Baustellenbegehung Einkauszentrum Minister Stein – Ten Brinke & Stadt zeigen Zwischenstand

In Eving entsteht bis vorrausichtlich März 2027 das neue Einkaufszentrum

Menschen gehen einen leicht schrägen Weg nach oebn zu einem Eingang.
In Zukunft bleiben die alten Eingänge zum Einkaufszentrum bestehen – wie der Eingang vom Parkplatz aus, der hier zu sehen ist. Carl Brüggemann für Nordstadtblogger.de

In Eving wird seit einem Jahr das Gebäude des ehemaligen Supermarkts Real umgebaut – entstehen soll dort das „Einkaufszentrum Minister Stein“. Bei einer Baustellenbegehung zeigen der Bezirksbürgermeister Oliver Stens, die Baufirma Ten Brinke und der Immbolienverwalter Properium den Zwischenstand und stellen zukünftige Mieter:innen sowie das Logo des Einkaufszentrums vor. Im März 2027 soll das Einkaufszentrum feierlich eröffnet werden.

Einkaufszentrum Minister Stein schließt „zentrale Versorgungslücke“

Stens äußert sich erfreut über die erfolgreichen Fortschritte auf der Baustelle, da das Einkaufszentrum (EKZ) ein wichtiges Projekt für den Stadtbezirk Eving sei. Mit seiner „Angebotsvielfalt“ schließe es nicht nur für Eving eine „zentrale Versorungslücke“ – auch Bürger:innen aus Lünen würden nun mit an die Versorgung angeschlossen.

Bei der Vorstellung des Logos betont Stens seine Dankbarkeit gegenüber allen Beteiligten. Dabei meine er explizit nicht nur die Beteiligten der Planung, sondern alle, die seit 12 Monaten auf dem Bau waren. Sein Dank gelte genauso den Handwerker:innen, denn es sei wichtig „die nicht zu vergessen, die Teil davon sind“.

Ulf Silkens: „Klinkerfassade ist das Ruhrgebiet“

Das Logo des EKZs inkludiert den Hammerkopfturm, der neben dem EKZ in die Höhe ragt. Er symbolisiert, genauso wie der Name „Einkaufszentrum Minister Stein“ die Historie des Ortes – das EKZ steht auf dem ehemaligen Zechengelände Dortmunds. Die Fassade des über 30 Jahre alten Gebäudes bleibt bestehen – die „Klinkerfassade ist das Ruhrgebiet“, stellt Ulf Silkens, Projektleiter von Ten Brinke während der Baustellenbegeheung fest. Auf Wunsch der Stadt habe man diese nicht verändert – ganz im Gegensatz zum Innenraum.

Ein Baugitter auf dem das Logo aufgespannt wurde. Darüber steht "Hier entsteht das". Der Druck ist in weiß und okker gestaltet.
Das Logo des Einkaufszentrums Minister Stein beinhaltet den Hammerkopfturm, der direkt neben dem Gebäude ist. Er symbolisiert, wie der Name des Einkaufszentrums, die Geschichte der Zeche. Carl Brüggemann für Nordstadtblogger.de

Denn vom ehemaligen Real bleibt nur die Fassade stehen – Innen wurde kernsaniert. Auf rund 15.000 Qudratmeter Fläche passierten grundlegende Veränderungen: Die alte Rolltreppe wurde entfernt, um mehr Mietfläche zu schaffen. Zukünftig muss der Weg ins Obergeschoss also zu Fuß oder über den Aufzug genommen werden. ___STEADY_PAYWALL___

Tragende Wände wurden versetzt und die ehemalige Parkebene entfernt – ebenfalls um mehr Mietfläche zu generieren. Zuletzt wurde die ehemalige Elektronik zurückgebaut, um Platz für moderne Technologien zu schaffen. Im kommenden Jahr befasst sich Ten Brinke nun mit der Neubauphase.

Neuerungen im „Bestandsgebäude“

„Wir revitalisieren das Bestandsgebäude und passen es an die heutigen Bedürfnisse von Kund:innen und Handel an“, beschreibt Silkens die kommenden Neuergungen. Ten Brinke setzte als Projektentwicklungs- und Bauunternehmen in Dortmund bereits das Dortmunder U um. In Eving betreuen sie in den nächsten Monaten den Einbau von neuen Sprinkleranlagen, Beleuchtungssystemen und Elektrotechnik. Neue Glaselemente sollen die Orientierung im Innenraum verbessern.

Ein roter Hebelaster und Metallplatten auf Stützen abgelegt im Vordergrund. Im Hintergrund eine weite Halle, ganh hinten: kleine Fenster. Alles wirkt grau.
Ein Eindruck von der Baustelle des zukünftigen Einkauszentrums Minister Stein. Carl Brüggemann für Nordstadtblogger.de

Die Mietflächen würden, laut Silkens, überwiegend mit Luftwärmepumpen und das EKZ mit einem Fernwärmeanschluss ausgestattet werden. Dies sei eine annähernd umweltfreundliche Ausstattung, da die Fernwärme aus der sowieso entstehenden Indrustrieabluft gewonnen werde. Schlussendlich liege die Beheizung in der Veranwortung der Mieter:innen.

Dass die Innenausstattung komplett erneuert werden müsse, sei dem Alter der nun entfernten Anlagen geschuldet, so Silkens. Das Risiko, dass diese nach kurzer Zeit beschädigt seien, gepaart mit „Änderungen in Auflagen“ hätte eine Instandsetzung nicht rentabel gemacht.

Einkaufszentrum Minister Stein als „modernes, lebendiges Zentrum“

Die neue Gestaltung der Innenfläche wird in Zukunft vielen Mieter:innen Platz bieten, die gemeinsam „ein modernes, lebendiges Zenrtum“ schaffen, betont Ralf Schwalenberg. Der Manging Director von Properium sieht „großes Potential im Standort“.

Rund 15 Menschen stehen unter einem Pavillion und lächeln in die Kamera. Ihre Gesichter sind im Shcatten, ihre Körper von der Sonne beschienen.
Bezirksbügermeister Oliver Stens und Projektleiter Ulf Silkens von Ten Brinke mit Verantwortlichen des Baus und zukünftigen Mieter:innen. Carl Brüggemann für Nordstadtblogger.de

Belebt wird das EKZ durch unterschiedlichste Branchen: Mit REWE, ALDI Nord und Rossmann ist der Alltagbedarf gedeckt. Darüber hinaus sorgen die Apotheke Schreibner, die Bäckerei Mälzers, Ernsting’s Family, Kik, Action und Woolworth für die weitere Versorgung.

Der ehemalige Haupteingang zur Haltestelle „Zeche Minister Stein“ sowie der Zugang über den Parkplatz werden bestehen bleiben. Auf diesem sollen E-Ladesäulen installiert werden. Zum Ausgang Evinger Platz wird Bürofläche und Platz für Gastronomie zur Verfügung stehen.

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