ABP Induktion beliefert Stahlhersteller in Dammam mit modernen Induktionsöfen

Dortmunder Unternehmen beliefert Stahlwerk in Saudi-Arabien

Blick ins Stahlwerk
Zwei neue Induktionsöfen von „ABP Induktion“ für das Stahlwerk von „Al Qaryan Steel“ in Saudi-Arabien Foto: ABP Induktion

Der Dortmunder Hersteller für Indusiktionsschmelzanlagen „ABP Induktion“ liefert zwei Mittelfrequenz-Induktionsöfen nach Saudi-Arabien. Abnehmer ist der Stahlhersteller „Al Qaryan Steel“ mit Sitz in Dammam. Die Öfen sind Teil eines bereits im September 2022 abgeschlossenen Auftrags. Mit der neuen Anlage investiert das Unternehmen in eine moderne und effizientere Form der Stahlerzeugung.

Induktionsöfen für Mini- und Mikrostahlwerke

Bereits seit 2027 liefert „ABP Induktion“ Öfen an den saudischen Stahlhersteller. Mit der Lieferung und der nun gestarteten Inbetriebnahme beginnt für das traditionsreiche Unternehmen in Dammam eine neue Phase der Stahlerzeugung. „Al Qaryan Steel“ setzt dabei auf die neueste Generation von Induktionsöfen und auf die Technologie des Dortmunder Unternehmens.

Mitarbeitende beider Unternehmen
Bereits seit 2027 liefert „ABP Induktion“ Öfen an den Stahlhersteller „Al Qaryan Steel“: Alexander Keller (links), Ahmed Rizk (rechts) Foto: ABP Induktion

Induktionsöfen arbeiten mit Strom und eignen sich insbesondere für den Einsatz in Mini- und Mikrostahlwerken. Die beiden gelieferten Öfen sind Mittelfrequenzinduktionsöfen mit einer Leistung von jeweils 14.000 Kilowatt. Sie können parallel mit unterschiedlichen Leistungen betrieben werden und teilen sich einen Umrichter.

Diese Betriebsweise ermöglicht es sowohl Stahl schmelzen als auch flüssigen Stahl parallel im anderen Ofen warmzuhalten. Im Vergleich zu anderen Techniken bietet dieses Verfahren einen höheren Nutzungsgrad sowie geringere Wartungs- und Investitionskosten.

Zusätzliche Technik und Abnahme im Herbst

Neben den beiden Öfen liefert „ABP Induktion“ auch eine umweltfreundliche Abgasführung sowie Steuerungs- und Monitoring-Software. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten des Dortmunder Unternehmens waren demnach auch der angebotene Service und Support.

Darüber hinaus entschied sich „Al Qaryan Steel“ für eine Technik, mit der sich der CO₂-Ausstoß bei der Stahlproduktion deutlich senken lässt. Die endgültige Abnahme der Anlage ist für den Herbst geplant.

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