
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Berichte zu kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Preisverleihungen und vieles mehr.
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Bunt, überraschend und publikumsnah: Das „Best of Queerslam“ macht am Freitag, 13. Februar, im Keuning.haus Halt. Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Beim Queerslam treffen Wortakrobat*innen und Textliebende aufeinander – mal witzig, mal ernst, mal politisch, mal persönlich. Die Regeln sind klar: Alle haben sechs Minuten Zeit, Requisiten sind nicht erlaubt (außer dem Textblatt) und die Beiträge drehen sich um queere Themen. Wer gewinnt, entscheidet das Publikum. Neben den Texten sorgt ein Catwalk für zusätzliche Highlights – und auch das Publikum ist gefragt: Mit besonderen Specials werden alle zum Mitmachen animiert. Veranstaltet wird der Abend von Wohnzimmerslam und dem Keuning.haus. Der Eintritt erfolgt gegen freiwillige Spende zugunsten von Wohnzimmerslam e. V.

Im Tanztheater Cordula Nolte ist am 14. Februar 2026 ein letztes Mal der Publikumserfolg „richtigfalsch – Tanzbilder einer wirren Welt“ zu sehen. Dann endet dort diese Spielzeit. Die Abschlussvorstellung auf der Kult-Bühne im Unionviertel Paulinenstraße 2 beginnt um 19 Uhr. Karten und Informationen unter: www.tanztheater-cordula-nolte.de oder Tel. 0231 147916 Eintritt: 15 Euro p.P. (freie Platzwahl)

Am 3. März 2026, ab 19 Uhr diskutiert Moderator Gregor Schnittker beim 21-Talk „Die 4. Halbzeit“ über die Verantwortung und Potenziale des Profifußballs im Klimaschutz. Gesprächspartner:innen sind Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, und Dr. Imke Schmidt, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Zirkulärer Wandel am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Im Fokus stehen Fragen, wie sich der energieintensive Profifußball mit den Zielen des Klimaschutzes vereinbaren lässt, welche Chancen und Grenzen nachhaltiger Sport bietet und wie Vereine wie Borussia Dortmund ihre Vorbildfunktion nutzen können. Große Sportereignisse wie die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien oder die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko rücken den Sport meist nur zeitweise in den Klimadiskurs, doch auch jedes Heimspiel kann als Großereignis betrachtet werden. Die Veranstaltung, ein Format der kommunalen Unternehmensgruppe 21 in Kooperation mit dem Deutschen Fußballmuseum, widmet sich gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und verknüpft sie mit dem Fußball. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird unter 4tehalbzeit@fussballmuseum.de erbeten.

Das Roxy Lichtspielhaus zeigt am 14. Februar um 18 Uhr die Preview der Romanze/Tragikomödie „Sie glauben an Engel, Herr Drowak?“, im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der Drehbuchautorin Bettina Gundermann statt. Der Film ist das Spielfilmdebüt des Schweizer Regisseurs Nicolas Steiner, der zuvor vorwiegend dokumentarisch arbeitete. In schwarzweißen Bildern inszeniert er eine surreale Gegenwart mit monumentalen Betonbauten, während Szenen der Vergangenheit in warmen Farben erzählt werden. Grundlage ist das Original-Drehbuch von Bettina Gundermann, das sie gemeinsam mit Pascal Nothdurft entwickelte. Der Film feierte im Juni beim Internationalen Filmfestival von Shanghai Weltpremiere und wurde dort für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet. Erzählt wird die Geschichte der jungen Lena Jacobi, die sich beim „Amt für Ruhe und Ordnung“ als Schreibtrainerin bewirbt und dort auf den einsamen, aggressiven und alkoholabhängigen Hugo Drowak trifft. Trotz Widerständen versucht sie, ihn für das Schreiben zu gewinnen, erkennt sein literarisches Talent und unterstützt ihn weiter, auch als er seine Wohnung verliert. Durch das Schreiben entsteht eine Liebesgeschichte zwischen dem jungen Hugo und Anna, die zunehmend von Konflikten überschattet wird. Parallel verdichten sich in der Gegenwart bedrohliche Elemente, während Vertrauen und Beziehungen zerbrechen. Der Film verbindet Gegenwarts- und Vergangenheitsebenen und verknüpft persönliche Krisen, Bürokratie und künstlerisches Schaffen.

