 Jahren. An drei Samstagen im November können die Teilnehmenden gemeinsam mit erfahrenen Künstler eigene Ideen entwickeln, verschiedene Ausdrucksformen erproben und Einblicke in professionelle künstlerische Arbeitsprozesse gewinnen. Die Workshops widmen sich den Bereichen Musik, Schreiben und Schauspiel. Dabei stehen die individuellen Interessen, Perspektiven und kreativen Möglichkeiten der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Das Programm knüpft an die dreijährige Zusammenarbeit des Schauspiel Dortmund mit dem inklusiven Kollektiv „i can be your translator“ an und richtet den Blick besonders auf den künstlerischen Nachwuchs. Die Teilnahme ist kostenlos, künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldungen sind per E-Mail an schauspiel@theaterdo.de möglich.Foto: Theater Dortmund Die Junge Oper Dortmund hat am Mittwoch, 14. Oktober, die mobile Oper „Wie klingt Grün?“ uraufgeführt. Hauskomponist Marc L. Vogler entwickelt darin ein musikalisches Spiel für Kinder ab zwei Jahren, in dem Grün, Gelb, Rot und Blau zu Klangwelten werden. Regie führt Magdalena Schnitzler, die Musikalische Leitung hat Michael Shannon. Weitere Vorstellungen im Opernfoyer: Samstag, 21. November (15 Uhr), Sonntag, 3. Januar, und Sonntag, 17. Januar 2027 (jeweils 11 Uhr).Foto: Björn Hickmann für das Theater Dortmund Wegen der großen Nachfrage gibt es drei Zusatzvorstellungen des Musical-Thrillers „Rebecca“ im Opernhaus Dortmund: am Freitag, 18. Dezember 2026, am Freitag, 5. März 2027, und am Donnerstag, 8. April 2027, jeweils um 19.30 Uhr. Die Neuinszenierung von Gil Mehmert ist seit September 2026 zu sehen. Das Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay basiert auf dem Roman von Daphne du Maurier. Die Oper Dortmund ist das erste Stadttheater mit der Lizenz für das Stück.Foto: Birgit Hupfeld für Theater Dortmund Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund (KJT) hat das Piratenabenteuer „Käpten Knitterbart und seine Bande“ wieder aufgenommen. Das Stück basiert auf der Geschichte von Cornelia Funke und wurde von Stefan Dehler für die Bühne bearbeitet. Rainer Kleinespel und Andreas Ksienzyk schlüpfen in eine Vielzahl von Figuren und erwecken eine ganze Piratenbande zum Leben. Regie führt Antje Siebers. Gespielt wird im Sckelly, der kleineren Bühne im KJT. Karten für 4 Euro gibt es noch für Sonntag, 18. Oktober (16 Uhr), und Sonntag, 1. November (18 Uhr). v.l. Rainer Kleinespel, Andreas KsienzykFoto: Roland Baege Rund 5.000 Besucher*innen haben bei der zweiten Dortmunder „Science Night“ am Freitag, 25. September, im Dortmunder U Wissenschaft zum Staunen, Ausprobieren und Mitmachen erlebt. An rund 50 Stationen konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 16 Uhr bis Mitternacht experimentieren, tüfteln und diskutieren. Besonders gefragt waren die interaktiven Angebote aus den MINT-Fächern für Kinder und Jugendliche. Auf die Beine gestellt wurde die Science Night von rund 50 Partnern aus dem Netzwerk des Dortmunder Masterplans Wissenschaft. Koordiniert wurde sie vom Hochschul- und Wissenschaftsbüro der Stadt Dortmund.Foto:OONIFY/Cannes Corporate Media & TV Awards 20 Stunden Filmmaterial hat Redakteur Daniel Gerken zu einer 40-minütigen Dokumentation über das Bildungsprogramm „Von Dortmund nach Auschwitz“ verdichtet. Gemeinsam mit Lukas Raber (Kamera) und Michael Brieden (Ton) begleitete er die Projektgruppe vom Anfang bis zum Ende, auch bei den fünf Tagen in Oswiecim (Auschwitz). Der Film wurde bei den „Corporate Media & TV Awards“ in Cannes mit einem Silbernen Delphin ausgezeichnet. Das Programm hat die kommunale Unternehmensgruppe 21 vor vier Jahren gemeinsam mit der what matters gGmbH initiiert. Beteiligt sind neben DSW21 unter anderem DEW21/DONETZ, Entsorgung Dortmund (EDG), DOKOM21, DOGEWO21 und das Klinikum Dortmund.Preisverleihung in Cannes: Filmemacher Daniel Gerken (l.) mit Awards-Direktor Alexander V. Kammel (r.)