Am 14. und 15. Februar 2026 findet in der Messe Dortmund, Halle 6, der internationale Antik- & Sammlermarkt statt. Die Veranstaltung richtet sich an Freund:innen hochwertiger Antiquitäten und Sammlerstücke und ist eine der größten ihrer Art in Deutschland. Am Samstag öffnet der Markt von 10 bis 17 Uhr, am Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Über 200 Aussteller:innen aus ganz Europa präsentieren eine große Auswahl an Antiquitäten, darunter edle Möbel, historisches Spielzeug, Silber, Schmuck, Retro-Klassiker, Porzellan, Asiatika und Tischwäsche. Besucher:innen können ihre Antiquitäten kostenfrei schätzen lassen, dies ist an beiden Tagen von 10 bis 15 Uhr möglich. Für das leibliche Wohl sorgt die Hallengastronomie mit einer Auswahl an Speisen und Getränken. Der Eintritt kostet regulär 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder haben freien Eintritt. Die Veranstaltung bietet eine attraktive Alternative für alle, die dem Karneval entfliehen möchten.

Die Opus Klassik-prämierte „lautten compagney Berlin“ präsentiert am 27. Februar 2026, beim KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund das Programm „Coming Home with Music“. Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Countertenor Reginald Mobley verbindet das Ensemble unter der Leitung von Wolfgang Katschner europäische Musiktradition mit afroamerikanischen Klangwelten. Arien von Georg Friedrich Händel aus „Theodora“, „Messiah“ und „The Triumph of Time and Truth“ treffen auf Spirituals wie „Sometimes I Feel Like a Motherless Child“ oder „Joshua Fit the Battle of Jericho“ sowie auf Songs von Stevie Wonder und Nina Simone. Das Konzert erzählt von Heimat, Identität und Migration und zeigt, wie Musik Herkunft, Erinnerung und Identität zusammenführt. Die „lautten compagney Berlin“, seit rund 40 Jahren international führend in Alter Musik und für genreübergreifende Programme bekannt, nutzt diesen Abend auch als Hommage an den 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA, einem kulturellen Schmelztiegel, in dem europäische Traditionen und afroamerikanische Ausdrucksformen aufeinander trafen. Reginald Mobley vereint diese Welten authentisch, bewegt sich souverän zwischen barocker Arie, Spiritual und Gospel und verleiht jedem Stück emotionale Tiefe. Das Konzert zeigt, wie Musik über Zeit, Raum und kulturelle Grenzen hinweg Heimat stiften kann.

Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund lädt am Donnerstag, 12. Februar, um 15.30 Uhr zum Literatursalon „Seitenweise“ ins Haus Schulte-Witten, Wittener Straße 3, ein. Der Eintritt ist frei. In entspannter Atmosphäre genießen die Gäste Kaffee und ausgewählte Texte, die zum Zuhören und Nachdenken einladen. Annika Hoffmann und Karin Rolka-Thomas gestalten den Salon mit den von ihnen ausgewählten Geschichten und Texten lebendig und abwechslungsreich zum Thema „Neustart“. Die Stadt- und Landesbibliothek bittet um Anmeldung per E-Mail an schultewittenhaus@stadtdo.de oder telefonisch unter 0231 50-23237.

Das Schauspiel Dortmund lädt am 7. März 2026 zum feministischen Thementag FrauenGOLD ein, der Geschichte, Körper und Politik miteinander verbindet und Räume für Austausch, Empowerment und kollektive Bewegung eröffnet. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf der Unterrepräsentation von FLINTA in der Medizin, deren Forschung über Jahrzehnte den männlichen, weißen Körper als Norm nahm und damit nachhaltige Folgen für Diagnostik, Behandlung und Versorgung hatte. Besucher:innen erwartet ein vielfältiges Programm mit Workshops zu Endometriose und Wechseljahren, einer Lesung und einem Gespräch mit Reyhan Şahin, bekannt als Lady Bitch Ray, kreativen Aktionen auf dem Schauspielvorplatz sowie der Aufführung der queerfeministischen Sitcom „I wanna be a Gurrrlband“ von Shari Asha Crosson. Den Abschluss bilden Musik, Tanz und kollektive Bewegung. Das vollständige Programm sowie Informationen zu Zeiten und Tickets sind unter www.theaterdo.de verfügbar.

Ein Workshop zum gesunden Umgang mit der eigenen Stimme findet am 10. März 2026, von 16 bis 18 Uhr im Vokalmusikzentrum NRW (Reinoldistraße 7-9, 44135 Dortmund) statt. Kursleiterin Verena Ritz, ausgebildete Erzieherin, staatlich anerkannte Musicaldarstellerin und Logopädin, vermittelt alltagstaugliche Übungen zur Stimmhygiene für stark beanspruchte Sprech- und Singstimmen und geht auf individuelle Fragen und Bedürfnisse für den beruflichen Stimmgebrauch ein. VBE-Mitglieder können kostenfrei teilnehmen, Nicht-Mitglieder zahlen 15 €, Anmeldungen erfolgen über info@vokalmusikzentrum.de, Anmeldeschluss ist der 4. März 2026. Das Vokalmusikzentrum NRW, 2019 gegründet und Teil der städtischen Kulturbetriebe, widmet sich dem Gesang in seinen verschiedenen Formen und hat unter anderem die Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Singen zum Schwerpunkt. Neben Mitsing-Konzerten bietet das Zentrum auch Workshops wie diesen zum gesunden Stimmeinsatz an. Informationen zum Kurs und weiteren Angeboten gibt es unter www.vokalmusikzentrum.de.

Die Westfalenhallen öffnen am 1. März die Türen zur Dortmunder Schallplatten- Börse. Dann können die Musikfans wieder unter weit über 1 Million Tonträgern nach ihren Wunschscheiben suchen. Vinylschallplatten (LPs und Singles), & CDs aus allen Musikrichtungen seit den 50er Jahren werden ebenso angeboten wie die aktuellen Neuerscheinungen. Egal ob Rap, Rock, Pop, Heavy Metal, House, Funk, Soul egal ob Vinyl oder CDs wir bieten euch alles auch Schlager und Rock’n Roll aus den 50er Jahren. Daher unbedingt vorbeikommen am Sonntag, den 1. März von 11 bis 16 Uhr bei der Dortmunder Schallplatten-Börse im Kongresszentrum Westfalenhallen (Rheinlanddamm).

Die Dortmunder Philharmoniker laden am 15. Februar 2026 zu ihrem zweiten Familienkonzert „Dodo fährt zur WM“ ins Konzerthaus Dortmund ein, mit Aufführungen um 10.15 Uhr und 12 Uhr. Im Mittelpunkt stehen Bewegung, Neugier und Musik für die ganze Familie. Die Geschichte folgt dem sportbegeisterten Vogel Dodo, der vom WM-Fieber gepackt wird und sich auf eine Reise durch die Amerikas begibt, um die Austragungsländer der Fußballspiele kennenzulernen. Das Publikum begleitet ihn auf dieser abenteuerlichen Reise und erlebt eine musikalische Vielfalt mit Werken von Ludwig van Beethoven, Carlos Chávez, Queen und weiteren Komponist:innen. Musikalisch gestaltet werden die Konzerte von den Dortmunder Philharmonikern unter der Leitung von Koji Ishizaka. Janina Beinert und Viola Michalski führen durch die Geschichte, Bonita Niessen bereichert das Konzert mit Gesang, und Puppenspieler Bodo Schulte erweckt Dodo auf der Bühne zum Leben. Die Familienkonzerte der Dortmunder Philharmoniker eröffnen auf spielerische Weise einen Zugang zur Klassik und bieten Raum für Staunen und Neugier, sodass sowohl Kinder als auch Erwachsene die Musik neu erleben können. Restkarten sind im Vorverkauf an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder online auf www.theaterdo.de erhältlich.

Kinder und Jugendliche des Nachbarschaftstreffs „Mittendrin“ in der Fischsiedlung, der zur Stadtteil-Schule Dortmund e.V. gehört, haben sich im Rahmen des Fotografie-Workshops „Angst-Orte – Wunsch-Orte“ fotografisch mit Orten auseinandergesetzt, an denen Unsicherheit spürbar wird. Abgelegene Wege, enge Passagen und schlecht beleuchtete Bereiche dienten als Ausgangspunkt für ihre Erkundungen. Auf Basis der entstandenen Fotografien entwickelten die Teilnehmenden Collagen und formulierten Visionen, wie sich diese Räume verändern könnten. So entstanden persönliche Zukunftsbilder, in denen angstbesetzte Orte zu neuen, selbstbestimmten Stadträumen werden. Die Workshopleitung hatte Jens Sundheim inne. Die Präsentation der Ergebnisse findet am 11. Februar zwischen 16:00 und 17:00 Uhr im Nachbarschaftstreff „Mittendrin“ in der Fischsiedlung am Lachsweg 2 in 44339 Dortmund statt. Der Workshop ist Teil des Projekts Blackbox Angst, das Mensch:innen aller Generationen dazu einlädt, sich künstlerisch mit persönlichen Erfahrungen von Angst auseinanderzusetzen. Aus Texten, Bildern, Skulpturen, Videos und Tonaufnahmen entsteht ein vielstimmiges, generationenübergreifendes Mosaik der Angst. Die Ergebnisse des Gesamtprojekts werden im Herbst 2026 im Dortmunder Stadtraum einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Für das 18. FEST DER CHÖRE des KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund am 13. Juni 2026 sind erstmals 180 Anmeldungen eingegangen. Das sind rund 50 Chöre mehr als im Vorjahr und etwa 10 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. Um dem großen Zuspruch gerecht zu werden, sind zusätzliche Bühnen in der Dortmunder Innenstadt geplant. Als Abschlussveranstaltung von KLANGVOKAL wird das FEST DER CHÖRE erneut die Innenstadt mit Gesang erfüllen und die Vielfalt der regionalen und überregionalen Chorszene präsentieren. Geplant sind Konzerte in den Stadtkirchen St. Marien, St. Petri und St. Reinoldi, auf mehreren Außenbühnen sowie im Reinoldihaus und im Orchesterzentrum NRW. Ergänzend sollen unter anderem der SingBus der Deutschen Chorjugend sowie die Echt-Nordstadt-Bühne zum Einsatz kommen. Die hohe Resonanz unterstreicht die Bedeutung des Festivals über die Stadtgrenzen hinaus und macht eine Erweiterung der Spielorte notwendig. Festivaldirektor Torsten Mosgraber betont, das außergewöhnlich große Interesse freue das Team sehr, stelle es zugleich aber vor erhebliche organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Mit einem bisherigen Produktionsvolumen von rund 50.000 Euro zuzüglich Personalkosten zählt das FEST DER CHÖRE bereits jetzt zu den aufwendigsten Formaten des Festivals; durch zusätzliche Bühnen und erweiterte Spielorte wächst der finanzielle und logistische Rahmen weiter.

Die Bibliothek Mengede verwandelte sich bei der diesjährigen Mengeder Nacht der Lichter in einen stimmungsvollen Ort voller Geschichten, Bastelspaß und Waffelduft. Zahlreiche Besucher:innen folgten dem besonderen Programm für kleine und große Bücherfreund:innen. Lesepatin Annette Westhoff eröffnete den Abend mit einer gemütlichen Lesung aus dem Kinderbuch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“, in dem ein Hase, ein Fuchs und ein Bär in einer winterlichen Nacht zusammen Schutz suchen. Anschließend bastelten über 25 Kinder mit Unterstützung ihrer Eltern eigene Schattentheater aus Schuhkartons und Pappe, um die Figuren der Geschichte selbst zum Leben zu erwecken und das Erlebte zuhause nachzuspielen. Den Abschluss bildete die beruhigende Geschichte „Hab keine Angst, kleines Dunkel“. Parallel lud das Lesecamp mit Lagerfeuer-Atmosphäre zum Verweilen ein, und in kleinen Leseecken konnten die Bücherfreund:innen allein oder gemeinsam schmökern und sich gegenseitig vorlesen. Frisch gebackene Waffeln rundeten das Angebot ab und verbreiteten zusätzlichen Wohlfühlduft in der Bibliothek. Die Nacht der Lichter zeigte eindrucksvoll, wie Bibliotheken zu Orten werden, an denen Fantasie, Gemeinschaft und Lesefreude zusammenfinden.

Das Filmprogramm für Kinder und Jugendliche beim IFFF Dortmund+Köln 2026 steht unter dem Motto „Wege finden – im Wirrwarr der Zeiten, des Aufwachsens, der großen Fragen“. Es zeigt Wege zu anderen und zu sich selbst auf spielerische, poetische, manchmal laute und komische, manchmal stille und nahe Weise. Gezeigt werden 22 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme, Musikvideos und Experimentalfilme aus 13 Ländern. Junge Protagonist:innen suchen nach neuen Denkweisen und Handlungsmöglichkeiten, verhandeln Zugehörigkeit, Körperbilder und Identität, halten in Krisen zusammen und finden Mut, Gewohntes zu hinterfragen. Vom 21. bis 24. April sind Filmfans von der Kita bis zur Oberstufe in der Schauburg Dortmund und im Filmforum NRW in Köln willkommen. Alle Vorführungen werden von einer erfahrenen Filmvermittlerin begleitet, häufig sind auch Filmschaffende für Gespräche anwesend. Die Eintrittspreise betragen 3,00 € für Schüler:innen, 2,00 € für Kita-Kinder, Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Die Düsseldorfer Produzentengalerie plan.d. ist vom 15. Februar bis 8. März 2026 zu Gast im Torhaus Rombergpark und zeigt die Ausstellung „Wir hier oben“. Die Eröffnung findet am 15. Februar um 11 Uhr statt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Perspektiven, Raumwahrnehmung sowie Fragen von Hierarchie und Macht und greift dabei den Ausstellungsraum – der sich im wörtlichen Sinne „oben“ befindet – auf. Sie thematisiert, wie die eigene Position im Raum die Wahrnehmung von Natur, Landschaft oder Architektur prägt, lädt zu Perspektivwechseln ein und regt zur Reflexion über gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse an. Zu sehen sind Arbeiten von Peter Clouth, Anne Finke, Utta Hagen, Andrea Isa, Katrin Laade, Maria Lentzen, Heike Ludewig, Christian Psyk, Simone Richter, Toshiaki Suenaga und Sonja Tintelnot. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Dortmund und wird von plan.d. e.V. als Gast der Künstlervereinigung Dortmunder Gruppe e.V. im Rahmen des Formats „Torhaus im Verbund“ präsentiert.

Die Dortmunder Philharmoniker präsentieren im 5. Philharmonischen Konzert am 24. Februar, und am 25. Februar 2026, jeweils um 19.30 Uhr im Konzerthaus Dortmund zwei zentrale Werke der Romantik: Johannes Brahms’ Violinkonzert D-Dur op. 77 und Edward Elgars „Enigma“-Variationen op. 36. Unter der Leitung von Kenneth Woods spielt die italienisch-amerikanische Geigerin Francesca Dego das Brahms-Konzert auf einer Geigen von Francesco Ruggeri aus 1697. Das Konzert gilt als besonders gehaltvoll, tiefsinnig und reich an Orchesterdialog, eng verwandt mit Brahms’ Zweiter Sinfonie op. 73, und verlangt sowohl technische Souveränität als auch kammermusikalisches Gespür. Dego wird für ihre Klangkultur, poetische Gestaltungskraft und stilistische Feinfühligkeit geschätzt. Elgars „Enigma“-Variationen bestehen aus 14 Charakterstücken, die Personen aus Elgars Umfeld porträtieren, darunter ein Selbstporträt, wobei manche Identitäten bewusst verschleiert bleiben. Das Werk verbindet Humor, Eleganz, Lyrik und Klangpracht, insbesondere in der bekannten „Nimrod“-Variation, und seine Wirkung reicht bis in die Popkultur. Dirigent Kenneth Woods, international anerkannt für seine analytische Klarheit und interpretatorische Tiefe, führt durch das Programm. Das Konzert vereint das dialogische Ringen zwischen Soloinstrument und Orchester mit dem sinfonischen Panorama menschlicher Charaktere und bietet einen vielschichtigen, leuchtenden Einblick in die romantische Ausdruckskraft. Karten sind im Vorverkauf an der Theaterkasse, telefonisch oder online erhältlich.

Am 13. Februar feiert das Theaterstück „Job Safari“ im Kinder- und Jugendtheater Dortmund seine Uraufführung. Das Werk der Autorin Elisabeth Pape behandelt humorvoll und berührend die Themen Zukunftsträume, Geld, Freundschaft und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Im Mittelpunkt stehen die Freundinnen Leonore und Ranja: Für Ranjas Familie ist der Lebensweg klar vorgezeichnet, während Leonore bei ihrer alleinerziehenden Mutter aufwächst und andere Herausforderungen erlebt. Gemeinsam probieren die Mädchen in ihrer fantasievollen „Job Safari“ verschiedene Berufe aus, träumen von Geld, Erfolg und Berühmtheit und erkennen, wie sehr persönliche Werte, Herkunft und soziale Bedingungen ihre Zukunftspläne prägen. Das Stück entstand in Kooperation mit der Marie-Reinders-Realschule Dortmund, in Workshops brachten Schüler:innen der 7. Klasse ihre eigenen Erfahrungen und Träume ein. Regie führt Benedikt Grubel, die Ausstattung stammt von Mari-Liis Tigasson, Musik und Sound von Hannes Wittmer, Dramaturgin ist Jacqueline Rausch. Auf der Bühne stehen Thomas Ehrlichmann, Annika Hauffe, Sar Adina Scheer und Johanna Weißert. Weitere Vorstellungen sind am 15. Februar, 3., 4. und 6. März sowie am 8. März. Tickets kosten 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, erhältlich im Kundencenter, online oder telefonisch.

Am 11. Februar 2026 erhielten die Mitglieder der Westfälischen Kaufmannsgilde exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Theater Dortmund. Tobias Ehinger, Geschäftsführender Direktor des Hauses, begrüßte die Gäste persönlich, bevor ein geführter Rundgang die vielfältigen Arbeitsbereiche des Theaters – von der Bühne über die Technik bis zu den kreativen Abläufen im Hintergrund – vorstellte. Höhepunkt des Abends war die exklusive Probe der Ballettaufführung „Frida“, die den Teilnehmenden einen seltenen Blick auf die künstlerische Arbeit kurz vor der deutschen Erstaufführung am 13. Februar 2026 ermöglichte. Den Abend rundete ein gemeinsamer Ausklang in Sami’s Theaterbar ab, der Raum für persönlichen Austausch bot. Carsten Jäger, Vorsitzender der Gilde, betonte, dass die Veranstaltung den bereichernden Dialog zwischen Wirtschaft und Kultur zeige und dankte dem Theater Dortmund für die Gastfreundschaft sowie den Mitgliedern für ihr großes Interesse. Die Westfälische Kaufmannsgilde wurde 1924 gegründet, steht für ehrbares Unternehmertum, Gemeinschaftssinn und die Förderung des kaufmännischen Nachwuchses und zählt heute zu den wichtigsten Wirtschaftsnetzwerken in Westfalen.

Die dritte Ausgabe der Gesprächsreihe „UNMUTE“ findet am 20. Februar 2026, um 20 Uhr im Schauspiel Dortmund statt und widmet sich Fragen von Erinnerung, Verantwortung und gesellschaftlichem Dialog. Zu Gast ist die Autorin und Kulturwissenschaftlerin Asal Dardan, deren Buch „Traumaland. Eine Spurensuche in deutscher Vergangenheit und Gegenwart“ neue Perspektiven auf deutsche Geschichte, Erinnerungskultur und gesellschaftliche Spannungen eröffnet. Moderiert wird der Abend von Ella Steinmann, Diversitätsmanagerin am Schauspiel Dortmund. Dardan, geboren in Teheran und aufgewachsen in Deutschland und Schottland, zeigt in ihren Arbeiten, wie historische Ereignisse bis in die Gegenwart nachwirken, etwa in rassistischer Gewalt, traumatischen Erfahrungen von Minderheiten und dominierenden Erinnerungsnarrativen. Sie eröffnet Räume für vielstimmiges, kritisches Erinnern und hinterfragt, wer Geschichte erzählt und wer ungehört bleibt. Dardan schreibt Essays u. a. für Zeit Online, Berliner Zeitung und Die Presse; ihr Essayband „Betrachtungen einer Barbarin“ wurde 2021 für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert, für den Essay „Neue Jahre“ erhielt sie den Caroline-Schlegel-Preis für Essayistik. Die Reihe „UNMUTE“ untersucht, wie öffentliche Diskurse trotz gesellschaftlicher Konflikte lebendig bleiben können, und schafft einen Raum für Zuhören, Sprechen und kritischen Austausch unter dem Leitgedanken „Erinnern, sprechen, handeln – Verantwortung und Solidarität in Krisenzeiten“. Karten kosten 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, erhältlich im Kundencenter am Platz der Alten Synagoge oder online. Der vierte Termin findet am 8. März 2026 im Rahmen des Feministischen Thementags mit Gast Hadija Haruna-Oelker statt.

Am 19. Februar 2026, lädt das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) ab 17 Uhr zu einer einstündigen Fokusführung ein. Sammlungsleiter Dr. Christian Walda stellt das Gemälde „Seestück mit Jona (im Walfisch)“ von Herri met de Bles vor und vermittelt Geschichte, Materialität, Bedeutung und Herkunft des Werks. Die Führung gehört zur Reihe „Eine Stunde – ein Werk“, in der jeweils ein Gemälde der MKK-Sammlung intensiv betrachtet wird. Besucher:innen sind eingeladen, gemeinsam genau hinzuschauen und neue Details zu entdecken. Treffpunkt ist die Information im Erdgeschoss des MKK, Hansastraße 3, Dortmund, die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.

Für die rund 50 Besucherinnen und Besucher des Begegnungszentrums Berghofen gab es kein Halten mehr, als sie am 11. Februar royalen Besuch bekamen. Das Dortmunder Prinzenpaar Prinz Jens I. und Prinzessin Nadine I. krönte spontan die Karnevalsfeier. Gemeinsam mit ihrem Gefolge, den Paginnen Aylin und Angelina, dem Prinzenführer Uwe und dem Standartenträger Ben gaben sie sich die Ehre. Die Feier ließ keine Wünsche offen: Lukas Blume sorgte für die stimmungsvolle Musik zum Schunkeln, Singen und Tanzen. Die Flatterflöckchen aus Holzen unter Leitung von Petra Hanné hatten jede Menge Tanzvorführungen, Lacher und eine zünftige Büttenrede im Gepäck.

Drei Autorinnen und Künstlerinnen stellen im STADT_RAUM im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) ihre Buchauswahl für die Bibliothek der Vielen vor. Das Gespräch am Mittwoch, 18. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr gibt Einblicke in marginalisierte Perspektiven und lädt zur literarischen Entdeckung ein.
Zu Gast sind die Autorin Esra Canpalat, die Schriftstellerin Julienne de Muirier sowie die Künstlerin Donja Nasseri. Der Eintritt ist frei. Die Bibliothek der Vielen ist seit der Eröffnung ein zentraler Bestandteil des STADT_RAUM im MKK. Mit Büchern und Materialien macht sie marginalisierte Wissensbestände zugänglich und regt dazu an, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und neues Wissen zu entwickeln. Im Anschluss an die kürzlich beendete Ausstellung „Vom Rande aus. Texte und Fotografien von Esra Canpalat und Fatih Kurçeren“ wurden die drei Künstlerinnen eingeladen, die Bibliothek mit selbst ausgewählten Titeln zu erweitern. Im Gespräch stellen sie ihre Auswahl vor und geben Einblicke in ihre Perspektiven auf Literatur, Kunst und gesellschaftliche Themen.
Die Veranstaltung findet im STADT_RAUM im MKK, Hansastraße 3 in Dortmund, statt. Sie ist Teil einer Kooperation zwischen STADT_RAUM im MKK und Interkultur Ruhr/RVR und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
